Norddeutsche Neueste Nachrichten

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Norddeutsche Neueste Nachrichten

Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Norddeutsche Neueste Nachrichten GmbH
Erstausgabe 16. Februar 1953
Erscheinungsweise täglich von Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage 7196 Exemplare
(IVW 1/2018, Mo–Sa)
Chefredakteur Stephan Richter (komm.)
Weblink www.nnn.de

Norddeutsche Neueste Nachrichten (abgekürzt: NNN) ist die Lokalausgabe der Tageszeitung Schweriner Volkszeitung für Rostock und Umgebung. Sie erscheint als eigenständiger Zeitungstitel, bildet jedoch gemeinsam mit der Schweriner Volkszeitung eine publizistische Einheit. Die verkaufte Auflage beträgt 7196 Exemplare, ein Minus von 50,1 Prozent seit 1998.[1]

Die Zeitung wurde unter diesem Titel am 16. Februar 1953 als Tageszeitung der National-Demokratischen Partei Deutschlands (NDPD) gegründet und erschien dementsprechend in den drei Nordbezirken der DDR, den Bezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. In den anderen Bezirken erschienen als Regionalausgaben die Sächsischen, Thüringischen, Brandenburgischen und Mitteldeutsche Neueste Nachrichten. Als Zentralorgan der NDPD wurde die National-Zeitung herausgegeben.

1991 kaufte der Medienkonzern Hubert Burda Media die Norddeutsche Neueste Nachrichten, 2005 verkaufte er sie zusammen mit der Schweriner Volkszeitung an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Die Norddeutsche Neueste Nachrichten GmbH ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Zeitungsverlages Schwerin GmbH & Co KG, in dem die Schweriner Volkszeitung erscheint.

Nach der Wende und der Wiedervereinigung distanzierten sich die NNN, wie andere Zeitungen der DDR auch, von ihrer politischen Vergangenheit. Ebenso trennte sie sich im Sommer 2001 von ihrem Sportredakteur Lutz Dessau, nachdem dessen Mitgliedschaft in der NPD bekannt geworden war.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Norddeutschen Neuesten Nachrichten gehören zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 50,1 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 7196 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 7238 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 76,3 Prozent. Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, erstes Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)