Martina Merz

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Martina Merz (* 1. März 1963) ist eine deutsche Maschinenbauingenieurin und seit 1. Oktober 2019 Vorstandsvorsitzende der Thyssenkrupp AG.[1] Vom Manager Magazin wurde Merz als „mächtigste Frau in der deutschen Wirtschaft“ bezeichnet[2], sie ist in der Forbes-Liste "The World´s Most Powerful Women" auf Platz 19 aufgeführt[3].

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martina Merz nahm von 1985 bis 2002 verschiedene Positionen im Management der Robert Bosch GmbH ein. Berufsbegleitend studierte sie Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik an der Berufsakademie Stuttgart (heute Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart). Sie wechselte 2002 als Executive Vice President zu Brose Fahrzeugteile, kam aber 2005 wieder zurück zu Bosch. 2012 übernahm sie die Leitung als CEO von Chassis Brakes International.

Von 2015 bis 2019 war Merz selbständige Unternehmensberaterin und arbeitete für Mandanten bei der Lufthansa AG, SAF-Holland, Imerys und Volvo AB. Am 1. Februar 2019 wurde sie zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Thyssenkrupp AG gewählt[1] und 8 Monate später zur Vorstandsvorsitzenden berufen.[4]

Sie hat damit die schwierige Aufgabe übernommen, den Konzernumbau zu bewältigen. „Die Zukunft des Stahls ist ungewiss, die Ausbaupläne der Zukunftstechnologie Wasserstoff sind nebulös und die Unternehmenseinheiten im neuen Segment Multi Tracks sind auf Käufersuche“, schreibt die Wirtschaftswoche.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Martina Merz. In: thyssenkrupp.com. ThyssenKrupp, 21. November 2019, abgerufen am 21. November 2019.
  2. Martina Merz: Neue Chefin für Aufsichtsrat von Thyssenkrupp. Abgerufen am 22. November 2019.
  3. Forbes: World´s 100 Most Powerful Women: Martina Merz. In: forbes.com. Forbes Media LLC., abgerufen am 19. Januar 2021 (englisch).
  4. Martina Merz: Die erste Frau an der Spitze Thyssen-Krupps muss den Konzern in Rekordzeit sanieren. Abgerufen am 22. November 2019.
  5. Angela Hennersdorf: Aktionäre kritisieren Chefin Merz: „Man fragt sich: Kann Thyssenkrupp überhaupt Stahl?“ Abgerufen am 5. Februar 2021.