Bausendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bausendorf
Bausendorf
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bausendorf hervorgehoben
50.0155555555566.9977777777778177Koordinaten: 50° 1′ N, 7° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Traben-Trarbach
Höhe: 177 m ü. NHN
Fläche: 11,86 km²
Einwohner: 1277 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54538
Vorwahl: 06532
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 004
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 3
56841 Traben-Trarbach
Webpräsenz: www.bausendorf.de
Ortsbürgermeister: Hans-Peter Heck
Lage der Ortsgemeinde Bausendorf im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild
Bausendorf, Kirche

Bausendorf ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach an. Bausendorf ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Der Ferienort Bausendorf mit dem Ortsteil Olkenbach befindet sich geschützt am Fuße des ausgedehnten Kondelwaldes im unteren Alftal. 55,4 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1250 wird die Kapelle Bausendorf im Landkapitel Kaimt (Zell/Mosel) im Verzeichnis der erzbischöflichen Rechte erwähnt. Olkenbach wurde erstmals 1075 in einer Urkunde des Trierer Erzbischofs Udo erwähnt, in der die Schenkung eines Gutes an das Simeonstift zu Trier bestätigt wurde.[3]

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Bausendorf zur reichsunmittelbaren Herrschaft Lösnich, Olkenbach gehörte zum Kurfürstentum Trier und war dem Amt Wittlich und dem Gericht Neuerburg zugeordnet.

In Folge des Ersten Revolutionskrieges wurde 1794 das Linke Rheinufer und damit auch Bausendorf und Olkenbach von Frankreich in Besitz genommen. Beide Orte waren von 1798 bis 1814 dem Kanton Wittlich im Saardepartement zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen kamen beide Orte 1815 zum Königreich Preußen und waren von 1816 an dem Kreis Wittlich im Regierungsbezirk Trier unterstellt. Seit 1946 sind beide Orte Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Die heutige Ortsgemeinde entstand im Rahmen der Verwaltungsreform durch Zusammenschluss der vormals selbständigen Ortsgemeinden Bausendorf und Olkenbach am 7. Juni 1969.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bausendorf bezogen aus das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 441
1835 805
1871 922
1905 884
1939 1.222
1950 1.046
Jahr Einwohner
1961 1.092
1970 1.111
1987 1.172
1997 1.251
2005 1.350
2013 1.277

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bausendorf besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD WGR 1 WGR 2 Gesamt
2014 7 9 16 Sitze
2009 3 7 6 16 Sitze
2004 4 10 2 16 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die St. Bartholomäus Wallfahrtskirche Heinzerath im Ortsteil Olkenbach liegt am Ufer des Alfbaches. Die Bewohner der nahen Eifel, der mittleren Mosel und des Wittlicher Tales pilgern alljährlich zur Zeit der Ernte zu dieser Wallfahrtskirche.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bausendorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

In Bausendorf gibt es eine Kindertagesstätte und eine Grundschule. Außerdem einen Bäcker, eine Poststelle, zwei Elektrofachgeschäfte, eine Fleischerei und drei Autohäuser. Durch den Ort führt die Bundesstraße 49. Im Westen verläuft die Bundesautobahn 1. In Ürzig ist ein Bahnhof der Moselstrecke.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bausendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. >Heinrich Beyer: Rheinisches Urkundenbuch, Band 1, Coblenz: Hölscher, 1860, Urkunde 375 (dilibri.de)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 170 (PDF; 2,6 MB)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen