Mr. Irish Bastard

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Mr. Irish Bastard
Mr. Irish Bastard beim Reload Festival 2015
Mr. Irish Bastard beim Reload Festival 2015
Allgemeine Informationen
Herkunft Münster, Deutschland
Genre(s) Folk-Punk
Gründung 2006
Website www.mririshbastard.com
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre
Mr. Irish Bastard
Tin Whistle
Lady Lily
Mandoline, Banjo, Bouzouki
Gran E. Smith
Bass
Boeuf Strongenuff
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Mr. Irish Bastard
Mandoline, Banjo, Bouzouki
Gran E. Smith
Bass
Boeuf Strongenuff
Schlagzeug
Ivo K'Nivo (seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Dominik Bröcker (2006)
Schlagzeug
Ron Calli (2007)
Gitarre
Mitch Mackes (2007)
Gitarre
Henrik Wächter
Akkordeon
Herb Random (2006–2007)
Akkordeon
The Dutch Irish Bastard (2008)
Akkordeon
Itchy Quetchy („Travelling Bastard“, 2008–2015)
Tin Whistle
Lady Lily (2006–2017)
Session- und Live-Musiker
(„Travelling Bastards“)
Gitarre
P (seit 2008)
Gitarre
Moe Leicester (seit 2008)
Akkordeon
B.B. (seit 2015)
Tin Whistle
Hatey Katey (seit 2017)
Violine
Mona Kaczmarczyk (seit 2018)

Mr. Irish Bastard ist eine deutsche Irish-Folk-Punk-Band aus Münster.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde Mitte 2006 von dem Sänger Mr. Irish Bastard, dem Banjo-Spieler Gran E. Smith und der Tin-Whistle-Spielerin Lady Lily gegründet. Diese drei hatten bereits zuvor in einer Irish-Punk-lastigen Band gespielt. Auch der Bassist Boeuf Strongenuff, mit dem The Irish Bastard ebenfalls jahrelang in einer Band gespielt hatte, wurde für das Projekt gewonnen. Weitere Bandmitglieder waren Ron Calli und Mitch Mackes. Zunehmender Erfolg, verbunden mit wachsendem Tour-Aufwand, führte dazu, dass das Personal in den ersten Jahren häufiger wechseln musste. Mittlerweile haben sich jedoch die vier Gründungsmitglieder – verstärkt um den Schlagzeuger Ivo K’Nivo – als feste Besetzung herausgebildet. Im Studio und auf Tour wird diese Stammbesetzung durch diverse weitere Musiker, die „Travelling Bastards“ unterstützt. Dazu zählen unter anderem die Gitarristen P und Moe Leicester. Gelegentlich stehen auch noch frühere Mitglieder mit auf der Bühne. Lady Lily verließ die Band im Jahr 2017.

Seit ihrer Gründung spielten Mr. Irish Bastard mehr als 600 Konzerte und teilten sich neben Headlinershows bei Festivalauftritten die Bühne mit Bands wie The Pogues, Flogging Molly, Dropkick Murphys, The Levellers, Millencolin, Fiddler’s Green, Maxïmo Park, In Extremo, Deichkind, Sick of It All, NOFX, Bloodhound Gang, Kraftklub und anderen.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalisch bewegen sich Mr. Irish Bastard sowohl auf den Spuren von The Pogues als auch jenen des klassischen Punk und des traditionellen Irish Folk. Sie greifen gelegentlich aber auch andere Musikrichtungen wie zum Beispiel Ska auf. Zum Repertoire zählen darüber hinaus Coverversionen bekannter Songs wie „Temple of Love“ von The Sisters of Mercy, „Livin´ la Vida Loca“ von Ricky Martin, „Why Can´t I Be You?“ von The Cure, „You Spin Me Round“ von Dead or Alive oder „Time After Time“ von Cyndi Lauper, die im Stil des Folk-Punk dargeboten werden.

Veröffentlichungen und Touren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP „St. Mary’s School of Drinking“, die die Band im Eigenvertrieb über 3000 Mal verkaufte, folgte Anfang 2008 das Debütalbum „The Bastard Brotherhood“, welches wie die EP auf dem eigenen Label Reedo Records [1] veröffentlicht wurde. Mit „University of Hard Knocks“ (November 2008, Uncle Owen Records [2]) und „Fortune & Glory“ (März 2009, Proletopia Records [3] folgten weitere Veröffentlichungen in Japan und China. Am 26. März 2010 erschien auf dem Band-eigenen Label Reedo Records das zweite Album für den deutschen Markt – „A Fistful of Dirt“. Des Weiteren sind Mr. Irish Bastard auf den Samplern „Almost St. Patrick’s Day“, „Almost St. Patrick’s Day, Vol. II“ und „Rising Suns (Japan)“ sowie im Soundtrack des Independent-Films „Townies“ des Bostoner Filmemachers Mike O’Dea vertreten. Ein Live-Video von „Last Pint“ wurde 2008 auf der DVD zum „Tribal Area DVD-Mag #8“ im SLAM alternative music magazine #37 veröffentlicht.[4]

Bereits nach nur zweimonatigem Bandbestehen wurde die Band von The Levellers eingeladen, im Vorprogramm ihrer Europatour zu spielen. Es folgten eine Headliner-Tour und eine Tour mit Fiddler’s Green im Herbst 2007 bis Frühjahr 2008 sowie im Januar 2009 ein Fernsehkonzert beim Bielefelder Kanal 21, das auch auf DVD veröffentlicht wurde. Nachdem die Band bereits 2009 intensiv durch Deutschland getourt und auf vielen Festivals, unter anderem das Open Flair, Vainstream Rockfest und das Serengeti, gespielt hatte, folgten auch 2010 wieder viele Auftritte in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Nach ihrer China-Tour im Mai 2009, folgte im März 2010 eine Tour in Japan. Des Weiteren hatte die Band Auftritte in Italien, Tschechien, Polen, Österreich, Schweden, der Schweiz, Frankreich, Belgien, der Ukraine, den Niederlanden und England. Im Juli 2010 spielten sie als Vorgruppe von The Pogues in Münster.

Mr. Irish Bastard beim Folk am Neckar 2014
Mr. Irish Bastard beim Folk am Neckar 2014

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[5]
The World, the Flesh & the Devil
  DE 55 15.05.2015 (1 Wo.)
The Desire for Revenge
  DE 73 09.03.2018 (1 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Bastard Brotherhood (Reedo Records/Rough Trade) – 2008
  • University of Hard Knocks (Uncle Owen Records) – 2008 (Japan)
  • Fortune & Glory (Proletopia Records) – 2009 (China)
  • A Fistful of Dirt (Reedo Records/Rough Trade) – 2010
  • Never Mind The Bastards – Here Is Mr. Irish Bollocks (Reedo Records/Rough Trade) – 2011
  • The World, The Flesh & The Devil (Reedo Records/Rough Trade; Uncle Owen Records (Japan)) – 2015
  • The Desire for Revenge (Reedo Records/Rough Trade; Uncle Owen Records (Japan)) – 2018

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Almost St. Patrick's Day – 2007
  • Ox-Sampler Vol. 76 – 2008
  • Rising Suns – 2009
  • Almost St. Patrick's Day Vol.2 – 2009
  • Ox-Sampler Vol. 97 – 2011

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • St. Mary's School of Drinking (Reedo Records/Rough Trade) – 2006

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fernsehkonzert Mr. Irish Bastard 15. Januar 2009 – 2009

Vinyl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „St. Mary's School of Drinking“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2009
  • „The Bastard Brotherhood“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2009
  • „A Fistful Of Dirt“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2010
  • „I Smell The Blood“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2010 7"
  • „Never Mind The Bastards – Here Is Mr. Irish Bollocks“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2011
  • „The World, The Flesh & The Devil“ (Reedo Records/Rough Trade) – 2015

Beteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Soundtrack zu Townies (Everything must Die)
  • Tribal Area DVD-Mag #8 (Last Pints)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalische Würdigung erhielt Mr. Irish Bastard wiederholt von den Lesern des Online-Magazins Celtic-Rock.de. In der Kategorie „Band des Jahres national“ belegten sie 2007 den ersten, 2008 [6] den zweiten, 2009 [7] den dritten Platz. 2008 wurden außerdem das Album Bastard Brotherhood auf Platz zwei in Kategorie „Album des Jahres“ und der Song „Let Go“ auf Platz drei in der Kategorie „Song des Jahres“ gewählt. Des Weiteren erreichte die Band 2009 den dritten Platz in der Kategorie „Bester Live Act“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mr. Irish Bastard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. reedo-records
  2. Uncleowen Music
  3. Proletopia Records)
  4. [1]
  5. Chartquellen: Irish Bastard&do_search=do DE
  6. Celtic Rock 2008
  7. Celtic Rock 2009