Olympische Sommerspiele 2016

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XXXI. Olympische Spiele
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Motto Viva sua Paixão

(Lebe deine Leidenschaft)

Austragungsort Rio de Janeiro, Brasilien
Wettbewerbe 306 in 28 Sportarten
Eröffnung 5. August 2016
Schlussfeier 21. August 2016
Stadion Maracanã-Stadion

Die Olympischen Spiele 2016 (offiziell Spiele der XXXI. Olympiade) werden vom 5. bis zum 21. August 2016 in Rio de Janeiro ausgetragen. Die brasilianische Stadt ist die erste in Südamerika und – nach Mexiko-Stadt 1968 – die zweite in Lateinamerika, in der die Spiele stattfinden.

Bewerbungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) lud am 16. Mai 2007 alle 203 Nationalen Olympischen Komitees dazu ein, sich um die Olympischen Spiele 2016 zu bewerben und Veranstaltungsorte vorzuschlagen. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 13. September 2007 reichten sieben Städte alle nötigen Unterlagen beim IOC ein. Auf dieser Basis erklärte das Executive Board des IOC am 4. Juni 2008 die Städte Chicago, Tokio, Rio de Janeiro und Madrid zu offiziellen Kandidaten.[1] Die Entscheidung durch die Mitglieder des IOC fiel am 2. Oktober 2009 in Kopenhagen: Chicago und Tokio erhielten in den ersten beiden Wahlgängen die wenigsten Stimmen und schieden aus. Um 18:50 Uhr wurde Rio de Janeiro offiziell als Austragungsort der Spiele des Jahres 2016 bekannt gegeben.

Nachstehend die Ergebnisse der Wahlgänge:

Bids for the 2016 Summer Olympics.svg

Ort Land Runde 1 Runde 2 Runde 3
Rio de Janeiro BrasilienBrasilien Brasilien 26 46 66
Madrid SpanienSpanien Spanien 28 29 32
Tokio JapanJapan Japan 22 20
Chicago Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 18

Wettkampfstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lageplan

Die Sportstätten werden sich in vier Zonen innerhalb Rio de Janeiros befinden: Maracanã, Barra, Deodoro und Copacabana. Die Eröffnungs- und Schlussfeier werden, ebenso wie das Fußballfinale, im Maracanã-Stadion ausgetragen, die Leichtathletikwettbewerbe werden im Olympiastadion Nilton Santos stattfinden. Zusätzlich zu den Sportstätten in Rio de Janeiro wird es noch vier Stadien in anderen Städten als Austragungsorte für die Vorrundenspiele im Fußball geben.

Ein für März 2016 geplanter Testwettbewerb im Bahnradsport im Rio Olympic Velodrom musste auf Ende April verschoben werden, da die Bahn nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde. Während der Präsident des Weltradsportverbandes UCI, Brian Cookson, an dem Zustandekommen des neuen Termins zweifelte, zeigte er sich hingegen sicher, dass die Radrennbahn zu Beginn der olympischen Wettbewerbe bereit sei.[2]

Maracanã[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deodoro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Copacabana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballstadien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. März 2015 benannte die FIFA die Stadien für die olympischen Fußballturniere der Frauen und Männer. Die sieben Spielstätten verteilen sich auf sechs Städte. Neben Rio de Janeiro mit zwei Stadien werden Brasília, São Paulo, Belo Horizonte, Salvador da Bahia und Manaus Spielort sein. Bis auf das Olympische Stadion Nilton Santos waren alle Stadien auch Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft 2014.[5]

Olympisches Dorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das olympische Dorf wird derzeit nahe dem Riocentro und dem Olympiapark in Barra errichtet.[6]

Symbolik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Logo

Das offizielle Logo der Spiele wurde am Abend des 31. Dezember 2010 als Prelude der Silvesterfeiern am Strand von Copacabana vorgestellt.[7]

Das von der Agentur Tátil in Rio entworfene Logo stellt drei händehaltende Menschen dar. Die Umrisse sind wiederum an einen Blick auf den Zuckerhut von der Botafogo-Bucht abgeleitet worden. Die Farbe Grün kann als Metapher für die Natur angesehen werden, Gelb für die Sonne und Blau für das Meer; auch sind dies die Farben der Flagge Brasiliens. Das Logo steht unter dem Motto Paixão e Transformação, Leidenschaft und Transformation.[8]

Fackellauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Olympische Feuer wurde am 21. April 2016 im Beisein des IOC-Präsidenten Thomas Bach im Heiligen Hain des antiken Olympia mit einem Parabolspiegel durch die Strahlen der Sonne entfacht. Der Olympische Fackellauf verlief quer durch Griechenland und brachte die Flamme auch ins Athener Flüchtlingslager „Eleonas“, wo sie durch den 27-jährigen syrischen Flüchtling und Schwimmer Ibrahim Al Hussein getragen wurde, der bei einem Bombenangriff seinen halben Unterschenkel verloren hatte.[9] Danach wurde die Fackel ins schweizerische Lausanne gebracht, Sitz des Internationalen Olympischen Komitees, ehe sie am 3. Mai Brasiliens Hauptstadt Brasília erreichen sollte. Erste Fackelträgerin auf brasilianischen Boden war die zweifache Volleyball-Olympiasiegerin Fabiana Claudino, die die Fackel von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff überreicht bekam.[10] Von Brasília aus begann der ca. 20.000 Kilometer lange Fackellauf durch 330 Städte des Gastgeberlandes, an dem 12.000 Fackelträger beteiligt sein sollen. Nach Ankunft in Rio de Janeiro soll das Olympische Feuer einen Platz im Stadtzentrum erhalten.[11]

Teilnehmende Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Anerkennung der beiden nationalen Olympischen Komitees vom Kosovo und vom Südsudan durch das IOC, werden nun auch diese NOKs erstmals an olympischen Spielen teilnehmen dürfen und Athleten nach Rio entsenden.[12][13] Das dürfte einen neuen Teilnahmerekord von 206 Nationen bedeuten.

Suspendierung von Verbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suspendierung des Nationalen Olympischen Komitees von Kuwait[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das NOK von Kuwait wurde vom IOC wegen wiederholter Einflussnahme der Staatsführung zum dritten Mal seit 2007 suspendiert.[14] Falls die Suspendierung nicht vor den Spielen vom IOC zurückgenommen werden kann, werden die kuwaitischen Athleten und Athletinnen unter der olympischen Fahne an den Start gehen können.[15] Am 23. Juni 2016 erhob die Regierung Kuwaits vor einem Schweizer Gericht gegen das IOC Klage auf Schadensersatz in Höhe von einer Milliarde US-Dollar (umgerechnet etwa 880 Millionen Euro). Zur Begründung wurde angeführt, dass man sich ungerecht behandelt fühle, da man von Anfang an eine ernsthafte Bereitschaft zur Zusammenarbeit gezeigt habe.[16][17]

Teilausschluss Russlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Juli 2016 gab das 15-köpfige IOC-Exekutivkomitee unter der Leitung von Thomas Bach einen Teilausschluss Russlands von den Olympischen Spielen bekannt. Russische Sportler, die den Nachweis erbringen, nicht in das russische Staatsdopingsystem involviert gewesen zu sein, dürfen an den Spielen teilnehmen. Von dieser Entscheidung unberührt bleiben die russischen Leichtathleten. Sie dürfen in Rio nicht teilnehmen.[18] Russland wurde in dem sogenannten „McLaren“-Report der WADA jahrelanges systematisches Doping nachgewiesen, so auch für die Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi. Die WADA hatte dem IOC empfohlen, Russland von den Olympischen Spielen in Rio auszuschließen.[19][20][21][22]

Ausschluss der russischen Leichtathleten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte bereits am 17. Juni 2016 die Sperre der russischen Leichtathleten für internationale Wettbewerbe aus dem November 2015 bestätigt. Der IAAF gab Julija Stepanowa und Darja Klischina eine Startgenehmung, da die eine als Whistleblowerin an der Aufklärung des russischen Dopingskandals maßgeblich beteiligt war und da die andere außerhalb von Russland trainiert und auf Doping negativ getestet worden ist.[23][24] Das Internationale Sportgericht CAS wies am 21. Juli 2016 eine Klage des russischen nationalen Olympischen Komitees und von 68 russischen Leichtathleten gegen die Sperre ab und bestätigte die Entscheidung der IAAF.[25] Zwar begrüßte die Ethikkommission des IOC das Engagement von Julija Stepanowa bei der Aufklärung des russischen Dopingskandals, aber da sie selber in der Vergangenheit Dopingmittel genommen hatte, wird sie nach dem Entschluss des IOC vom 24. Juli 2016 nicht an den Spielen teilnehmen dürfen, obwohl ihre zweijährige Sperre wegen Dopings bereits verstrichen ist. Das IOC hat sie als Gast zu den Olympischen Spielen eingeladen, um ihr die Unterstützung des IOC's zu versichern.[26] Stepanowa ließ verlauten, dass sie die Einladung vom IOC abgelehnt hat und sie nach der Entscheidung vom 24. Juli 2016 die "Null-Toleranz-Politik" des IOCs als Lippenbekenntnis für die Öffentlichkeit ansieht.[27]

Spezieller Dopingnachweis für kenianische und russische Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits am 21. Juni 2016 hatte das IOC bekannt gegeben, dass wegen latenter Dopingvorwürfe kenianische und russische Athleten an den Spielen in Rio nur teilnehmen dürfen, wenn sie nachweislich keine Dopingmittel benutzt haben. Thomas Bach, der IOC-Präsident begründete diese Maßnahme, wie folgt: „Es bestehen ernsthafte Zweifel an der Unschuldsvermutung zugunsten russischer und kenianischer Athleten“.[28]

Sperre der Gewichtheber aus Bulgarien, Russland, Kasachstan und Weißrussland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Weltverband der Gewichtheber im November 2015 bereits den bulgarischen Nationalverband wegen verbreiteten Dopings gesperrt hatte, suspendierte er am 22. Juni 2016 auch die Verbände von Russland, Kasachstan und Weißrussland. Ausschlaggebend war die erneute Überprüfung von Doping-Proben von den beiden vergangenen Sommerspielen mit verfeinerten Methoden: 20 von insgesamt 55 nachträglich positiv getesteten Sportlern waren Gewichtheber.[29]

Teilnahme von Sportlern mit Flüchtlingsstatus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa gab das IOC bekannt, dass Athleten, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, in Rio an den Start gehen dürfen. Das ist das erste Mal, dass das IOC „Flüchtlings-Athleten und Athletinnen“ eine Teilnahme an Olympischen Spielen ermöglicht.[30] Im März 2016 konkretisierte das IOC diese Pläne dahingehend, dass eine aus fünf bis zehn anerkannten Flüchtlingen bestehende Mannschaft als Team Refugee Olympic Athletes an den Spielen teilnehmen soll.[31]

Übersicht nach Nationen / Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es haben sich Athleten und Athletinnen aus 201 Nationen und zehn Athleten mit Flüchtlingsstatus für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert. Liste der Nationen mit deren Teilnahme gerechnet wird (Kursiv: Die Athleten dieser Länder stehen wegen latenter Dopingvorwürfe unter besonderer Beobachtung; in Klammern steht die Anzahl der für Rio qualifizierten Athleten):

Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Aufnahme in das Wettkampfprogramm bewarben sich mit Golf, Rugby (in der 7er-Variante), Squash, Karate und Inlineskating sowie Baseball und Softball insgesamt sieben Sportarten. Eine Vorauswahl auf Rugby und Golf wurde bei einer Exekutiv-Sitzung am 14. August 2009 in Berlin getroffen. Nach Präsentation und Abstimmung des IOCs auf der 121. IOC-Session am 9. Oktober 2009 in Kopenhagen wurden beide Sportarten in das olympische Programm aufgenommen.[32]

Legende zum nachfolgend dargestellten Wettkampfprogramm:

    Eröffnungs- und Abschlusszeremonie         Qualifikationswettkämpfe      ?  Finalentscheidungen

Letzte Spalte: Gesamtanzahl der Entscheidungen in den einzelnen Sportarten

Zeitplan der Olympischen Spiele 2016 (mit Anzahl der Entscheidungen)
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Gesamt
August 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21.
Eröffnung
Badminton 1 1 2 1 5
Basketball 1 1 2
Bogenschießen 1 1 1 1 4
Boxen 1 1 1 1 1 1 3 4 13
Fechten 1 1 1 1 2 1 1 1 1 10
Fußball 1 1 2
Gerätturnen ² 1 1 1 1 4 3 3 14
Gewichtheben 1 2 2 2 2 2 1 1 1 1 15
Golf 1 1 2
Handball 1 1 2
Hockey 1 1 2
Judo 2 2 2 2 2 2 2 14
Kanu 1 1 2 4 4 4 16
Leichtathletik 3 5 4 5 5 4 6 7 7 1 47
Moderner Fünfkampf 1 1 2
Radsport 1 1 2 1 2 2 1 1 3 2 1 1 18
Reiten 2 1 1 1 1 6
Ringen 2 2 2 3 3 2 2 2 18
Rhythmische Sportgymnastik ² 1 1 2
Rudern 2 4 4 4 14
7er-Rugby 1 1 2
Schießen 2 2 2 1 2 1 2 2 1 15
Schwimmen ¹ 4 4 4 4 4 4 4 4 1 1 34
Segeln 2 2 2 2 2 10
Synchronschwimmen ¹ 1 1 2
Taekwondo 2 2 2 2 8
Tennis 1 1 3 5
Tischtennis 1 1 1 1 4
Trampolinturnen ² 1 1 2
Triathlon 1 1 2
Volleyball: Halle und Beach 1 1 1 1 4
Wasserball ¹ 1 1 2
Wasserspringen ¹ 1 1 1 1 1 1 1 1 8
Abschluss
Medaillenentscheidungen 12 14 14 15 20 19 24 21 22 17 25 16 23 22 30 12 306
August 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21.
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Gesamt

¹ = Das IOC fasst die Wettbewerbe im Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen unter der Bezeichnung Aquatics (Wassersport) zusammen.
² = Das IOC fasst die Wettbewerbe im Gerätturnen, Trampolinturnen und in der Rhythmischen Sportgymnastik unter dem Begriff Turnen zusammen.

Eintrittskarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2014 gab das Organisationskomitee die Eintrittspreise für die Olympischen sowie die Paralympischen Spiele bekannt. Demnach wird die preiswerteste Eintrittskarte 13 Euro kosten, rund 3,8 Millionen Tickets werden zu einem Preis von umgerechnet rund 23 Euro oder weniger angeboten. Die günstigsten Eintrittskarten für die Eröffnungs- und Schlussfeier werden 66 Euro kosten. Damit sollen die Eintrittskarten auch für die heimische Bevölkerung erschwinglich sein. Insgesamt stehen bei den Spielen rund 7,5 Millionen Karten für 717 Veranstaltungen in allen 28 Sportarten sowie die Eröffnung und die Schlusszeremonie zur Verfügung.[33]

Kritik und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zika-Virus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der von Oktober 2015 bis Mitte Januar 2016 in Brasilien registrierten deutlichen Zunahme der Fälle von Mikrozephalie, was auf Zika-Infektionen der Mütter der davon betroffenen Kinder zurückgeführt wurde, riet die brasilianische Regierung im Januar 2016 schwangeren Frauen davon ab, die Spiele zu besuchen.[34] Epidemieforscher befürchten, dass die Olympischen Sommerspiele die Ausbreitung des Zika-Virus über den ganzen Globus vorantreiben könnte. Diesbezüglich gibt es Bedenken, ob und inwieweit Athleten und Besucher vor dem Virus geschützt werden können. Durch Präventions- und Kontrollmaßnahmen will das Organisationskomitee die Athleten und Besucher vor dem Virus schützen und das Infektionsrisiko minimieren; so sollen u. a. Pfützen, Sümpfe, Wasserlöcher und Flüsse in und um den Sportstätten und Unterkünften täglichen Inspektionen unterzogen werden.[35]

Am 27. Mai 2016 wurden in einem Schreiben an die WHO die Gefahren einer durch Touristen verursachten und verbreiteten weltweiten Ausbreitung des Zika-Virus erläutert. In diesem Schreiben forderten 151 Wissenschaftler aus aller Welt eine Verlegung der Olympischen Sommerspiele 2016 innerhalb des Landes beziehungsweise des Kontinents oder zumindest eine zeitliche Verlegung derselben, denn es sei unverantwortlich, die Spiele stattfinden zu lassen und damit eine globale Epidemie zu riskieren.[36] Die Folgen wären katastrophal. Deshalb solle die WHO eine Expertengruppe zusammenstellen, die das Internationale Olympische Komitee beratschlagen soll.

Laut der WHO besteht allerdings keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Das Zika-Virus breite sich durch die Olympischen Spiele nicht schneller aus, auch weil im August auf der Südhalbkugel Winter herrsche. Allerdings weist die WHO ausdrücklich darauf hin, dass schwangere Frauen generell das Gebiet um Rio de Janeiro meiden sollten. Auch soll lange, helle Kleidung getragen werden und Mückenschutzmittel aufgetragen werden, um Mückenstiche zu vermeiden. Beim Sexualverkehr sollten wegen der Ansteckungsgefahr Kondome verwendet werden.[37] Zudem existieren bislang weder eine Impfung noch Medikamente zur Krankheitsprävention. Bis möglicherweise ein Impfstoff verfügbar ist, könnten nach Einschätzung vieler Wissenschaftler Jahre vergehen.[38] Es ist bislang nicht bekannt, ob eine einmal durchgemachte Infektion zumindest zu einer zeitlich begrenzten Immunität führt.[39]

Einige Sportler haben ihren Verzicht an den Olympischen Sommerspielen mit der Gefahr einer Infektion mit dem Zika-Virus begründet (Stand: 12. Juli 2016; Platzierung in der Weltrangliste vor Beginn der Olympischen Sommerspiele 2016):[40][41][42][43][44]

Golf
  • AustralienAustralien Jason Day (Profigolfer, Platz 1 der Golfweltrangliste)
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dustin Johnson (Profigolfer, Platz 2 der Golfweltrangliste)
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jordan Spieth (Profigolfer, Platz 3 der Golfweltrangliste)
  • NordirlandNordirland Rory McIlroy (Profigolfer, Platz 4 der Golfweltrangliste)
  • AustralienAustralien Adam Scott (Profigolfer, Platz 8 der Golfweltrangliste)
  • SudafrikaSüdafrika Branden Grace (Profigolfer, Platz 10 der Golfweltrangliste)
  • SudafrikaSüdafrika Louis Oosthuizen (Profigolfer, Platz 14 der Golfweltrangliste)
  • JapanJapan Hideki Matsuyama (Profigolfer, Platz 17 der Golfweltrangliste)
  • SudafrikaSüdafrika Charl Schwartzel (Profigolfer, Platz 21 der Golfweltrangliste)
  • IrlandIrland Shane Lowry (Profigolfer, Platz 27 der Golfweltrangliste)
  • SudafrikaSüdafrika Lee-Anne Pace (Profigolferin, Platz 39 der Golfweltrangliste)
  • AustralienAustralien Marc Leishman (Profigolfer, Platz 45 der Golfweltrangliste)
  • NordirlandNordirland Graeme McDowell (Profigolfer, Platz 74 der Golfweltrangliste)
  • FidschiFidschi Vijay Singh (Profigolfer, Platz 116 der Golfweltrangliste)
Radsport

Die Sportart Golf hat bisher die meisten Absagen erhalten. Obwohl die Gefahr der Viruserkrankung bei Frauen (aufgrund von Schwangerschaften) viel höher ist, sagte bisher erst eine Profigolferin ihre Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen ab.

In anderen Sportarten haben sich einige Athleten dazu entschieden zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen gegen den Zika-Virus vorzunehmen. So werden die südkoreanischen Olympioniken mit Mückenabweisender Kleidung ausgerüstet, sie werden dabei Uniformen und Trainingsanzüge tragen, die fast ganzen Körper bedecken und mit einem Schutzmittel imprägniert werden.[45] John Speraw, Hallen-Volleyball-Trainer der US-amerikanischen Olympia-Auswahl, wird nach eigener Aussage seine Sperma in einer Samenbank einfrieren lassen. Aufgrund einer eventuellen Zika-Infektion wolle er sich auf zukünftige Schwangerschaften seiner Frau vorbereiten.[46]

Verunreinigte Buchten und Strände bei Rio de Janeiro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Buchten in Rio de Janeiro sind stark verschmutzt. Seit Jahrzehnten werden ungeklärte Abwässer der Metropole über die zahlreichen, teilweise bereits biologisch toten Zuflüsse in die Buchten geleitet. Die Wiederherstellung der Wasserqualität war eines der größten Umweltversprechen im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Ausrichtung der olympischen Sommerspiele 2016.[47] Der Veranstalter, die Stadtverwaltung und der Bundesstaat Rio de Janeiro, investierten mehrere hunderte Millionen Euro zur Sanierung der Abwassersysteme und der Gewässer (beispielsweise Kläranlagen, Schutzbarrieren, Fangnetze und Müllbooten).[48] Die Stadt versprach bis zum Beginn der olympischen Sommerspiele 80 Prozent des Abwassers zu reinigen; im Sommer 2014 räumte Rio de Janeiros Bürgermeister Eduardo Paes allerdings ein, dass das versprochene Ziel nicht erreicht werden kann, vielmehr erhofften sie sich eine Reduzierung der Wasserverschmutzung um 50 Prozent. Im März 2016 verbesserte der Veranstalter die Prognose und erklärte, dass die Wasserverschmutzung bis zum Start der Spiele um ca. 65 Prozent reduziert werden könne.[49] Im Zusammenhang mit der staatlichen Finanzkrise werden jedoch die Umweltschutzprogramme vernachlässigt.[47]

In den Monaten vor den Spielen beschwerten sich bereits zahlreiche Sportler über die Verschmutzung, das Gewässer gilt dort für die Olympioniken und Besucher weiterhin als gesundheitsgefährdend.[47] Athleten, die bereits 2014 und 2015 vor Ort trainierten, erkrankten an Fieber, Durchfall und Erbrechen. Die Nachrichtenagentur Associated Press hatte 2015 die Wettkampfstätten der Freiwasserschwimmer, Kanuten, Ruderer, Segler, Triathleten und Windsurfer vom Virologen Fernando Spilki untersuchen lassen. Sämtliche untersuchte Austragungsorte wiesen eine derart schlechte Wasserqualität auf, dass sie die Gesundheit der Athleten gefährden und Krankheiten wie beispielsweise Durchfall, Erbrechen und Atemwegserkrankungen auslösen können. Die Lagune Lagoa Rodrigo de Freitas, welche als Wettkampfstätte für den Ruder- und Kanusport genutzt wird, enthalte laut den Untersuchungen zwischen 14 Millionen und 1,7 Milliarden Adenoviren pro Liter. Laut der Nachrichtenagentur Associated Press schlagen die Behörden an der südkalifornischen Küste bereits Alarm, wenn 1.000 Adenoviren pro Liter gemessen werden.[50][51]

In der Guanabara-Bucht, Austragungsort der Surf- und Segelwettbewerbe, wurde bereits 2014 der KPC-Keim nachgewiesen, ein gegen Antibiotika multiresistenter Erreger.[47] Im August 2015, während einer Testregatta in der Guanabara-Bucht, infizierte sich der deutsche Segler Erik Heil mit einem multiresistenten Keim, er hatte Entzündungen an den Beinen und der Hüfte. Der größte Entzündungsherd, mit ca. 8 cm Länge, musste an seinem rechten Unterschenkel herausgeschnitten werden.[52]

Nach einer Mitte 2016 veröffentlichten Studie wurden an fünf Stränden vor der Hauptstadt Rio de Janeiro „Superbakterien“ (MRSA) nachgewiesen: Sie gelangen vermutlich über Klinik-Abwässer ins Meer.[47]

Mangelhafter Zustand des Olympiadorfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Eröffnung des Olympischen Dorfes am 24. Juli 2016 – gut zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele – beschreiben viele Athleten und Delegationsmitglieder den Zustand des Olympisches Dorfes als unsicher und unbewohnbar. So wurden kurz nach der Eröffnung verstopfte Toiletten, undichte Rohre, freiliegende Kabel, dunkle Treppenaufgänge, Schimmel, defekte Fahrstühle und schmutzigen Böden bemängelt. Als bei einem Stresstest auf mehreren Etagen die Wasserhähne geöffnet und die Toilettenspülungen bedient wurden, sei Wasser die Wände heruntergelaufen und von den Decken tropfte es. In einigen Unterkünften habe es erheblich nach Gas gerochen, zudem habe es einen Kurzschluss gegeben. Die australische Olympiamannschaft sowie viele brasilianische Athleten boykottieren seitdem den Einzug in das Olympische Dorf; sie werden weiterhin in den umliegenden Hotels bleiben. Das Organisationskomitee habe daraufhin 500 Arbeiter beauftragt, die Probleme schnellstmöglich zu lösen; Olympiamannschaften wie Brasilien, Italien, der Niederlande und USA bezahlen aus ihrer eigenen Tasche zusätzliche Arbeiter.[53][54][55]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Olympische Sommerspiele 2016 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsche Presse-Agentur: Chicago, Madrid, Tokio und Rio im Finale. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Juni 2008, abgerufen am 26. Januar 2015.
  2. Bahn: Olympisches Testevent steht auf der Kippe. In: rad-net.de. rad-net GmbH, 9. März 2016, abgerufen am 11. März 2016.
  3. Hockey pitches for Rio 2016 Olympic Games are unveiled. In: fih.ch. Fédération Internationale de Hockey, 20. November 2015, abgerufen am 27. April 2016 (englisch).
  4. http://whitewaterparks.com/rio2016.htm Rio 2016
  5. FIFA confirms football venues for Rio 2016 Olympic Games. In: rio2016.com. Comitê Olímpico Brasileiro, 16. März 2015, abgerufen am 12. November 2016 (englisch).
  6. Karte der Veranstalter mit allen Sportstätten (außer Golf)
  7. Danielle Rocha: Rio-2016 mostra sua cara e lança em Copacabana a logomarca dos Jogos globoesporte.globo.com, 31. Dezember 2010 (portugiesisch).
  8. Tátil: Paixão e Transformação (Memento vom 30. August 2011 im Internet Archive)
  9. Feuer für Rio 2016: Ein Flüchtling als olympischer Fackelträger. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. April 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  10. Julio Segador: Olympisches Feuer in Brasilien: Flackernde Flamme in Krisenzeiten. In: tagesschau.de. Tagesschau.de, 3. Mai 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  11. Sommerspiele in Rio: Olympisches Feuer entzündet. In: spiegel.de. Spiegel Online, 21. April 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  12. Sport-Informations-Dienst: Olympia: Kosovo ab 2016 bei Olympia am Start. In: zeit.de. Die Zeit, 9. Dezember 2014, abgerufen am 20. Februar 2016.
  13. Deutsche Presse-Agentur: Südsudan als 206. Land in das IOC aufgenommen. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 2. August 2015, abgerufen am 20. Februar 2016.
  14. Westfälische Nachrichten: Milliarden-Dollar-Klage: Kuwait ist in Rio gesperrt und fordert spektakulären Schadenersatz für Olympiasperre, Sport, Kuwait-Stadt, sid, 24. Juni 2016
  15. Karolos Grohmann: Olympics-Kuwait ban remains in force as ties with IOC deteriorate. In: sports.yahoo.com. Yahoo, 9. Dezember 2015, abgerufen am 27. Februar 2016 (englisch).
  16. Olympiateilnahme: Kuwait verklagt IOC auf Schadenersatz. Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 2016, abgerufen am gleichen Tage
  17. Kuwait sues IOC for $1bn over Olympic suspension. Al Jazeera, 23. Juni 2016, abgerufen am gleichen Tage (englisch)
  18. IOC lässt russisches Rumpfteam zu n-tv.de, 24. Juli 2016
  19. IOC schließt Russland nicht von Olympia aus. In: zeit.de. Zeit Online, 24. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.
  20. Russische Athleten dürfen starten - teilweise. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 24. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.
  21. Das russische Doping-Diktat. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juli 2016, abgerufen am 17. Juli 2016.
  22. WADA fordert Abschluss Russlands von Olympia. In: tagesschau.de. Tagesschau, 17. Juli 2016, abgerufen am 17. Juli 2016.
  23. Deutsche Presse-Agentur: Olympia ohne Leichtathleten aus Russland. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juni 2016, abgerufen am 18. Juni 2016.
  24. IAAF erlaubt nur Klischina Olympia-Start. In: tagesschau.de. Tagesschau, 10. Juli 2016, abgerufen am 11. Juli 2016.
  25. CAS bestätigt Sperre russischer Leichtathleten. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 21. Juli 2016, abgerufen am 22. Juli 2016.
  26. Whistleblowerin Yuliya Stepanova darf nicht an Olympischen Spielen teilnehmen. In: n24.de. N24, 24. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016.
  27. Sommerspiele in Rio: Whistleblowerin Stepanowa wehrt sich gegen IOC. In: spiegel.de. Spiegel Online, 27. Juli 2016, abgerufen am 27. Juli 2016.
  28. IOC stellt Russland und Kenia bis Olympische Spiele unter Sonderbewachung. In: sport1.de. sport1, 21. Juni 2016, abgerufen am 22. Juni 2016.
  29. Wegen Dopings: Weltverband will russische Gewichtheber für Olympia sperren. Spiegel Online, 22. Juni 2016, abgerufen am Tage darauf
  30. Deutsche Presse-Agentur: IOC: Flüchtlings-Sportler bei Olympia. In: focus.de. Focus, 27. Oktober 2015, abgerufen am 23. März 2016.
  31. Team of Refugee Olympic Athletes (ROA) created by the IOC. In: olympic.org. Internationales Olympisches Komitee, 2. März 2016, abgerufen am 23. März 2016 (englisch).
  32. Golf und Rugby werden 2016 olympisch. In: dosb.de. Deutscher Olympischer Sportbund, 9. Oktober 2009, abgerufen am 3. April 2016.
  33. Olympische Spiele: Karten für Rio 2016 gibt es schon ab 13 Euro. In: rad-net.de. rad-net GmbH, 8. Oktober 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  34. Zika-Virus: Brasilien rät Schwangeren von Olympia-Besuch ab. In: tagesschau.de. 2. Februar 2016, abgerufen am 18. April 2016.
  35. Zika virus: Olympic venues to be inspected daily before and during Games. In: bbc.com. 29. Januar 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
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