Oppenwehe

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52.4641666666678.505833333333340Koordinaten: 52° 27′ 51″ N, 8° 30′ 21″ O

Oppenwehe
Gemeinde Stemwede
Höhe: 40 m ü. NN
Fläche: 28 km²
Einwohner: 2230
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32351
Vorwahl: 05773
Karte

Lage von Oppenwehe in Stemwede

Oppenwehe ist ein Ortsteil der Gemeinde Stemwede im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. Hier leben etwa 2230 Menschen auf einer Fläche von 28 km². Die bejagbare Fläche beträgt 20,0 km². Mit 80 Einwohnern pro km² ist Oppenwehe etwas dünner besiedelt als die Gesamtgemeinde Stemwede.

Oppenwehe ist Spargelanbaugebiet und ein Landesleistungsstützpunkt Nordrhein-Westfalens für Sportschießen. Sehenswert sind die Naturschutzgebiete Oppenweher Moor und Am Oppenweher Moor, die Bockwindmühle und ein Teil der Westfälischen Mühlenstraße. Im Frühjahr findet Ostwestfalens größter Spargelmarkt statt, im Herbst der jahrhundertealte Bünselmarkt[1] und vor Weihnachten der Weihnachtsmarkt. Daneben werden viele Vereinsfeste wie Sportfeste und Schützenfeste gefeiert. In Oppenwehe steht außerdem die Oppenweher Klus.

Geografie[Bearbeiten]

Oppenwehe besteht aus den zehn Ortsteilen Bockhorn (Langenhoop), Bulzendorf, Bruch/Hohes Moor, Dorf, Fiskus, Hammoor, Hasenheide/Nagelsiedlung, Moor/Fledder, Steinkamp und Vahrenkamp.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ersterwähnung von Oppenwehe erfolgte in einer Urkunde von Konrad I. von Rüdenberg, Bischof von Minden, aus dem Jahre 1227, in der die Schenkung von vier Höfen in Openwide des Ritters Helimbertus de Manen (Helmbert von Manen) an das Kloster in Levern beurkundet wird.

Am 1. Januar 1973 wurde Oppenwehe auf Grund des Bielefeld-Gesetzes mit zwölf weiteren Gemeinden zur neuen Gemeinde Stemwede zusammengefasst.[2]

Dabei ist der heutige Ortsteil etwas kleiner als die ehemalige Gemeinde Oppenwehe, die bis 1973 bestand und 30,05 km² (bei damals 2173 Einwohnern) umfasste. Die ist ein Resultat der Gebietsabtretungen im Südosten und vor allem Nordosten des Gemeindegebietes im Zuge der Kommunalreform an die Stadt Rahden, die größer waren als die geringen Gebietsgewinne von selbiger Nachbarstadt.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Die nächste Autobahn-Anschlussstelle ist Kirchlengern an der A 30.

Literatur[Bearbeiten]

  • Egon Büttemeier, Axel Niederbröker, Ansgar Matern, Willy Markus, Günter Grube, Friedrich-Wilhelm Dierkes: Oppenwehe. Festschrift zur 775-Jahrfeier 1227–2002. BoD, 2003. ISBN 9783833402562.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der historische Oppenweher Bünselmarkt
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 325.
  3. Dirk Möllering (Hrsg.): Aufbau und Strukturwandel im Altkreis Lübbecke - Parteien und Wahlen im Altkreis Lübbecke 1953 - 1973, Lübbecke 2001,S. 103 u. Karte auf S. 383.