Mirjam Kruppa

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Mirjam Kruppa (* 21. Mai 1970 in Berlin) ist eine deutsche Juristin. Seit Mai 2015 ist sie Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, mit Sitz im Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz. Sie folgte Petra Heß als Ausländerbeauftragter des Freistaats Thüringen.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur absolvierte Kruppa ein praktisches Auslandsjahr in den autonomen palästinensischen Gebieten und arbeitete in verschiedenen sozialen Projekten. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaften in Marburg an der Lahn und Tübingen, das sie mit der 1. juristischen Staatsprüfung abschloss. Nach dem Referendariat ab 1995 am Landgericht Erfurt, mit Studienaufenthalten in Speyer und Bielefeld, legte sie 1997 die 2. juristische Staatsprüfung ab. Von 1997 bis 1999 absolvierte Kruppa zudem ein Arabisch-Studium an der Universität Leipzig.

Ab 1998 war sie als Rechtsanwältin mit Arbeitsschwerpunkt im Ausländer- und Asylrecht sowie als Fachanwältin für Verwaltungsrecht tätig, u. a. in der rechtlichen Beratung von Flüchtlingen, in Anhörungsverfahren vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), in verwaltungsgerichtlichen und ausländerrechtlichen Verfahren, im Freizügigkeitsrecht, in Einbürgerungsfragen, in Umverteilungs-/Unterbringungsverfahren, bei unterschiedlichen Aspekten im Rahmen der Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen sowie in Zusammenhang mit dem Asylbewerberleistungsgesetz (Sozialrecht).

Mirjam Kruppa ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Erfurt.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2005 ist sie Mitglied der Thüringer Härtefallkommission (als Vertreterin der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]