Ole Heiland

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Ole Heiland (* 20. März 1997 in Darmstadt) ist ein deutscher klassischer und Jazzmusiker (Tuba, auch Piano, Akkordeon, Orgel, Komposition).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heiland lernte seit dem sechsten Lebensjahr Tenorhorn; seit dem zehnten Lebensjahr erhielt er auch Klavierunterricht. Dann folgte an der Darmstädter Akademie für Tonkunst Unterricht auf der Tuba. In der Jazzcombo des Ludwig-Georgs-Gymnasium wurde er durch Jürgen Wuchner und Uli Partheil angeleitet. Gemeinsam mit seinem Bruder Jan Otto Heiland spielte er seit 2012 in dem Quintett The Basstubation,[1] das 2013 sein Debüt At the Playground veröffentlichte,[2] dem 2016 das Album Transition folgte. Er war Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen und im Bundesjugendorchester; im Herbst 2015 nahm er sein Musikstudium bei David Cribb an der Hochschule für Musik Leipzig auf. Seit Februar 2018 ist er Mitglied der Mendelsohn-Orchesterakademie.[3]

Heilands Solodebüt als klassischer Musiker war bei der Uraufführung von Bartholomew Berzonskys „The Jovial Giant“ für Tuba und Orchester 2014 mit dem Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Anna Skryleva; mit dem Kammerorchester der TU Darmstadt unter der Leitung von Arndt Heyer führte er im Folgejahr die Jazzsuite für Tuba, Kammerorchester und Schlagzeug von Jürgen Wuchner auf.[4] Seit 2017 gehört er zum hr-Jazzensemble, mit dem er im selben Jahr auch beim Frankfurter Jazzfestival auftrat. Mit German Marstatt, Thomas Bachmann, Manuel Seng, Ralf Cetto und Thomas Cremer bildet er das Metropol Sextett;[5] weiterhin ist er Mitglied in Wuchners United Colours of Bessungen.[6] Er spielte bereits Konzerte in Tunesien, Frankreich, Italien und den baltischen Staaten.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Wettbewerb Jugend musiziert erhielt er als Tubist 2012 und 2013 den Ersten Bundespreis. The BassTubation, die 2013 das Stipendium zum Darmstädter Musikpreis erhielt,[1] kam ebenso wie beim Europäischen Nachwuchsjazzpreis Burghausen[3] beim Wettbewerb um den Jungen Münchner Jazzpreis 2017 auf den zweiten Platz.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mit Kopf und Bauch zum Jazz Darmstädter Echo 18. Dezember 2014
  2. Besprechung (H. B. Kittlaus)
  3. a b Eintrag (Orchesterakademie)
  4. Symphonic Jazz
  5. Metropol Sextett
  6. United Colours of Bessungen
  7. Ralf Dombrowski: Unvergleich: Beim Jungen Münchner Jazzpreis gibt es zwei Sieger Süddeutsche Zeitung, 5. November 2017