Oberlauda

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Koordinaten: 49° 34′ 0″ N, 9° 40′ 43″ O

Oberlauda
Wappen von Oberlauda
Fläche: 6,96 km²
Einwohner: 653 (Feb. 2014)
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner/km²
Postleitzahl: 97922
Vorwahl: 09343
Oberlauda (Baden-Württemberg)
Oberlauda

Lage von Oberlauda in Baden-Württemberg

Blick auf Oberlauda (2012)

Blick auf Oberlauda (2012)

Oberlauda ist ein Stadtteil von Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) mit 653 Einwohnern (Stand: August 2012)[1] auf einer Fläche von 6,96 km², der an der Romantischen Straße liegt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Oberlaudaer Gemarkung gibt es ein Wasserschutzgebiet: Wasserschutzgebiet Dittwar/Königheim/Gissigheim/Heckfeld/Oberlauda (WSG-Nr. 128208); 5986,90 ha; seit dem 22. Juli 1994.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf gehörte zum Amt Lauda. Dieses hatte bis 1506 eine Reihe wechselnder Landesherrschaften und war dann Teil des Bistums Würzburg bis zu dessen Säkularisation 1803. Es kam dann zunächst an das Fürstentum Leiningen. Nach Auflösung des Fürstentums 1806 durch die Rheinbundakte wurde es dann dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.

Am 1. Januar 1972 wurde Oberlauda in die Stadt Lauda eingegliedert und kam mit dieser am 1. Januar 1975 zu Lauda-Königshofen.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mühlrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mühlrad in Oberlauda

In Oberlauda steht das größte oberschlächtige Mühlrad Süddeutschlands mit einem Durchmesser von 8,5 Metern.

Wetterkreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1714 wurde zum „ewigen Andenken“ an einen großen Gewitterschaden ein „Wetterkreuz“ errichtet, das auf vielen Wanderkarten ausgewiesen ist. Dieses Wetterkreuz bildet den Grenzstein zu den Gemarkungen von fünf Altgemeinden (Distelhausen, Dittigheim, Dittwar, Lauda und Oberlauda), deren Ortswappen darauf abgebildet sind.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberlauda ist Geburtsort des Pfarrers Johann Martin Schleyer, des Schöpfers der Plansprache Volapük.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Appel: Die politische Tätigkeit Ulrichs III. Herrn von Hanau 1346-1370. Ein Beitrag zur Geschichte der Herren und Grafen von Hanau = HGBll 5 (1922), S. 13.
  • Dommerich: Urkundliche Geschichte der allmählichen Vergrößerung der Grafschaft Hanau von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Aussterben des Hauses 1736. In: Mitteilungen des Hanauer Bezirks-vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 1/2 (1860), S. 122.
  • Karl Schreck: Lauda - Schicksal einer ehemaligen fränkischen Oberamtsstadt. Lauda 1973.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberlauda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.lauda-koenigshofen.de/pb/,Lde/273726.html Strukturdaten der Stadt Lauda-Königshofen
  2. LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg: Wasserschutzgebiete im Main-Tauber-Kreis. Online auf udo.lubw.baden-wuerttemberg.de. Abgerufen am 19. November 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 470 und 480.
  4. Fränkische Nachrichten: 300 Jahre Wetterkreuz: Sternmarsch aus den Anrainer-Gemeinden Oberlauda, Lauda, Distelhausen, Dittigheim und Dittwar sowie Heckfeld: Resonanz übertraf alle Erwartungen. 16. September 2014. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 16. Mai 2015.