Martin Loosli

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Martin Loosli (* 28. Oktober 1956 in Aarberg) ist ein Schweizer Maler und Schriftsteller.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loosli wurde in Aarberg geboren und wuchs in Worben auf. Er besuchte die Schule für Gestaltung in Bern. Ab 1986 lebte er auf Ibiza, seit 1994 wohnt er in Lenk im Simmental.[2]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loosli begann mit Textbildern in der Konkreten Malerei.[3][4]

„Loosli interessiert das Wechselspiel zwischen dem Bild und dem Betrachter. Die Reduktion auf die Farbe Weiss ist ein Zeichen davon, dass es ihm nicht um die Farbe an sich geht, sondern um das Licht, welches das Bild ganz unterschiedlich in Erscheinung treten lässt sowie um den überraschenden Effekt der sich verändernden Tonalitäten“[5]

Daneben wurden Konzeptkunst und später Fotografie wichtige Ausdrucksformen seines Schaffens. 2007 erhielt er das Reisestipendium des Kantons Bern[2] für Kunst und Architektur, das ihn nach Melilla und Ceuta führte; sein Situationsbericht dazu erschien in der Ausstellungspublikation von All Inclusive der Kunsthalle Schirn.

Werke Looslis befinden sich u. a. in der Sammlung der kantonalen Kunstkommission des Kantons Bern, des Kunsthauses Interlaken sowie der Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen.[6][7]

Als Schriftsteller veröffentlicht Loosli Poesie, Prosa und Essays. Er erhielt 2002 den isla-volante-Literaturpreis.[2][4]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Stadtgalerie im Progr in Bern (CH), Gruppenausstellung
  • 2016: Heimatmuseum Obersimmental in Zweisimmen (CH), Einzelausstellung
  • 2015: Projektraum M54 in Basel (CH), Gruppenausstellung
  • 2009: Stiftung für konkrete Kunst in Reutlingen (D), Gruppenausstellung
  • 2008: National Museum of Fine Arts in Bishkek (KG), Gruppenausstellung
  • 2000: The Swiss Institute in New York (USA), Gruppenausstellung
  • 1999: Kunstmuseum Thun, Gruppenausstellung

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • fichte regen schindeldach. Fotografie, Stämpfli Verlag AG, Bern 2010, ISBN 978-3-7272-1127-0.
  • Bingo Africa, in: Engel, B. (Hrsg.): Loge. Edition Haus am Gern, Biel-Bienne 2008, ISBN 978-3-033-01839-6.
  • andré, port-au-prince, in: p.l.o.t. e.V. (Hrsg.): ausser.dem. Poesie, München 2005, ISSN 1613-6713.
  • transmissionspfahlbau im mitteilungswesen. Essay/Prosa, Künstlerheft, Report Verlag, Thun 2004, ISBN 3-907591-39-9.
  • Zündschnur. Roman, Zytglogge-Verlag, Bern 1988, ISBN 3-7296-0289-6.
  • Mit dem Döschwo durch Israël. Reisebericht, Gute Schrifte, Bern 1984, ISBN 3-7185-3052-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Loosli, Martin - SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz. Abgerufen am 27. September 2019.
  2. a b c Loosli, Martin – Literapedia Bern. Abgerufen am 27. September 2019.
  3. Ausstellung von Martin Loosli. Abgerufen am 27. September 2019.
  4. a b Jungfrau Zeitung: Martin Loosli. 19. Dezember 2015, abgerufen am 27. September 2019.
  5. Künstlerheft – Martin Loosli. Abgerufen am 3. Oktober 2019.
  6. Jungfrau Zeitung: Ohne Farbe – mit Wirkung. 19. Dezember 2015, abgerufen am 27. September 2019.
  7. Stiftung Konkrete Kunst. Abgerufen am 3. Oktober 2019.