Michael Kloepfer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Michael Kloepfer (* 1. September 1943 in Berlin) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Kloepfer studierte von 1962 bis 1967 Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin, promovierte über Fragen der Grundrechtsdogmatik 1969 zum Doktor der Rechtswissenschaften und 1973 erfolgte seine Habilitation über die Vorwirkungen von Gesetzen an der Universität München. Von 1974 bis 1976 war Kloepfer Professor an der Freien Universität Berlin, von 1976 bis 1992 ordentlicher Professor an der Universität Trier. In Trier war Kloepfer zugleich Direktor am Institut für Umwelt- und Technikrecht.

Von 1977 bis 1996 war Kloepfer Richter im Nebenamt am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz.

Vom 1. November 1992 bis zu seiner Emeritierung zum 30. September 2011 hatte Kloepfer den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Umweltrecht sowie Finanz- und Wirtschaftsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Seine Forschungsgebiete umfassen auch Technikrecht, IT-Recht sowie Katastrophenrecht.

Habilitierte Schüler Kloepfers: Theodor Schilling (Luxemburg), Klaus Meßerschmidt (Erlangen)[1], Thilo Brandner †, Matthias Rossi (Augsburg)[2], Claudio Franzius (Hamburg)[3] und Kai von Lewinski (Passau)[4].

Literatur[Bearbeiten]

  • Claudio Franzius, Stefanie Lejeune, Kai von Lewinski, Klaus Meßerschmidt, Gerhard Michael, Matthias Rossi, Theodor Schilling und Peter Wysk (Hrsg.): Beharren. Bewegen. Festschrift für Michael Kloepfer zum 70. Geburtstag (Schriften zum Öffentlichen Recht (SÖR), Band 1244), Duncker & Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-13992-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.steuerrecht.wiso.uni-erlangen.de/
  2. http://www.jura.uni-augsburg.de/fakultaet/lehrstuehle/rossi
  3. http://www.jura.uni-hamburg.de/personen/franzius
  4. http://www.lewinski.eu/

Weblinks[Bearbeiten]