Michael Koslar

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Michael Koslar (2014)
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Foto von Michael Koslar/Malte Sonnenfeld für Wikipedia

Michael Koslar, Pseudonym Malte Sonnenfeld (* 22. Oktober 1967 in Köln) ist ein deutscher Fernsehmoderator [1], Autor [2], Maler [3], und Off-Sprecher [4].

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Koslar ist der Sohn des Radrennfahrers Dieter Koslar. Seit Beginn seiner Karriere Anfang der 1990er Jahre moderierte er über 400 Fernsehsendungen, darunter Quatsch Dich reich (produziert von Clou Entertainment) für den Fernsehsender VOX, 2001 das Casinoformat Alles auf rot bei tm3, später 9Live, sowie für tv.nrw und andere regionale Sender, das satirische Castingformat Nur mit Nummer (2002 bis 2003). Von 2011 bis 2012 produzierte und moderierte er die Kölner Talkshow Talk am Niehl für center.tv Köln. Seinen Einstieg in die Medien fand er 1993 als Warm-upper für die Dating Show Nur die Liebe zählt mit Kai Pflaume.

Koslar war als Autor ebenfalls bei Clou Entertainment an der RTL-Produktion T.V. Kaiser beteiligt. Er schrieb zahlreiche Bühnenshows für die Die Sendung mit der Maus in Kooperation mit der „Terbrüggen Show Produktion“. 2008 veröffentlichte er das Buch Salz in der Suppe über seinen verstorbenen Vater. 2014 produzierte er das Hörbuch Lebenslang Geheimtipp: Kleine Absacker von und mit Michael Koslar. In der Fernsehserie Die Anrheiner im Westdeutschen Rundfunk Köln spielte er die Rolle des Steuerberaters Oliver Wagner. Seit 2012 ist er Sprecher für das wochentägliche Format 4 Hochzeiten und eine Traumreise – ebenfalls auf VOX.

Unter seinem Pseudonym Malte Sonnenfeld ist Koslar seit 2010 als Maler in der deutschen Kunstszene aktiv. Er ist ein Vertreter der Neo-Pop-Art. Seine Gemälde enthalten Stilelemente aus mehreren Kunstepochen, wie z. B. aus dem Fauvismus entlehnten großen, leuchtenden Farbflächen, Collage- und Stencilelemente aus dem Affichismus oder den Pop-Art typischen schwarzen Comic-Outlines. Einzel- und Gruppenausstellungen von Malte Sonnenfeld fanden u. a. im Museum zur Zeitgeschichte Willy-Brandt-Forum, im alten Museum Ostwall oder im PAN Museum Emmerich statt.

Michael Koslar lebt und arbeitet in Köln und Unkel.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Salz in der Suppe – fast so etwas wie eine Autobiographie des Dieter Koslar. Buchwerft-Verlag, ISBN 978-3-940900-64-7
  • Lebenslang Geheimtip Hörbuch; 52 Minuten, CD und Download; (Lesung, Kabarettprogramm von & mit Michael Koslar)
"Michel war dankbar um ein wenig Aufmerksamkeit", Acryl auf Leinwand, von Malte Sonnenfeld/Michael Koslar, 2016

Einzelausstellungen/Auszüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014: Malte Sonnenfeld – 75 Jahre Batman Cöln Comic Haus, Köln, Deutschland
  • 2015: Malte Sonnenfeld - icons & stills Kreishausgalerie, Bergheim, Deutschland
  • 2015: Malte Sonnenfeld – icons & stills Akademie für interdisziplinäre Projekte, Offenbach, Deutschland
  • 2015: Malte Sonnenfeld – icons & stills Flurgalerie Eisenbart, Magdeburg, Deutschland
  • 2016: Malte Sonnenfeld - pop meets policy Museum zur Zeitgeschichte/ Willy-Brandt-Forum, Unkel, Deutschland
  • 2017: Malte Sonnenfeld - kollektive memorabilien Atelier Meerkatze, Königswinter, Deutschland
  • 2017: Malte Sonnenfeld - icons & stills - final chapter Atelier Kunstmix, Bremen, Deutschland

Ausstellungsbeteiligungen/Auszüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Messe art´pu:l, Pulheim, Deutschland
  • 2015: Art in loco, Boyer Foundation, New York, U.S.A.
  • 2016: 4. Revierkunst, Museum Ostwall, Dortmund, Deutschland
  • 2016: IMAGETICA - Poesia Visual, Rio de Janeiro, Brasilien
  • 2016: theRED, Kunsthalle Schaffhausen, Schaffhausen, Schweiz
  • 2016: MÄNNER, Kunstkreis Gräfelfing, Deutschland
  • 2016: Das Paradies nach 4:1, Trinitatiskirche (Köln), Deutschland
  • 2016: Messe art´pu:l, PAN Museum, Emmerich, Deutschland
  • 2016: ARTenvielfalt, Forschungszentrum caesar, Bonn, Deutschland
  • 2017: Sommerausstellung, Kunstgalerie Dell´arte, Großheide, Deutschland
  • 2017: 29. KunstTage Rhein-Erft, Abtei Brauweiler, Deutschland
  • 2017: Carola Eggeling, Kai Ladzinski, Malte Sonnenfeld, Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
  • 2018: Biennale Kunstmomente Rhein-Erft, Schloss Paffendorf, Bergheim, Deutschland

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Völkel: Das Lexikon der TV-Moderatoren Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 978-3-89602-524-1 (Buch; Lexikon u. a. über Michael Koslar, Seite 288–289)
  • Mike Friedrichsen, Udo Göttlich: Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion Herbert van Halem Verlag, ISBN 978-3-931606-52-7 (u. a. Professor Hans Otto Hügel über Michael Koslar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Im Gespräch: Michael Koslar Website von Radio Köln. Abgerufen am 12. Juni 2018.
  2. Kölner Stadt-Anzeiger. Sein Leben war der Radsport. Website Kölner Stadt-Anzeiger. Abgerufen am 12. Juni 2018.
  3. Bonner Generalanzeiger. Ausstellung im Willy-Brandt-Forum in Unkel. Website Bonner Generalanzeiger. Abgerufen am 12. Juni 2018.
  4. Vox - 4 Hochzeiten und eine Traumreise. Website VOX. Abgerufen am 12. Juni 2018.