Medúlla

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Medúlla
Studioalbum von Björk
Veröffentlichung 2004
Label Polydor (Universal)
Format CD, SACD, limitierte Doppel-LP
Genre Experimental Pop
Anzahl der Titel 14
Laufzeit 45 min 39 s

Besetzung

  • Gesang: Björk
Produktion Björk, Mark Bell
Chronologie
Vespertine
(2001)
Medúlla The Music from Drawing Restraint 9
(2005)

Medúlla ist ein am 30. August 2004 veröffentlichtes Album der Sängerin Björk.

Musikstil[Bearbeiten]

Es unterscheidet sich wesentlich von ihren vorangegangenen Alben, indem es fast vollständig a cappella gehalten ist – es kommt fast nur die menschliche Stimme zum Einsatz (Ausnahmen: ein Klavier auf „Ancestors“, ein Bass-Synthesizer auf „Who Is It“ und ein Gong auf „Pleasure is All Mine“). Laut Björks eigenen Angaben habe ihre Schwangerschaft viel dazu beigetragen, „physischer“ zu arbeiten. Prägend war auch die Zusammenarbeit mit anderen Vokalkünstlern wie Shlomo, Mike Patton, Tanya Tagaq, Rahzel und Dokaka.

Es werden die verschiedensten Vokaltechniken wie Chorgesang, Beatboxing und Obertongesang verwendet. Teilweise finden sich auch elektronisch verfremdete Stimmen als Samples auf dem Album, etwa auf „Desired Constellation“.

Wie auf früheren Björk-Alben war Mark Bell (bekannt von der Band LFO) an der Programmierung und der Produktion beteiligt.

Der Song „Sonnets/Unrealities XI“ ist eine Vertonung des Gedichts it may not always be so; and i say des US-amerikanischen Dichters E. E. Cummings (1894–1962).

Das Stück Oceania wurde vom Internationalen Olympischen Komitee in Auftrag gegeben und von Björk bei der Eröffungnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2004 aufgeführt.

Vökuró ist ein isländisches Volkslied. Medúlla, der Titel des Albums, ist die lateinische Bezeichnung für Knochen- oder Gehirn-Mark.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Pleasure Is All Mine – 3:26
  2. Show Me Forgiveness – 1:23
  3. Where Is The Line – 4:41
  4. Vökuró – 3:14
  5. Öll Birtan – 1:52
  6. Who Is It (Carry My Joy On The Left Carry My Pain On the Right) – 3:57
  7. Submarine – 3:13
  8. Desired Constellation – 4:55
  9. Oceania – 3:24
  10. Sonnets / Unrealities XI – 1:59
  11. Ancestors – 4:08
  12. Mouth's Cradle – 3:59
  13. Miðvikudags – 1:24
  14. Triumph Of A Heart – 4:04

In Japan erschien das Album mit einem Bonustrack, dem Lied „Komið“.

Weblinks[Bearbeiten]