Nicolaus Bachmann

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Nicolaus Bachmann (* 17. November 1865 in Heide (Holstein); † 10. Februar 1962 ebenda) war ein deutscher Maler und Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Wulf Isebrand“ von Bachmann

Nach ersten Studien an einer privaten Kunstschule ging Bachmann an die Kunstgewerbeschule Hamburg. Danach studierte er von 1888 bis 1891 an den Akademien in Dresden, Weimar und Berlin. 1893 ging er für ein Jahr an die Académie Julian in Paris.

Danach arbeitete Bachmann in Berlin für den Kaiserhof und die Berliner Gesellschaft. Er schuf unter anderem Porträts von Klaus Groth, Johannes Brahms und Friedrich Hebbel.

Im Ersten Weltkrieg war er Kriegsmaler an der Westfront.

Bei den Luftangriffen der Alliierten wurde sein Atelier mit dem gesamten Werk 1943 vernichtet. Nach dem Krieg unternahm er Studienreisen nach Spanien, Italien und in die USA. Er starb mit 96 Jahren.

Im Dithmarscher Landesmuseum ist als Werk eine Kriegsnagelung mit der Figur von Wulf Isebrand ausgestellt.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berend H. Feddersen: Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon. Niebüll 2005, ISBN 3-89906-589-1.
  • K. G. Saur: Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. München und Leipzig 1996.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auskunft des Bundespräsidialamtes
  2. Träger der Lornsen-Kette In: 20 Jahre Schleswig-Holsteinischer Heimatbund. Wachholtz, Neumünster 1968, S. 144.