Norbert Kloten

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Norbert Kloten (* 12. März 1926 in Sinzig; † 5. April 2006 in Tübingen) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kloten war Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und von 1970 bis 1976 dessen Vorsitzender. Im Zuge dieses Amtes verfasste er Gutachten, wie zum Beispiel 1973 Zu den gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Ölkrise. Außerdem war er Professor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen und Vizepräsident des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD).

Kloten studierte ab 1948 Volkswirtschaftslehre in Bonn. 1951 promovierte er mit einer finanzwissenschaftlichen Arbeit zum Thema Die Grenzen der öffentlichen Verbandstätigkeit mit den Mitteln der theoretischen Ökonomik, bevor er sich 1956 mit dem Thema „Die Eisenbahntarife im Güterverkehr. Versuch einer theoretischen Grundlegung.“ habilitierte. 1960 folgte er einem Ruf der Universität Tübingen auf den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre. Seither lebte Kloten in Tübingen.

Kloten war bis 1976 ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen. Danach war er bis 1992 als Präsident der Landeszentralbank Baden-Württemberg und Mitglied des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank tätig.

Norbert Kloten ist auf dem Tübinger Stadtfriedhof beerdigt.

Stadtfriedhof Tübingen

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2. April 1982)[1]
  • Großes Bundesverdienstkreuz (31. Januar 1986)[1]
  • Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (13. Januar 1992)[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Bundespräsidialamt