Miriam Maertens

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Miriam Maertens (* 1970 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin.

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miriam Maertens entstammt einer bekannten Hamburger Schauspielerfamilie. Sie ist die Enkelin von Willy Maertens und Charlotte Kramm und die Tochter von Peter Maertens. Auch ihre älteren Brüder Kai und Michael sind Schauspieler. Der Name der Familie ist eng mit dem Thalia Theater in Hamburg verknüpft, wo Willy Maertens Intendant war und alle Kinder ihre Schauspielkarriere begonnen haben.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miriam Maertens studierte Schauspiel an der Hedi-Höpfner-Schule. Mit 18 Jahren spielte sie zum ersten Mal am Thalia Theater in dem Stück Tartuffe. Später trat sie unter anderem am Renaissance-Theater in Berlin, am Bremer Theater, dem Theater Freiburg, dem Stadttheater Bern, der Schaubühne Berlin und am Schauspiel Bonn auf. Seit 2005 ist sie Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Dort trat sie beispielsweise in den Stücken Platonow (Regie Barbara Frey), Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos (Heike M. Goetze), Der ideale Mann (Tina Lanik) und Faust 1–3 (Dušan David Pařízek) auf.[2]

Sie hatte außerdem einige kleinere Rollen im Film und Fernsehen, wie die einer Novizin in der deutsch-schweizerischen Satire Probefahrt ins Paradies.

Maertens machte 2017 bekannt, dass sie Mukoviszidose hatte und deshalb im Jahre 2012 eine neue Lunge transplantiert bekam.[3]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Die Liebenden (2 Teile) (NDR)

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2018: Verschieben wir es auf morgen: wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug, Ullstein leben, Berlin 2018, ISBN 978-3-96366-002-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Maertens: Eine Familie spielt Theater
  2. Vita Miriam Maertens
  3. sueddeutsche.de