Meskalbohne

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Meskalbohne
Calia secundiflora, Blütenstand

Calia secundiflora, Blütenstand

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Sophoreae
Gattung: Meskalbohnen (Calia)
Art: Meskalbohne
Wissenschaftlicher Name
Calia secundiflora
(Ortega) Yakovlev

Die Meskalbohne (Calia secundiflora (Ortega) Yakovlev, Syn.: Sophora secundiflora (Ortega) Lag. ex DC., Broussonetia secundiflora Ortega), auch Frijolillo, Colorines oder Rote Meskalbohne genannt, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae).[1]

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

Hülsenfrüchte
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Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Die Meskalbohne wächst als immergrüne, winterharte, kleine Baum oder Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis zu 6, bis zu 10 Metern. Die gegenständig angeordneten, unpaarig gefiederten Laubblätter enthalten 5 bis 13 ledrigen Fiederblättchen, die 3 bis 5 cm lang und etwa 2 bis 2,8 cm breit sind.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die traubige Blütenstände sind 5 bis 12 cm lang. Die blau-violetten, duftenden Blüten sind fünfzählig, zwittrig und zygomorph. Die fünf grünen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen.

Die braune, behaarte, harte und holzige Hülsenfrucht ist 2,5 bis 12,5 cm lang und beinhaltet ein bis acht rote Samen. Die Früchte werden nur von wenigen Tieren gefressen.[2]

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Meskalbohne ist in den südlichen US-Bundesstaaten Texas, New Mexico und in Mexiko verbreitet. Er gedeiht in der Savanne Texas, in der Buschsteppe und im Chaparral.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Die Samen und Blätter der psychoaktiven Pflanze enthalten Cytisin,[3] Anagyrin und Spartein.

Rechtslage[Bearbeiten]

In Deutschland unterliegt die Meskalbohne nicht dem BtMG.

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Schmidbauer, Jürgen vom Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen., 4. Auflage, 1999, ISBN 3-596-13980-5, S. 327 ff.
  • Bert Marco Schuldes: Psychoaktive Pflanzen., Pieper & Grüne Kraft, 2003, ISBN 3925817646, S. 87.
  • William L. Merrill: An Investigation of Ethnographic and Archaeological Specimens of Mescalbeans (Sophora Secundiflora in American Museums)., Univ. of Michigan Museum, 1977, ISBN 0932206158.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Calia secundiflora im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  2. Umfangreiche Informationen zur Art. (engl.)
  3. Sophora secundiflora

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dermatophyllum secundiflorum – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien