Oberlustadt

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Oberlustadt
Ortsgemeinde Lustadt
Wappen von Oberlustadt
Koordinaten: 49° 14′ 33″ N, 8° 15′ 53″ O
Höhe: 120 m ü. NHN
Eingemeindung: 7. Juni 1969
Postleitzahl: 67363
Vorwahl: 06347
Oberlustadt (Rheinland-Pfalz)
Oberlustadt

Lage von Oberlustadt in Rheinland-Pfalz

Oberlustadt ist einer von zwei Ortsteilen der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Lustadt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberlustadt liegt im westlichen Gemeindegebiet und ist mit dem Nachbarort Niederlustadt baulich inzwischen zusammengewachsen. Der Hofgraben durchfließt das Siedlungsgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Oberlustadt zur Komturei Heimbach. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Oberhochstadt in den Kanton Germersheim im Departement des Niederrheins eingegliedert. Im Jahr 1816 wechselte der Ort in das Königreich Bayern. Vom 1818 bis 1862 gehörte er dem Landkommissariat Germersheim an; aus diesem ging das Bezirksamt Germersheim hervor. 1928 hatte Oberlustadt 1214 Einwohner, die in 249 Wohngebäuden lebten. Sowohl die Protestanten als auch die Katholiken besaßen jeweils eine Pfarrei vor Ort.[1] Ab 1938 war der Ort Bestandteil des Landkreises Germersheim. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Oberlustadt innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Oberlustadt am 7. Juni 1969 mit der Nachbargemeinde Niederlustadt zur neuen Ortsgemeinde Lustadt zusammengelegt.[2]

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nachbarort Niederlustadt besaß am südwestlichen Rand seines Siedlungsgebiets den Bahnhof Lustadt tan der Bahnstrecke Germersheim–Landau, der als gemeinsame Bahnstation mit Oberlustadt ausgelegt war. Der Personenverkehrs wurde 1984 eingestellt, in den 1990er Jahren folgte der Güterverkehr.

Geboren in Oberlustadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. daten.digitale-sammlungen.de: Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern. Abgerufen am 17. März 2016.
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. (Memento vom 26. Dezember 2011 im Internet Archive), S. 179 (PDF; 2,6 MB).
    00Hinweis: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber den Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ nicht vollständig abdeckt.