Marie Arnsburg

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Das alte Kaiserbad am Donaukanal

Marie Arnsburg (* 3. Jänner 1853 in Wien; † 30. Mai 1940 ebenda) war eine österreichische Malerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnsburg war Schülerin der Kunstgewerbeschule des K. K. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie bei Ludwig Minnigerode und ab 1885 zählte sie zu der Künstlerkolonie Schloss Plankenberg von Emil Jakob Schindler. Nach dem Tode Schindlers wurde sie auch Schülerin von Hugo Darnaut der von 1893 bis 1912 das Schloss Plankenberg mietete. Arnsburg wurde für ihre stimmungsimpressionistischen Landschaften, Veduten, Blumenstücke und Stillleben bekannt. Sie war Betreiberin einer privaten Malschule und hatte auch zahlreiche Ausstellungen in Wien (Künstlerhaus) und Graz.

Sie war Mitglied des Albrecht-Dürer-Vereins Wien, des Verbands bildender Künstler Steiermarks und des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen in Wien.

Einige Aquarellen von Arnsburg befinden sich heute u. a. im Wien Museum und im Österreichischen Theatermuseum.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie war die Tochter der Burgschauspieler Friedrich Ludwig Arnsburg (1820–1891) und Marie Fichtner.[1] Elise Fichtner (1809–1889) war somit ihre Großmutter, ihre Urgroßmutter Sofie Wilhelmine Marie Koberwein und ihre Ururgroßeltern Franz und Edmunda Bulla.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karoline Murau: Wiener Malerinnen. Pierson Verlag, Dresden 1895.
  • Robert Waissenberger: Wien 1890–1920. Ueberreuter, Wien 1984.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marie Arnsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludwig Eisenberg: Großes biographisches Lexikon der Deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert. Verlag von Paul List, Leipzig 1903, S. 257, (Textarchiv – Internet Archive).