Otto Jahn (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
LMG-Trupp Sprung-Vorwärts, 1940, HGM

Otto Jahn (* 14. März 1900 in Wien; † März 1945) war ein österreichischer Porträt-, Landschafts- und Kriegsmaler.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Maler Otto Jahn ist nur wenig Biographisches bekannt. Belegt ist, dass er am 12. März 1933 als ordentliches Mitglied im Wiener Künstlerhaus aufgenommen wurde, wobei diese Form der Mitgliedschaft nur Berufskünstlern vorbehalten war.[1] Für den 10. Österreichischen Katholikentag 1933 in Wien fertigte er mehrere Bilder an, welche in einem Sammelband 1934 publiziert wurden.[2] Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, 1939, wurde er als Unteroffizier und Kriegsmaler eingezogen. Im selben Jahr stellte er in der Ausstellung des Wiener Künstlerhauses Berge und Menschen der Ostmark sein Kaseinbild Kärntner Volksfest aus.[3] Für die 1940 vom damaligen Heeresmuseum Wien organisierte Ausstellung am Wiener Heldenplatz Der Sieg im Westen fertigte Jahn die monumentale Farbkreidezeichnung LMG-Trupp Sprung-Vorwärts an, welches heute im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum ausgestellt ist.

Knapp vor Kriegsende, im März 1945, musste Jahn abermals einrücken. Er überlebte den Krieg nicht, galt zunächst als vermisst und wurde am 1. September 1954 für tot erklärt.[4]

Werke (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • LMG-Trupp Sprung-Vorwärts, 1940, Farbkreidezeichnung, ca. 290 × 250 cm, Saal „Republik & Diktatur“, Heeresgeschichtliches Museum, Wien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881–1900. Wien 1976, Band 1, S. K 115.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. auf wladimir-aichelburg.at, abgerufen am 28. August 2017
  2. [0058137&showtype=record#015bb24a-0944-46ec-9655-0078b238fd66 auf albertina.at], abgerufen am 28. August 2017
  3. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881–1900. Wien 1976, Band 1, S. K 115.
  4. auf wladimir-aichelburg.at, abgerufen am 28. August 2017