Paring (Langquaid)

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Paring
Markt Langquaid
Koordinaten: 48° 51′ 2″ N, 12° 5′ 30″ O
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Paring (Bayern)
Paring

Lage von Paring in Bayern

Die Pfarr- und Klosterkirche St. Michael
Die Pfarr- und Klosterkirche St. Michael

Paring ist ein Ortsteil des Marktes Langquaid im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Bis 1978 bildete es eine selbstständige Gemeinde.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paring liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von Langquaid in unmittelbarer Nähe zur Bezirksgrenze. Etwa drei Kilometer südöstlich von Paring liegt der zur Oberpfalz gehörende Markt Schierling.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon im 8./9. Jahrhundert soll hier eine klösterliche Niederlassung bestanden haben. Die Augustiner-Chorherren gründeten 1141 das Kloster Paring. Dieses ging in den Reformationswirren ein und wurde erst 1598 von Benediktinern aus dem Kloster Andechs wiederbelebt, die es zu einer Propstei machten.

Nach der Säkularisation in Bayern wurden 1852 die meisten Propsteibauten abgerissen. Eine erneute Wiederbelebung des Klosters erfolgte 1974 durch die Windesheimer Kongregation der Augustiner-Chorherren. Seit 1992 ist Paring eine autonome Propstei.

Die Gemeinde Paring gehörte zum 1838 eingerichteten Landgericht Rottenburg und später zum Landkreis Rottenburg an der Laaber. Sie wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 in den Markt Langquaid eingegliedert. Das eigentliche Dorf Paring mit zahlreichen Bauernhöfen liegt unter dem Klosterberg.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Michael. Die ehemalige Stiftskirche geht auf eine romanische Basilika aus der Gründungszeit des Klosters zurück. Der spätgotische Kirchenchor entstand im frühen 16. Jahrhundert. 1764 bis 1769 wurde die Kirche im Inneren barockisiert.

Bildung und Erziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Akademie der Augustiner Chorherren

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Paring
  • Förderverein der Akademie der Augustiner Chorherren von Windesheim
  • Krieger- und Soldatenverein Paring

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marianne Mehling (Hg.): Knaurs Kulturführer in Farbe. Niederbayern und Oberpfalz, Droemer Knaur, München 1995, ISBN 3-426-26647-4