Marques Houston

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Marques Houston

Marques Barrett Houston (* 4. August 1981 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer R&B-Sänger und Schauspieler. Bekannt wurde er durch die R&B-Band Immature, die sich später in IMx umbenannte.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Houston wuchs als Sohn von Michael und Carolyn Houston in Los Angeles auf. Seine Mutter starb im Jahr 1997 an Lymphknotenkrebs. Sein Stiefbruder, Omarion, ist ebenfalls ein bekannter R&B-Sänger.

Seine musikalische Karriere begann im Jahr 1992, als er zusammen mit Jerome Jones, Don Santos und Kelton Kessee die Band IMx gründete. Nachdem die Bandmitglieder sich im Jahr 2002 trennten, begann Houston eine Solokarriere. Des Weiteren spielte er in mehreren Kinofilmen und amerikanischen Fernsehserien mit. Im Jahr 1995 erhielt er für seine Rolle des Roger Evans in der Sitcom Sister, Sister einen Young Artist Award in der Kategorie Best Youth Comedian in a TV Show.

In den Jahren 2003 bis 2013 platzierte sich alle sechs Studioalben Houstons in den Billboard 200 und R&B-Charts. Am Erfolgreichsten war das 2007er Album Veteran, das Plarz 5 der Popcharts und Platz 1 der R&B-Charts erreichte. Auch diverse Singles kamen in die Hitparaden: sieben Lieder schafften es in die Billboard Hot 100 und 14 Lieder in die R&B-Charts. Die höchstplatzierte Single ist Naked aus dem Jahr 2005, die zwar nur Platz 47 der Popcharts erreichte, aber auf Platz 8 der R&B-Charts zum einzigen Top-10-Hit Houstons wurde.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
2003 MH 73
(10 Wo.)
18
(9 Wo.)
5
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Oktober 2003
Produzenten: Chris Stokes, Kenny Whitehead, R. Kelly
2005 Naked 13
(22 Wo.)
5
(43 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2005
Executive Producer: Marques Houston
2007 Veteran 5
(10 Wo.)
1
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. März 2007
Executive Producer: Marques Houston
2009 Mr. Houston 65
(2 Wo.)
12
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juli 2009
Produzenten: Noel Fisher, Marques Houston
2010 Mattress Music 71
(1 Wo.)
14
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. September 2010
Produzenten: Chris Stokes, Eric Crawford, Marques Houston
2013 Famous 180
(1 Wo.)
33
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. September 2013

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
2003 That Girl
MH
63
(7 Wo.)
24
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2003
2003 Clubbin
MH
15
(6 Wo.)
39
(20 Wo.)
12
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 2003
feat. Joe Budden
2003 Pop That Booty
MH
23
(5 Wo.)
76
(9 Wo.)
34
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2003
feat. Jermaine Dupri
2004 Because of You
MH
51
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2004
2005 All Because of You
Naked
69
(10 Wo.)
14
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2005
feat. Young Rome
2005 Naked
Naked
47
(14 Wo.)
8
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2005
2005 Sex with You
Naked
64
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2005
2006 Favorite Girl
Veteran
56
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2006
2006 1st Time
New Joc City
82
(6 Wo.)
15
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2006
Yung Joc feat. Marques Houston und Trey Songz
2007 Circle
Veteran
78
(6 Wo.)
37
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 2007
2007 Wonderful
Veteran
50
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2007
2009 I Love Her
Mr. Houston
85
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2009
feat. Jim Jones
2009 Body
Mr. Houston
59
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 2009
2010 Kickin & Screamin
Mattress Music
69
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 2010
2010 Pulling On Her Hair
Mattress Music
64
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2010
feat. Rick Ross

weitere Singles

  • 2003: I Like It Like That
  • 2003: Pop That Booty
  • 2005: The Jump Off
  • 2006: Good Lookin Out (Mila J feat. Marques Houston)

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinofilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Bebe’s Kids
  • 2000: House Party 4: Down to the Last Minute
  • 2004: Fat Albert
  • 2004: Street Style
  • 2007: Somebody Help Me
  • 2010: Boogie Town

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles UK US1 US2
  2. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0-89820-186-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]