Oechsler AG

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Oechsler AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1864
Sitz Ansbach, Deutschland

Leitung

  • Claudius M. Kozlik (CEO)
  • Christoph Faßhauer (COO)
  • Michael Meyer (CFO)

(Vorstände)

Mitarbeiter ca. 2.300 (2013)
Umsatz ca. 208 Mio. EUR (2013)[1]
Branche Kunststoffverarbeitung
Website www.oechsler.com

Die Oechsler AG ist ein Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie mit Sitz in Ansbach (Mittelfranken).

Sie beschäftigt weltweit rund 2300 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland und drei weiteren in China, Rumänien und Mexico. Zu den Schlüsselkunden zählen Unternehmen der Medizintechnik sowie der Automobil- und Kommunikationstechnologie.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Beinknopfmacher Matthias Oechsler gründete im Jahr 1864 einen eigenen Handwerksbetrieb. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Mitarbeiterzahl auf 1000 angewachsen. Durch Bombenangriffe der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs wurden 1945 in Ansbach das Fabrikgelände teilweise zerstört. Nach dem Wiederaufbau konnte Oechsler erneut expandieren und wurde zum Systemlieferanten. 2006 entstand durch ein Joint-Venture die Niederlassung in Lipova (Rumänien).

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zentrale befindet sich in Ansbach. In Weißenburg sowie in der Zentrale werden Spritzgussteile und Baugruppen produziert. In Küps werden im Unternehmensbereich „Oechsler Ceramics“ Spritzgussteile aus Keramik-Kunststoffgemischen gesintert und poliert. Weitere Fertigungsstandorte befinden sich in Taicang in der chinesischen Provinz Jiangsu sowie in Lipova im westlichen Rumänien und im mexikanischen Santiago de Queretaro.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2013, online verfügbar auf dem Server des Bundesanzeigers. Abgerufen am 9. Dezember 2015.