P5A

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P5A
Missions­ziel Mars
Auftrag­geber AMSAT
Startmasse 650 kg
Verlauf der Mission
 
Projekt wird ins Leben gerufen
 
2015 Missionsabbruch

P5A war eine geplante Amateurfunk-Marssonde. Es handelte sich um das bis dahin technisch anspruchsvollste Projekts der Amateurfunksatelliten-Vereinigung AMSAT. Die Abkürzung P5A steht für das erste Projekt der Kategorie „Phase 5“, welche Flugkörper bezeichnet, die das Gravitationsfeld der Erde verlassen. Das Projekt wurde 2015 gestrichen.[1]

P5A sollte die gleiche Struktur und einen ähnlichen Antrieb wie der 2000 gestartete Satellit OSCAR 40 (P3D) haben. Außerdem sollte ein Ballon, Archimedes genannt, ausgesetzt werden und auf der Marsoberfläche landen. Gebaut wurde der Ballon von der Mars Society. Ein Teil der Nutzlast von P5A sollte zuvor auf dem Amateurfunksatelliten P3E getestet werden, für den eine potentielle Startgelegenheit im Juli 2015 gefunden wurde.

Im September 2012 wurde bekannt, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die P5A-Mission nicht mehr unterstützen wird und sich die Universität Marburg aus dem zentralen Entwicklungslabor zurückzieht, womit die Zukunft des Projekts ungewiss wurde.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Meinzer: Kommunikation über interstellare Distanzen. Teil I und II. In: AMSAT DL. Nr. 3, 2005, S. 4–10 (amsat-dl.org (Memento vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive) [PDF; 781 kB; abgerufen am 27. Juli 2015]).
  • Lukas Emele: Entwurf der Antennen für das Mars-Raumfahrzeug P5A für das S- und X-Band. Diplomarbeit. Konstanz 22. August 2005 (htwg-konstanz.de [PDF; 171 kB; abgerufen am 5. April 2015]).
  • Archimedes Konzept und Hintergrund. Mars Society Deutschland e. V., abgerufen am 21. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. AMSAT P5A (Phase 5A, Go-Mars) bei Gunter's Space Page (englisch).
  2. Peter Gülzow, Hartmut Päsler, Michael R. Lengrüsser: Absage des DLR zum DLR/P5- bzw. Mascot 2-Projekt. amsat-dl.org, 14. September 2012 (deutsch, englisch); abgerufen am 8. Dezember 2013