Ortungsgerät (Haustechnik)

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Ortungsgerät, zeigt Fund magnetischen Metalls

Ein Ortungsgerät (auch Leitungssucher, Leitungsfinder, Balkenfinder, Multidetektor) dient, im Sinne der Haustechnik, der Lokalisierung von nicht sichtbaren Objekten innerhalb von Wänden, Decken und Böden. Das sind vor allem Gas-, Wasser- oder elektrische Leitungen, Moniereisen, oder Ständerkonstruktionen.[1]

Prinzipien:

Viele Geräte kombinieren mehrere Sensorarten[1]; die Radarortung ist allerdings professionellen Geräten vorbehalten[2]. Manche Geräte enthalten mehrere Sensoren der gleichen Art. In der Regel müssen die Geräte vor der Benutzung kalibriert werden. Dazu werden sie an eine Stelle der Wand o. ä. gehalten, welche frei von Störobjekten sein soll. So ermittelt das Gerät die spezifischen Werte der Wand.[2]

Die Wand wird mit dem Gerät abgefahren, die Sensoren messen spezifische Werte, das Gerät verarbeitet (z. B. mit einem Microcontroller) die Daten und meldet sobald eine Veränderung erkannt wurde.[1] Die Anzeige kann akustisch über z. B. Pieptöte oder optisch über einfachen Lampen bis zu komplexen Flüssigkristallbildschirmen geschehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Conrad Electronic: Modernen Ortungsgeräten bleibt nichts verborgen
  2. a b c Peter Kübler: Bohren ohne Überraschung in: Der Zimmermann 1/2011, S. 14–15 ISSN 0342-6521