Niklaus Senn

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Niklaus Senn (* 28. Juli 1894 in Wil SG; † 28. August 1966 in Appenzell; heimatberechtigt in Wil) war ein Schweizer Bankmanager und Politiker.

Leben[Bearbeiten]

Senn besuchte Schulen in Wil und Estavayer. Er absolvierte eine Banklehre in Wil. Ab 1921 arbeitete er bei der Ausserrhoder Kantonalbank in Herisau, ab 1932 war er Direktor bei der Appenzell-Innerrhodischen Kantonalbank. Senn festigte die in der Krise befindende Bank und verhalf ihr unter anderem mit der Errichtung eines Neubaus am Hauptsitz und der Eröffnung von Filialen zu neuem Aufschwung.[1]

1954 wurde er zum Innerrhodner Landeszeugherrn gewählt und war bis 1966 Innerrhoder Grossrat und als Mitglied der Standeskommission zuständig für das Militär-, Berufsbildungs- und Lehrlingswesen. Er war Mitglied des Kur- und Verkehrsvereins, von 1942 bis 1966 deren Präsident. Auch war er Mitglied im kantonalen und im eidgenössischen Schützenverband.[1]

Senn heiratete 1921.[1] Sohn Nikolaus Senn wurde Konzernleiter der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG), einer der zwei Vorgängerinnen der heutigen UBS.[2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Raymond Broger, Ivo Koch, Leo Mittelholzer, Armin Locher: Zum Gedenken an Niklaus Senn, Bankdirektor, Zeugherr. Genossenschafts-Buchdruckerei, Appenzell 1966.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Achilles Weishaupt: Niklaus Senn im Historischen Lexikon der Schweiz
  2. Christian Baertschi: Nikolaus Senn (Sohn) im Historischen Lexikon der Schweiz