Moonbootica

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Moonbootica
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Moonbootica
  DE 100 24.10.2005 (1 Wo.)
Our Disco Is Louder Than Yours
  DE 86 08.06.2012 (1 Wo.)
Shine
  DE 51 27.06.2014 (… Wo.)
  AT 59 27.06.2014 (… Wo.)
  CH 49 22.06.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Listen
  DE 85 03.10.2005 (4 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

MOONBOOTICA ist das Pseudonym der Hamburger DJs KoweSix (Oliver Kowalski) und Tobitob (Tobias Schmidt), die bereits seit den 1990er Jahren gemeinsam auflegen.

Allgemeines[Bearbeiten]

Moonbootica (2013)

Aus der anfänglichen Moonbootica Partyreihe in Hamburger Clubs wurde das Musikprojekt MOONBOOTICA. Das musikalische Erscheinungsbild lässt sich als elektronische Musik aus dem Bereich Electro und House mit leichten Hip-Hop-Einflüssen beschreiben. Sie gründeten das Label Moonbootique, auf welchem auch die eigenen Produktionen veröffentlicht werden.

  • Das Debüt Album Moonbootica erschien 2005 und enthielt mit der Auskoppelung June eine Single, die in der Szene positiv aufgenommen wurde.
  • Auf dem 2007 herausgebrachten Album Moonlight Welfare kooperierten sie bei der Nummer Der Mond mit dem Hamburger Musikkollegen Jan Delay. 2011 veröffentlichen Moonbootica den Track Tonight über das englische Tastemaker Label Cheap Thrills.
  • Das 2012 fertiggestellte dritte Studioalbum Our Disco Is Louder Than Yours brachten Sie über das Berliner Label Four Music heraus. Auf diesem sind unter anderem Reggie Noble oder auch Bon Homme von der dänischen Band WhoMadeWho vertreten.
  • Juni 2014 folgte das vierte Album Shine, welches in die Top 50 der deutschen Albumcharts einstieg. Zu den zwei Singleauskopplungen These Days Are Gone & Beats & Lines wurde in Los Angeles ein Split-Video unter der Regie von Skinny gedreht. Es ist die zweite Zusammenarbeit mit dem französischstämmigen Regisseur-Duo nach ICONIC. Das Video zu ICONIC wurde unter anderem bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt.

Karriere[Bearbeiten]

Im Remixbereich haben Moonbootica bereits mit Künstlern wie Robbie Williams, Skunk Anansie, Beatsteaks, Faithless, Jan Delay, Hurts oder Kruder & Dorfmeister zusammengearbeitet. Auch auf ihren eigenen Releases waren bereits eine Vielzahl von Gästen vertreten, unter ihnen Künstler wie Anthony Mills, Thomas Hofding, Thomas Azier, Mohini Geisweiler, Siri Svegler sowie die US-Rap-Legende Reggie Noble. Neben ihren regelmäßigen DJ-Sets in Clubs europaweit (z.B. Watergate, Berlin / Razzmatazz, Barcelona / Krisha Mira, Moskau) sowie Veranstaltungen in Australien und Südamerika, treten Moonbootica seit 2013 auch mit einer 60-minütigen Liveshow auf vielen bekannten Festivals wie z. B. dem Rock am Ring/Rock im Park, Sputnik Springbreak oder dem SonneMondSterne auf. Die dafür eigens konzipierte Lichtinstallation umfasst ein Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen und der Auftritt erweitert durch Gastsänger und eigene Vocal Performances das künstlerische Spektrum von reiner DJ-Performance hin zu einem vollwertigen Live-Act. Seit 2009 arbeitet KoweSix mit Kris Menace ebenfalls an dem Projekt Black Van, das von dem New Yorker Label DFA veröffentlicht wurde.[2]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Moonbootica (10/2005)
  • Moonlight Welfare (10/2007)
  • Our Disco Is Louder Than Yours (05/2012)
  • Shine (2014)

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • Moonbootation (06/2001)
  • Get It On (04/2002)
  • Mau Mau High (01/2003)
  • We 1,2 Rock / Roll the Dice (01/2004)
  • Bulldog Beats (07/2004)
  • June / Mustang 86 (02/2005)
  • Listen (08/2005)
  • Pretty Little Angel (12/2005)
  • Mopedgang (04/2006)
  • Wattbird / Break of light (10/2006)
  • Jump Around (09/2007)
  • Der Mond feat. Jan Delay (10/2007)
  • Strobelight (07/2009)
  • The Ease (11/2009)
  • Men of the Future (03/2010)
  • Tonight (01/2011)
  • I'm on Vacation Bitch feat. Redman (05/2012)
  • Iconic (03/2012)
  • Bounce with Me feat. Anthony Mills (11/2013)
  • My Hot Dope / Partylife (02/2014)
  • These Days Are Gone (05/2014)
  • Beats & Lines (05/2014)

Mixcompilations[Bearbeiten]

  • DJ Sounds Good (03/2004)
  • ... And Then We Started to Dance (10/2006)
  • Moonbootique Records Present Sound (2007)
  • Save the Night (10/2009)

Sonstiges[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE CH
  2. Black Van Review, abgerufen am 19. Juni 2010