Norddeutsche Neueste Nachrichten

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Norddeutsche Neueste Nachrichten
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Norddeutsche Neueste Nachrichten GmbH
Erstausgabe 16. Februar 1953
Erscheinungsweise täglich von Montag bis Sonnabend
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2016, Mo–Sa)
7757 Exemplare
Chefredakteur Stephan Richter (komm.)
Weblink www.nnn.de

Die Zeitung Norddeutsche Neueste Nachrichten (abgekürzt: NNN) ist die Lokalausgabe für Rostock und Umgebung der Tageszeitung Schweriner Volkszeitung. Sie erscheint als eigenständiger Zeitungstitel, bildet jedoch gemeinsam mit der Schweriner Volkszeitung eine Publizistische Einheit. Die verkaufte Auflage beträgt 7757 Exemplare, ein Minus von 46,3 Prozent seit 1998.[1]

Die Zeitung wurde unter diesem Titel am 16. Februar 1953 als Tageszeitung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NDPD) für das ehemalige Land Mecklenburg-Vorpommern gegründet und erschien dementsprechend in den drei Nordbezirken der DDR, den Bezirken Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. In den anderen Bezirken erschienen als Regionalausgaben die Sächsischen, Thüringischen, Brandenburgischen und Mitteldeutschen Neuesten Nachrichten. Als Zentralorgan der NDPD wurde die National-Zeitung herausgegeben.

1991 kaufte der Medienkonzern Hubert Burda Media die Norddeutschen Neuesten Nachrichten, 2005 verkaufte er sie zusammen mit der Schweriner Volkszeitung an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Die Norddeutsche Neuesten Nachrichten GmbH ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Zeitungsverlages Schwerin GmbH & Co KG, in dem die Schweriner Volkszeitung erscheint.

Nach der Wende und der Wiedervereinigung distanzierten sich die NNN, wie andere Zeitungen der DDR auch, von ihrer politischen Vergangenheit. Ebenso trennte sie sich im Sommer 2001 von ihrem Sportredakteur Lutz Dessau, nachdem dessen Mitgliedschaft in der NPD bekannt geworden war.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Norddeutschen Neuesten Nachrichten haben in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 46,3 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 7757 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 6677 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 74,5 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, zweites Quartal 2016, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)