Mykola Butsenko

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Mykola Butsenko
Medaillenspiegel

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UkraineUkraine Ukraine
Weltmeisterschaft
0Bronze0 2013 Bantamgewicht
Europameisterschaft
0Silber0 2013 Bantamgewicht

Mykola Butsenko (* 25. Juni 1991) ist ein ukrainischer Amateurboxer.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein größter Erfolg als Jugendlicher war der Gewinn der Goldmedaille (Gewichtsklasse bis 46 kg) bei den 12. Kadetten-Europameisterschaften im Juni 2007 im ungarischen Siófok, als er sich im Finale gegen den Russen Wladimir Gawrilow durchgesetzt hatte. In den Jahren 2009 und 2010 gewann er zudem jeweils die Ukrainischen Jugendmeisterschaften.

Ab 2012 kämpfte er in der Elite-Klasse (Erwachsene) und gewann in diesem Jahr die Ukrainischen Meisterschaften, sowie im Dezember eine Bronzemedaille im Bantamgewicht bei den 1. U22-Europameisterschaften in Kaliningrad; er war dabei im Halbfinale gegen den Russen Wladimir Nikitin ausgeschieden.

Im Juni 2013 gewann er die Silbermedaille im Bantamgewicht bei den 40. Europameisterschaften in Minsk. Er konnte auf dem Weg ins Finale den Bulgaren Stefan Iwanow, den Rumänen Răzvan Andreiana, den Italiener Alessio Di Savino und den Armenier Aram Awagjan besiegen, scheiterte jedoch beim Kampf um Gold gegen den Iren John Nevin. Im Oktober desselben Jahres folgte seine Teilnahme im Bantamgewicht bei den 17. Weltmeisterschaften in Almaty. Nach Siegen gegen Joe Ham aus Schottland, Donchai Thathi aus Thailand und Selçuk Eker aus der Türkei, verlor er im Halbfinale erneut gegen Wladimir Nikitin und gewann Bronze.

Bei der WM 2015 in Doha unterlag er hingegen im ersten Kampf gegen Chatchai Butdee. Im November 2015 gewann er die Ukrainische Meisterschaft. Nachdem er bei der europäischen Olympiaqualifikation im April 2016 gescheitert war (Sieg gegen Sándor Tar und Fredrik Jensen, Niederlage gegen Qais Ashfaq und Aram Awagjan), startete er bei der weltweiten Olympiaqualifikation im Juni 2016 in Baku. Dort gewann er das Turnier mit Siegen gegen Jaafar Al-Sudani aus dem Irak, Wladislaw Woroschilow aus Israel, Fahem Hammachi aus Algerien, Robeisy Ramírez aus Kuba und Erdenbaat Tsendbaatar aus der Mongolei. Somit wurde er Teilnehmer der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro, schied dort aber im ersten Kampf gegen Mohamed Hamout aus.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]