Nimo (Rapper)

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Rapper Nimo. Für weitere Bedeutungen des Namens siehe Nimo.
Nimo live bei Rock am Ring 2017

Nimo (* 25. Dezember 1995 in Karlsruhe; bürgerlich Nima Yaghobi) ist ein deutscher Rapper iranischer Herkunft.[1] Er steht beim Frankfurter Independent-Label 385idéal in Kooperation mit dem Major-Label Universal Music unter Vertrag.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nimo live bei Rock am Ring 2017

Nimo wurde als Sohn iranischer Eltern in Karlsruhe geboren, wo er auch seine ersten Lebensjahre verbrachte. Später zog er mit seinen Eltern nach Leonberg. Im Alter von 15 Jahren musste er für längere Zeit aufgrund mehrerer Vergehen (beispielsweise: räuberischer Erpressung) in das Jugendgefängnis.[1] Laut eigenen Angaben begann er im Gefängnis zu rappen.[1] Seinen Künstlernamen hat er von einem anderen Rapper (Samy; AON), der zu dieser Zeit ebenfalls inhaftiert war. Später wurden die Frankfurter Celo & Abdi durch Nimos Facebook-Rap-Videos auf ihn aufmerksam. Sie luden Nimo zu ihrer Tour ein, wo Nimo mit ihnen gemeinsam auftrat. Am 26. Februar 2016 veröffentlichte Nimo sein Debüt-Mixtape Habeebeee. Inhalte seiner Musik sind hauptsächlich das Straßenleben, die Kriminalität und der Drogenkonsum in seiner Kindheit. Vom 30. September bis zum 15. Oktober 2016 fand Nimos erste eigene Tour namens „Jaaaaa Maaaann Habeebeee Tour“ zusammen mit Hanybal statt. Am 24. April 2017 erschien LFR (Lass Fotzen Reden) als erste Single seines Debütalbums Kiki (stilisiert K¡K¡), welches 2017 erschien und ebenfalls die Top 10 der deutschen Charts erreichen konnte. Mit der zweiten Single aus dem Album Heute mit mir erreichte Nimo im Juni 2017 erstmals die Top 10 der deutschen Single-Charts.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hiphop.de Awards

  • 2016: Bester Newcomer National[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
DE AT CH
2016 Habeebeee 10
(8 Wo.)
12
(3 Wo.)
5
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Februar 2016
2017 K¡K¡ 4
(16 Wo.)
3
(6 Wo.)
6
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2017

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2017 LFR
K¡K¡
33
(13 Wo.)
69
(1 Wo.)
78
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. April 2017
Michelangelo
K¡K¡
87
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2017
Heute mit mir
K¡K¡
10 Gold
(… Wo.)
41
(16 Wo.)
66
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2017
Let’s Go Amina
K¡K¡
100
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2017
(feat. Hanybal)
Veni Vidi Siktim
K¡K¡
86
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2017
Hoodi
K¡K¡
92
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2017
(feat. Soufian)
Wie Falco
K¡K¡
64
(14 Wo.)
63
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Juni 2017
(feat. Ufo361 & Yung Hurn)
  • 2015: Bitter
  • 2016: Flouz kommt Flouz geht
  • 2016: Idéal
  • 2016: LOLO
  • 2016: Es Es (feat. Azzi Memo)
  • 2016: Koala (feat. Hanybal und Marvin Game)
  • 2016: Ausnahme OCB
  • 2016: Nie wieder (feat. Abdi)

Gastbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: Auf Achse (mit Hanybal und Celo & Abdi)
  • 2015: Chabos (mit Haftbefehl, Milonair, DOE, Celo & Abdi, Soufian, Hanybal, Enemy, Brate Azzlack, Bausa, Diar & Capo auf Unzensiert)
  • 2016: Hol’ mir dein Cousin (mit Zuna auf Richtung Paradies EP)
  • 2016: Vanilla Sky (mit Hanybal auf Haramstufe Rot)
  • 2016: 24/7 (mit Ufo361 auf Ich bin 2 Berliner)
  • 2016: Schwarzfahr’n (mit Olexesh auf Makadam)
  • 2016: Alle (mit Hanybal)
  • 2017: Große Kaliber (mit Maxwell und Bozza)
  • 2017: Okay (mit Sandzo)
  • 2017: Wie ich’s mach (mit Azzi Memo)
  • 2017: Lambo Diablo GT (mit Capo)
  • 2017: Paranoia (mit Samy auf Shams EP)
  • 2017: PGS (mit Mortel und Azad)
  • 2017: Rhythm 'n' Flouz (mit Celo & Abdi und Olexesh)
  • 2017: Hype (mit. Celo & Abdi)
  • 2017: Telefon (mit Dardan)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nimo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. a b c Porträt Nimo. Laut.de, abgerufen am 7. November 2016.
  2. Saskia Meister: Hiphop.de Awards 2016: Die Gewinner! In: Hiphop.de. 9. Januar 2017 (hiphop.de [abgerufen am 18. Januar 2017]).
  3. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweiz