Matthias Hardt

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Matthias Hardt (* 16. Juni 1960 in Gummersbach) ist ein deutscher Historiker.

Matthias Hardt absolvierte von 1980 bis 1987 das Studium der Geschichte, Germanistik sowie Vor- und Frühgeschichte an der Universität Marburg. Anschließend bekleidete Hardt verschiedene Mitarbeiterstellen, bevor er ab 1997 zur Projektgruppe Germania Slavica des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) stieß. Im Sommersemester 1999 wurde er in Marburg mit der von Hans K. Schulze und Jürgen Petersohn betreuten Arbeit Gestalt und Funktion frühmittelalterlicher Königsschätze promoviert. Seit 2000 ist Hardt Fachkoordinator für mittelalterliche Geschichte und Archäologie am GWZO. Seit Februar 2013 lehrt Hardt als Honorarprofessor für frühe Geschichte und Archäologie Mitteleuropas an der Universität Leipzig.

Hardt veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Geschichte des frühen und hohen Mittelalters und Ostmitteleuropas, darunter zur Geschichte der Elbslawen im frühen und hohen Mittelalter. In seiner Dissertation untersuchte er Gestalt und Funktion frühmittelalterlicher Königsschätze.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gold und Herrschaft. Die Schätze europäischer Könige und Fürsten im ersten Jahrtausend. (= Europa im Mittelalter. Bd. 6). Akademie Verlag, Berlin 2004, ISBN 978-3-05-003763-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]