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Mesopotamienfront (Erster Weltkrieg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mesopotamienfront
Teil von: Erster Weltkrieg

Osmanische Soldaten während der Belagerung von Kut
Datum 6. November 1914 bis 14. November 1918
Ort heutiger Irak, Kuwait
Ausgang Britischer Sieg, Waffenstillstand von Mudros
Friedensschluss Vertrag von Sèvres (1920)
Folgen Britisches Mandat für Mesopotamien
Konfliktparteien

Vereinigtes Konigreich 1801 Vereinigtes Königreich
Britisch-Indien Britisch-Indien

Osmanisches Reich 1844 Osmanisches Reich
Deutsches Reich Deutsches Reich

Befehlshaber

Vereinigtes Konigreich 1801 John Nixon
Vereinigtes Konigreich 1801 Percy Lake
Vereinigtes Konigreich 1801 Frederick Stanley Maude
Vereinigtes Konigreich 1801 William Marshall

Osmanisches Reich 1844 Nureddin Pascha
Osmanisches Reich 1844 Halil Kut
Osmanisches Reich 1844 Kâzım Karabekir
Osmanisches Reich 1844 Ali İhsan Sabis
Deutsches Reich Colmar von der Goltz

Truppenstärke

112.000

100.000–?

Verluste

92.000

?

Die Mesopotamienfront war ein Nebenkriegsschauplatz des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten und bestand von 1914 bis 1918. Sie umfasste vor allem das Gebiet des heutigen Irak sowie angrenzende Regionen. Hauptgegner waren das Osmanische Reich und das Britische Empire, das überwiegend Truppen der Britisch-Indischen Armee einsetzte. Ziel Großbritanniens war insbesondere die Sicherung der Erdölvorkommen in Persien sowie der Schutz der Seewege nach Indien; die Osmanen verteidigten ihre arabischen Provinzen und versuchten zugleich, den britischen Einfluss in der Region zurückzudrängen.

Die Kämpfe begannen mit der britischen Landung bei Fao im November 1914 und waren zunächst von wechselhaften Erfolgen geprägt. Ein bedeutendes Ereignis war die Belagerung und Kapitulation einer britischen Streitmacht bei Kut al-Amara im April 1916. Das Blatt wendete sich 1917 zugunsten der Briten, die Bagdad einnahmen. Die Mesopotamienfront trug wesentlich zum Zusammenbruch der osmanischen Herrschaft in der Region bei und beeinflusste die politische Neuordnung des Nahen Ostens nach Kriegsende maßgeblich.

Das Osmanische Reich hatte Mesopotamien im frühen 16. Jahrhundert erobert und beherrschte seitdem die Region. Im 19. Jahrhundert versuchte das Reich, das man in Europa zunehmend als „kranken Mann am Bosporus“ bezeichnete, durch Reformen (Tanzimat) seine staatlichen Strukturen zu modernisieren und den fortschreitenden Machtverlust aufzuhalten. Der Ausbau von Verwaltung und Infrastruktur sollte insbesondere die Kontrolle über die arabischen Provinzen stärken. Ein zentrales Projekt war der mit finanzieller und technischer Unterstützung des Deutschen Reiches seit 1903 vorangetriebene Bau der Bagdadbahn. Sie sollte das anatolische Kernland mit Mesopotamien verbinden und perspektivisch bis an den Persischen Golf reichen. Dadurch verkürzte sich die Reisezeit von Bagdad in die Hauptstadt Konstantinopel erheblich, zugleich wuchs die militärische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit des Reiches.

Die deutsche Beteiligung an diesem Projekt war Teil der sogenannten „Weltpolitik“, demnach das Deutsche Reich seit den 1890er Jahren verstärkt nach politischem und wirtschaftlichem Einfluss außerhalb Europas strebte. Das Engagement im Osmanischen Reich sollte neue Absatzmärkte erschließen, Rohstoffzugänge sichern und die internationale Stellung stärken. Zusätzlich unterhielten die Deutschen eine Militärmission um eine notwendige Modernisierung der osmanischen Streitkräfte zu unterstützen (Liman-von-Sanders-Krise). In Großbritannien wurde diese Expansion mit wachsender Besorgnis verfolgt. Eine durchgehende Eisenbahnverbindung vom Bosporus bis in die Nähe des Persischen Golfs schien geeignet, die britische Dominanz im östlichen Mittelmeerraum und im Indischen Ozean sowie die lebenswichtigen Verbindungen nach Indien zu gefährden. Hinzu kam die strategische Bedeutung des Erdöls, denn mit der Anglo-Persian Oil Company verfügte Großbritannien über umfangreiche Förderrechte in Persien. 1914 erwarb die britische Regierung eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen und sicherte sich damit langfristig die Versorgung der Royal Navy mit Erdöl, nachdem diese im Zuge des anglo-deutschen Flottenwettrüstens von Kohle auf Öl umgestellt worden war. Die Kontrolle über die Golfregion und insbesondere über das Gebiet des heutigen Kuwait gewann dadurch erheblich an strategischer Bedeutung.

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs näherte sich das Osmanische Reich den Mittelmächten an und schloss am 2. August 1914 ein geheimes Bündnis mit dem Deutschen Reich. Entscheidenden Einfluss hatte dabei die Ankunft der deutschen Mittelmeerdivision unter Admiral Wilhelm Souchon: Die Kriegsschiffe Goeben und Breslau liefen in die Dardanellen ein, wurden formell in die osmanische Marine übernommen und operierten weiterhin unter deutschem Kommando. Am 29. Oktober 1914 beschoss die Flotte russische Hafenstädte am Schwarzen Meer. Als Reaktion erklärte Russland dem Osmanischen Reich daraufhin am 2. November 1914 den Krieg und mit Großbritannien und Frankreich folgten die weiteren Mächte der Triple-Entente wenige Tage später. Damit war das Osmanische Reich offiziell Kriegspartei.

Landung bei Fao

Am 6. November 1914 begann die sogenannte Indien-Expedition unter Führung der britisch-indischen Armee mit der Landung bei Fao an der Mündung des Schatt al-Arab. Beteiligt waren überwiegend Truppen aus Britisch-Indien unter dem Kommando von General Arthur Barrett. Bereits am 8. November fiel die schwach verteidigte Festung Fao und in der Folge rückten Einheiten des Expeditionskorps entlang des Schatt al-Arab vor. Am 22. November eroberten sie die strategisch wichtige Hafenstadt Basra nach Gefechten mit osmanischen Einheiten. Die Einnahme Basras stellte einen entscheidenden Erfolg dar, da sie die britische Kontrolle über den Zugang zu den Ölfeldern in Abadan und über die Wasserwege der Region sicherte. Um ihre Position nach Norden hin abzusichern, gingen Teile der Division Anfang Dezember auf al-Qurna am Zusammenfluss von Euphrat und Tigris vor, das nach einer mehrtägigen Schlacht eingenommen wurde. Die osmanischen Streitkräfte in Mesopotamien waren zu Beginn des Krieges vergleichsweise schwach und schlecht vorbereitet. Sie unterstanden formal der 6. Armee, verfügten jedoch nur über begrenzte Kräfte.

Am 2. Januar 1915 erhielt Süleyman Askerî Bey das Kommando über das Gebiet. Die osmanische Armee hatte aber zu dieser Zeit kaum Ressourcen für eine weitere Front und entschied, dass die Fronten in Gallipoli, im Kaukasus und in Palästina höhere Priorität hatten. Deswegen schrieb Süleyman Askerî Bey Briefe an die arabischen Scheichs, um sie für das Osmanische Reich zu gewinnen. Sein Ziel war es, den Schatt al-Arab um jeden Preis zurückzuerobern. Am 12. April 1915 griffen die Osmanen mit 3800 Soldaten das britische Lager an. Doch die von den Scheichs gesandten Truppen konnten kaum Wirkung entfalten. Dennoch startete die osmanische Infanterie eine Reihe von Angriffen, die zwei Tage andauerten. Als die Briten einen Kavallerieangriff starteten, brachen die Osmanen die Angriffe ab. Dabei verloren die Türken 1000 Soldaten, 400 Männer gingen in Kriegsgefangenschaft und zwei Feldgeschütze mussten zurückgelassen werden. Daraufhin mussten sich die osmanische Truppen zum Fluss Hamisiye zurückziehen.

Süleyman Askerî Bey wurde während der Kämpfe verwundet und nach Bagdad gebracht. Der enttäuschte und deprimierte Süleyman erschoss sich daraufhin im Krankenhaus. An seiner Stelle wurde Nureddin Pascha am 20. April 1915 zum Kommandeur der Truppen in Mesopotamien ernannt. Durch den unerwarteten Erfolg überdachte das britische Kommando seinen Plan und John Nixon übernahm das Kommando der britischen Truppen. Er befahl Charles Vere Ferrers Townshend mit seiner Poona-Division nach Kut oder, wenn möglich, nach Bagdad zu marschieren. Townshend und seine kleine Armee rückten bis zum Tigris vor. Sie besiegten mehrere osmanische Einheiten, die die Briten aufhalten sollten. Ende Juni 1915 stellte die deutsche Marine in Bagdad das Flusskanonenboot Doghan (130 BRT) mit sechs Geschützen in Dienst. Das Schiff unterstützte die osmanischen Truppen am Tigris und zwang am 8. Juli 1915 vier britische Kanonenboote zum Rückzug.[1]

Der osmanische Kriegsminister Enver Pascha war sehr über den möglichen Fall Bagdads besorgt und erkannte die Wichtigkeit der Front. Er befahl der 35. Division, sich nach Mosul zurückzuziehen, und stellte die 38. Division erneut auf. Die Sechste Armee wurde am 5. Oktober 1915 unter dem deutschen Generalfeldmarschall Colmar von der Goltz geschaffen. Von der Goltz war ein berühmter Militärhistoriker, der mehrere Bücher über klassische militärische Operationen geschrieben hatte. Doch er befand sich noch in Istanbul und seine Ankunft würde noch einige Zeit dauern, sodass Nureddin Pascha noch Befehlshaber war.

Am 22. November 1915 kam es zu einer fünf Tage dauernden Schlacht bei Seleukia-Ktesiphon. Diese endete mit einer Pattsituation, da beide Seiten zu ihren Ausgangspositionen zurückmussten. Townshend beschloss einen kompletten Rückzug. Die Osmanen erkannten den Rückzug und verfolgten die Briten, die sich nach Kut zurückzogen. Dort begann die Belagerung von Kut, wo Nureddin Pascha versuchte, die Briten einzuschließen, was ihm auch gelang.

Am 7. Dezember 1915 begann die Belagerung von Kut. Trotz der kompletten Isolation der Stadt konnten die Briten Kut verteidigen. Von der Goltz half den osmanischen Truppen beim Bau von Verteidigungsstellungen um Kut und strukturierte diese um. Nureddin Pascha übergab daraufhin von der Goltz das Kommando. Die neu errichteten Verteidigungsstellungen verhinderten die Unterstützung der belagerten Briten. Es wurden mehrere erfolglose Versuche unternommen, die Belagerung zu unterbrechen.

Die osmanische sechste Armee

Am 20. Januar 1916 ersetzte Enver Pascha Nureddin Pascha durch Halil Kut, da der nicht mit einem deutschen General zusammenarbeiten wollte. Auch General Nixon wurde aufgrund seiner Fehler bei Kut durch General Percy Lake ersetzt. Trotz der Luftunterstützung wurde es für die britischen Streitkräfte immer schwieriger, Kut zu halten. Zwischen Januar und März 1916 startete Townshend verschiedene Versuche, die Belagerung zu durchbrechen. Es kam zu mehreren Gefechten, die aber nichts an der Situation änderten. Beide Seiten erlitten hohe Verluste.

Währenddessen wurden die Lebensmittel bei den Belagerten immer knapper und Krankheiten brachen aus. Am 19. April 1916 starb von der Goltz an Typhus. Dies nutzten die Briten und versuchten, Townshend mit einem Raddampfer zu versorgen, was allerdings scheiterte. Townshend kapitulierte am 29. April 1916 und ging mit 8000 Soldaten in Kriegsgefangenschaft.

Die Briten betrachteten den Verlust von Kut als eine demütigende Niederlage, da es viele Jahre her war, dass eine so große Einheit sich ergeben musste. Nur vier Monate früher, im Januar 1916 hatten die Briten schon die Schlacht von Gallipoli verloren. Daraufhin entließen sie fast alle Kommandeure, die es nicht geschafft hatten, Townshend zu entsetzen.

Ein großes Problem für die Briten war der Mangel an Infrastruktur. Versorgungsschiffe warteten zu lange, bis sie entladen werden konnten. So kam es zu Engpässen bei der Belieferung von nördlich gelegenen Truppenteilen. Nach der Niederlage bei Kut unternahmen die Briten große Anstrengungen, mehr Menschen und Material in die Region zu entsenden. Der Hafen von Basra wurde umgebaut, sodass Schiffe schneller entladen werden konnten, bessere Straßen wurden gebaut und Rastlager und Depots wurden errichtet. Auch wurden neue Krankenhäuser errichtet, um Verwundete besser zu versorgen. Dadurch waren die Briten in der Lage, mehr Truppen und Ausrüstung an die Front zu bringen.

Zu Beginn des Jahres 1917 wurde General Frederick Stanley Maude neuer Befehlshaber der britischen Streitkräfte. Während Maude die Briten umorganisierte, wurde die osmanische Armee ausgedünnt. Halil Pascha erhielt sehr wenig Nachschub und musste die 38. Division auflösen. Maude begann am 13. Dezember 1916 eine neue Offensive. Die Briten drangen bis zum Tigris vor und zwangen die Osmanen, ihre Verteidigungsstellungen zu verlassen. General Maudes Offensive war erfolgreich und Halil musste seine Truppen bei Kut neu formieren. Maude wechselte bei seinen Vormarsch auf das andere Ufer des Tigris und konnte so die meisten der osmanischen Truppen umgehen. Die Briten besetzten Kut und rückten kontinuierlich in Richtung des Tigris vor.

Die Briten betreten Bagdad

Anfang März 1917 waren die Briten bis an den Rand von Bagdad vorgedrungen und Halil Kut versuchte vergeblich, sie beim Fluss Diyala zu stoppen. Die Briten überwanden deren Verteidigungspositionen und besiegten die Türken. Daraufhin gaben die Osmanen Bagdad auf und Maude zog mit seinen Truppen am 11. März 1917 in Bagdad ein. Inmitten des Rückzugs der osmanischen Armee nahmen die indisch-britischen Truppen etwa 15.000 Soldaten gefangen. Halil Pascha zog seine angeschlagene Sechste Armee bis nach Mosul zurück. Ihm blieben nur noch etwa 30.000 Soldaten, die er Maude entgegensetzen konnte. Im April erhielt er die 2. Infanteriedivision als Unterstützung, was seine Position aber kaum verbesserte. Nach der Eroberung Bagdads stoppte Maude seinen Vormarsch. Seine Versorgungswege waren zu lang, die Bedingungen im Sommer waren zu hart und er brauchte dringend Verstärkung. General Maude starb am 18. November 1917 an Cholera. Er wurde von General William Marshall ersetzt, der weitere Operationen für den Winter stoppte.

Die Briten setzten ihre Offensive im späten Februar 1918 fort und eroberten Hīt und Khan al Baghdadi und im April Kifri. Im weiteren Verlauf des Jahres wurden die Einheiten, die in Mesopotamien gekämpft hatten, nach Palästina verlegt und beteiligten sich dort an der Schlacht bei Megiddo, die den Zusammenbruch der türkischen Verteidigungslinie zur Folge hatte. Im Oktober 1918 begannen Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den Alliierten und dem Osmanischen Reich. Auf Anweisung aus dem Kriegsministerium ging General Marshall in die Offensive und rückte innerhalb zwei Tagen 120 Kilometer vor und erreichte den Kleinen Zab. Hier kam es zu Kämpfen mit der osmanischen Sechsten Armee, die unter Ismail Hakki Bey stand. Während der folgenden Kämpfe wurde die komplette Armee gefangen genommen.

Waffenstillstand

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Am 30. Oktober 1918 nahm General Marshall die Kapitulation von Halil Pascha und der osmanischen Sechsten Armee entgegen. Am selben Tag wurde der Waffenstillstand von Mudros unterzeichnet.

Der Krieg in Mesopotamien wurde am 14. November 1918 beendet.

Die Briten hatten den Großteil Mesopotamiens erobert, nur die Provinz Mosul war noch in osmanischer Hand. Im Rahmen des Waffenstillstandes von Mudros konnte die Entente im Falle einer Bedrohung der alliierten Sicherheit „jeden strategischen Punkt“ erobern. Die Osmanen mussten auf Befehl Istanbuls Mosul räumen und die Briten zogen Anfang November 1918 ohne jeglichen Widerstand ein. Die nun entstandene Mosul-Frage zwischen Großbritannien und der Türkei, dem Nachfolger des Osmanischen Reiches, wurde erst Jahre später gelöst. Auf der Konferenz von Sanremo im April 1920 wurde den Briten das Mandat über die drei mesopotamischen Provinzen (Basra, Bagdad und Mosul) übertragen. Die Provinzen wurden im August 1920 zum Britischen Mandat Mesopotamien zusammengeschlossen.

Die Briten und die British Indian Army verloren 92.000 Soldaten in den Kämpfen um Mesopotamien. Die osmanischen Verluste sind unbekannt, aber die Briten nahmen insgesamt 45.000 Kriegsgefangene. Bis Ende des Jahres 1918 hatten die Briten 410.000 Menschen in das Gebiet entsandt, wovon aber nur 112.000 Soldaten waren. Der Großteil der britischen Soldaten wurde aus Indien rekrutiert.

Commons: Mesopotamienfront (Erster Weltkrieg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Campaigns. Turkey in the first World War: Mesopotamia. In: Turkeyswar.com. 13. Juni 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juni 2013; (englisch).
  • The British Campaign in Mesopotamia 1914–1918 auf 1914-1918.net
  • Chris Baker: The campaign in Mesopotamia. In: longlongtrail.co.uk. (englisch).

Einzelnachweise

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  1. Albert Röhr: Deutsche Marinechronik. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg/Hamburg 1974, ISBN 3-7979-1845-3, S. 160 f.