Methocarbamol

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Strukturformel
Methocarbamol Structural Formula V.1.svg
1:1-Gemisch aus (R)-Form (links) und (S)-Form (rechts)
Allgemeines
Freiname Methocarbamol
Andere Namen

(RS)-2-Hydroxy-3-(2-methoxyphenoxy)propylcarbamat (IUPAC)

Summenformel C11H15NO5
CAS-Nummer 532-03-6
PubChem 4107
ATC-Code

M03BA03

DrugBank DB00423
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

zentral wirksame Muskelrelaxanzien

Wirkmechanismus

unbekannt

Eigenschaften
Molare Masse 241,24 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung 08 – Gesundheitsgefährdend

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​317​‐​334
P: 261​‐​280​‐​342+311 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]

Xn
Gesundheits-
schädlich
R- und S-Sätze R: 22​‐​42/43
S: 36
Toxikologische Daten

1320 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Methocarbamol ist ein Arzneistoff, der bei Verspannungen und Spasmen der Skelettmuskulatur eingesetzt wird. Er gehört zur Gruppe der zentral wirksamen Muskelrelaxanzien (Myotonolytika).[3]

Der genaue Wirkmechanismus des Arzneistoffes ist noch ungeklärt.

Von der chemischen Struktur her ist er mit dem Guaifenesin verwandt.

Handelsnamen[Bearbeiten]

Dolovisano, Ortoton (D), Robaxin

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Datenblatt Guaiacol glyceryl ether carbamate , bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 2. September 2011 (PDF).
  2. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist nur noch auf Altbeständen zu finden und von rein historischem Interesse.
  3. Andreas Ruß: Arzneimittel pocket. 13. Auflage. Börm Bruckmeier, Grünwald 2007, S. 233–234.
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