Oliver Strohmaier

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Oliver Strohmaier Skispringen
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 2. Januar 1968
Geburtsort EisenerzOsterreichÖsterreich Österreich
Karriere
Verein SV Kleinwalsertal
Nationalkader seit 1986
Debüt im Weltcup 6. Januar 1986
Status zurückgetreten
Karriereende 1993
Platzierungen
 Gesamtweltcup 21. (1986/87)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 0
 

Oliver Strohmaier (* 2. Jänner 1968 in Eisenerz, Steiermark) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten]

Strohmaier, der in Riezlern, im Kleinwalsertal als Sohn des späteren Landtagsabgeordneten und Bürgermeisters Werner Strohmaier aufwuchs, begann bereits früh in der Kindheit mit dem Skisport. Trotz eines Verbotes seines Vaters zog es ihn bereits in jungen Jahren auf die Skisprungschanze. Beim SC Kleinwalsertal begann er wenig später unter Willy Schuster mit dem ausgiebigen Training.

Über verschiedene Nachwuchskader kam er zum Jahreswechsel 1985/86 in den Nationalkader und gab am 6. Januar 1986 in Bischofshofen sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Als 83. verpasste er jedoch eine gute Platzierung deutlich. Beim Auftaktspringen zur Vierschanzentournee 1986/87 in Oberstdorf überraschte er als Achter auf der Schattenbergschanze. Nach weiteren guten Platzierungen beendete er die Tournee auf dem 20. Gesamtrang. Mit einem vierten Platz in Sapporo erreichte er die Qualifikation für die Nordische Skiweltmeisterschaft 1987 in Oberstdorf.[1] Für das Teamspringen wurde er vom Trainer nicht aufgestellt.[2] Zum Saisonende erreichte er erneut den vierten Rang und verpasste damit in Lahti erneut nur knapp sein erstes Podium.

In die Saison 1987/88 kam Strohmaier nur schwer, da er sich zuvor beim Training verletzt hatte. Nachdem er auch bei der Vierschanzentournee 1987/88 nicht über Rang 71 in Bischofshofen hinauskam, verpasste Strohmaier die Qualifikation für die Olympischen Winterspielen 1988. Gegen Ende der Saison gelang ihm mit Rang 11 in Lahti erstmals wieder ein Top-Resultat. Noch besser verlief es für Strohmaier in Meldal, wo er mit Rang zwei sein bestes Einzelresultat der Karriere erreichte.

Nachdem er im folgenden Jahr die Qualifikation für den Weltcup-Kader verpasste, wechselte er für einige Zeit in den Europacup. Wenig später wollte er die Nationalität wechseln um wieder oberklassig im Weltcup antreten zu können. Da ihm aber dabei eine längere Sperre drohte, beendete er schließlich 1993 seine aktive Skisprungkarriere.

Erfolge[Bearbeiten]

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1986/87 21. 32
1987/88 35. 25

Sonstige Erfolge[Bearbeiten]

  • Österreichischer Meister und 3-facher Vizemeister
  • 1. Platz im Mannschaftsspringen bei der Universiade in Zakopane 1993
  • 1. und 2. Platz in der Gesamtwertung des Alpencups
  • 3. Platz in der Europacup-Gesamtwertung
  • 1. Platz im Europacupsspringen in Ruhpolding
  • 2. Platz im Europacupsspringen in Sarajevo

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 178
  2. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 179