Mikronesienspiele

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Karte von Mikronesien

Die Mikronesienspiele (englisch Micronesian Games oder Micro Games) sind sportliche Wettkämpfe mikronesischer Teilnehmer mit olympischem Charakter.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mikronesienspiele wurden 1969 erstmals inoffiziell in Saipan auf den Nördlichen Marianen, welche politisch zu den Vereinigten Staaten gehören, ausgetragen. Obwohl diese Veranstaltung noch inoffiziell war, spricht man von den ersten Mikronesienspielen. Zwar war von Anfang an geplant, die Spiele regelmäßig durchzuführen, jedoch wurden die zweiten Mikronesienspiele erst 1990 ebenfalls in Saipan ausgetragen. Seitdem findet die Veranstaltung im olympischen Rhythmus alle vier Jahre statt.

Teilnehmen dürfen seit der ersten Auflage der Spiele Teilnehmer aus zehn Nationen und abhängigen Gebieten der Region Mikronesien. Dies umfasst die vier souveränen Staaten Marshallinseln, Kiribati, Nauru und Palau, die US-Außengebiete Nördliche Marianen und Guam sowie die vier Bundesstaaten der Föderierten Staaten von Mikronesien Chuuk, Pohnpei, Kosrae und Yap.

Liste der Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Austragung Jahr Austragungsort Land Teilnehmende
Nationen/Gebiete
Sportarten
I. 1969 Saipan Pazifische Inseln Treuhandgebiet Pazifische Inseln Trust Territory of the Pacific Islands
II. 1990 Saipan Marianen NordlicheNördliche Marianen Nördliche Marianen
III. 1994 Agana GuamGuam Guam
IV. 1998 Koror PalauPalau Palau
V. 2002 Pohnpei Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien
VI. 2006 Saipan Marianen NordlicheNördliche Marianen Nördliche Marianen 9 15
VII. 2010 Koror PalauPalau Palau 8 15
VIII. 2014 Pohnpei Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien 10 14
IX. 2018 Yap-Inseln Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien 11 13

Liste der Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 fanden als Demonstrationswettbewerbe Kokosnussbaum klettern und Kokosnuss schälen statt. Diese werden als offizielle Wettbewerbe geführt, jedoch nicht im Medaillenspiegel einbezogen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]