Melissa Mathison

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Melissa Mathison (* 3. Juni 1950 in Los Angeles, Kalifornien; † 4. November 2015 ebenda) war eine US-amerikanische Drehbuchautorin.

Leben[Bearbeiten]

Melissa Mathison war besonders durch das Drehbuch zum Steven-Spielberg-Film E.T. bekannt geworden, für das sie 1983 für den Oscar nominiert war. Außerdem wurde sie dafür mit dem Saturn Award ausgezeichnet. Auch das Drehbuch zum Kinofilm Kundun stammt von Mathison. 1979 entstand nach ihrem Drehbuch der Film Der schwarze Hengst, 1995 schrieb Mathison das Drehbuch zu Der Indianer im Küchenschrank. Nach 17 Jahren Pause war die Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch Sophiechen und der Riese (Originaltitel: The BFG), bei der Steven Spielberg Regie führte, ihre letzte Arbeit als Drehbuchautorin. Der Film befand sich zum Zeitpunkt ihres Todes in der Postproduktion und wird 2016 veröffentlicht.[1]

Sie war als Beraterin für die englische Sprachfassung des japanischen Films Ponyo – Das große Abenteuer am Meer tätig.[2]

Mathison war mit dem Dalai Lama befreundet, den sie bei ihrer Arbeit zu Kundun kennengelernt hatte, und gehörte dem Vorstand der International Campaign for Tibet an.[1][2]

Mathison war die zweite Frau von Harrison Ford, mit dem sie von 1983 bis 2004 verheiratet war und zwei Kinder hatte.[1]

Melissa Mathison verstarb zu Hause in Los Angeles an den Folgen ihrer Krebserkrankung.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Nigel M. Smith: Melissa Mathison, ET screenwriter, dies aged 65 in Los Angeles. In: theguardian.com, The Guardian, 5. November 2015, abgerufen am 5. November 2015 (englisch).
  2. a b Ross A. Lincoln, Melissa Mathison Dies: ‘E.T.’ Screenwriter Was 65. In: deadline.com, 4. November 2015, abgerufen am 5. November 2015 (englisch).
  3. Josh Dickey: ‘E.T.’ and ‘Black Stallion’ screenwriter Melissa Mathison dies. In: mashable.com, 5. November 2015, abgerufen am 5. November 2015 (englisch).