Langquaid

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Langquaid
Langquaid
Deutschlandkarte, Position des Marktes Langquaid hervorgehoben
Koordinaten: 48° 49′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs­gemeinschaft: Langquaid
Höhe: 389 m ü. NHN
Fläche: 56,79 km2
Einwohner: 5452 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84085
Vorwahl: 09452
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 141
Marktgliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 24
84085 Langquaid
Webpräsenz: www.langquaid.de
Bürgermeister: Herbert Blascheck (CSU)
Lage des Marktes Langquaid im Landkreis Kelheim
AltmühlAltmühlDonauMain-Donau-KanalNaabRegen (Fluss)Landkreis EichstättLandkreis FreisingLandkreis LandshutLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Pfaffenhofen an der IlmRegensburgLandkreis RegensburgLandkreis Straubing-BogenGemeindefreies Gebiet HacklbergPaintenHienheimer ForstFrauenforstNeustadt an der DonauDürnbucher ForstAbensbergAiglsbachAttenhofenBad AbbachBiburg (Niederbayern)ElsendorfEssingHausen (Niederbayern)HerrngiersdorfIhrlersteinKelheimKelheimKirchdorf (Hallertau)LangquaidMainburgNeustadt an der DonauNeustadt an der DonauPaintenPaintenRiedenburgRohr in NiederbayernSaal an der DonauSiegenburgTeugnTrain (Niederbayern)VolkenschwandWildenbergKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Langquaid (bairisch: Langad) ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Langquaid.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langquaid liegt zwischen Landshut (etwa 45 Kilometer südlich) und Regensburg (etwa 30 Kilometer nördlich) an der Großen Laber.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langquaid grenzt an die Gemeinden Bad Abbach, Thalmassing und Schierling (Oberpfalz) im Landkreis Regensburg, an Herrngiersdorf, Rohr in Niederbayern, Hausen (Niederbayern) und Teugn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer dem Kernort Langquaid, gehören folgende Ortsteile zur Gemeinde:

  • Paring
  • Unterschneidhart
  • Mitterschneidhart
  • Oberschneidhart

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt Langquaid ist eine alte niederbayerische Siedlung im Tal der Großen Laaber. Erste Siedlungsspuren sind aus der jüngeren Steinzeit erkennbar, aus der Bronzezeit stammen zahlreiche Funde. Wie es der vermutlich älteste Name der Siedlung „Verroniwaida“ ausdrückt, war das weitgestreckte Weideland im Talraum der Laaber für Viehhirten ein günstiger Niederlassungsplatz. Dieser Ortsname tauchte um 750 nach Christus erstmals auf und wurde auch um 771 von Bischof Arbeo von Freising in der von ihm verfassten Lebensbeschreibung des heiligen Emmeram erwähnt.

An einer seit ältester Zeit bedeutsamen Straßengabelung gelegen, entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten aus der kleinen Siedlung ein größerer Ort, dessen Name „Langquat“ um 1200 erstmals in Urkunden auftauchte. Dass die Siedlung als natürlicher Mittelpunkt eines weiten Umlandes bedeutsame Fortschritte machte, ergibt sich aus der Verleihung der Marktrechte in den 1280er Jahren und durch die Errichtung einer Zollstation wenig später.

Einer der herzoglichen Zöllner, Konrad der Hueber, stiftete 1412 zur Kirche St. Jakob ein Benefizium und sicherte so dem Markt einen eigenen Priester, kirchlich gehörte Langquaid noch lange Zeit zur Urpfarrei Sandsbach. Die jetzige Pfarrkirche geht auf eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert zurück und zeigt noch spätromanische Elemente. Im 15. Jahrhundert gab es einen durchgreifenden Umbau im gotischen Stil, und seinen derzeitigen barocken Charakter bekam das Gotteshaus bei einer Erneuerung um etwa 1740.

So entwickelte sich der Markt Langquaid kontinuierlich weiter, doch blieben dem Ort und seinem Umland stürmische Kriegszeiten und damit verbundene Rückschläge nicht erspart, die im Dreißigjährigen Krieg mit mehreren Brandschatzungen einen Höhepunkt erreichten. Deshalb liegen über die Marktprivilegien und das Marktwappen, das den Heiligen Jakobus darstellt, keine Originalurkunden, sondern nur Bestätigungen der verlorengegangenen Dokumente vor, wie z. B. von 1486 von Herzog Albrecht IV. oder 1659 von Kurfürst Ferdinand Maria. Als 1809 der Krieg zwischen den französisch-bayerischen Truppen unter Napoleon und dem österreichischen Heer tobte und in der Schlacht von Eggmühl gipfelte, blieb Langquaid weitgehend verschont.

Im 19. Jahrhundert nahm der Markt an der fortschreitenden technischen Entwicklung teil. Ab 1851 war Langquaid eine Poststation, 1875 schuf eine Telegraphenstation rasche Verbindung zur weiten Welt. Ein besonderes Ereignis war die Eröffnung der Bahnlinie Eggmühl – Langquaid, um die sich der Langquaider Bürgermeister Münsterer nachdrücklich bemüht hatte.

1613 errichteten die Langquaider Bürger eine Armenstiftung, um notleidenden Mitbürgern in einem Gemeindehaus Unterkunft zu geben. 1856 wurde ein Arbeiterunterstützungsverein gegründet, der sich zum Ziel setzte, in Langquaid ein Krankenhaus zu errichten, was 1866 verwirklicht werden konnte.

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine wirtschaftliche Bedeutung als Einkaufs- und Umschlagplatz für ein weites Umland behielt Langquaid über die Jahrhunderte hinweg, das zeigen die fünf Jahrmärkte im Jahresverlauf, neben denen es bis in die 1990er Jahre noch einen wöchentlichen Ferkelmarkt auf dem Marktplatz gab. Seit 1891 führt der Markt Langquaid ein eigenes Hopfensiegel und ist einer der Siegelbezirke der Hallertau, wenn auch der Hopfenbau dort seine Bedeutung verloren hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zahlreiche Heimatvertriebene in Langquaid eine neue Basis.

Es entwickelte sich eine rege Bautätigkeit, die um den alten Marktkern weiträumige Siedlungsgebiete wachsen und damit die Einwohnerzahl ansteigen ließ. So ist der Markt Langquaid heute Mittelpunkt einer weiträumigen Verwaltungsgemeinschaft und hat eine Kinderkrippe, drei Kindergärten, eine Grund- und Mittelschule sowie Sportanlagen. Im Tal der Großen Laaber und dem bewaldete Hügelland befinden sich Wanderwege.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gemeindegebietsreform in Bayern kam am 1. Juli 1972 die Gemeinde Oberleierndorf zu Langquaid.[2] Am 1. Januar 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Leitenhausen und Schneidhart sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Sandsbach eingegliedert. Am 1. Mai 1978 folgten Adlhausen, Niederleierndorf und Paring.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gold das Brustbild eines blau gekleideten, bärtigen Heiligen mit schwarzem Hut; auf dessen Krempe und auf dem Mantel je zwei silberne Pilgermuscheln.

Wappengeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei dem Heiligen im Wappen handelt es sich nach neuerer Meinung wohl um den heiligen Jakobus, dem Patron der Pfarrkirche von Langquaid. Dafür sprechen auch die heraldischen Attribute, die Pilgermuscheln auf dem Mantel und der Hutkrempe. Noch bei Hupp (1912) ist in der Blasonierung vom „Brustbild des hl. Rochus“ die Rede, dem Schutzheiligen gegen die Pest. Von dieser Deutung ist man jedoch abgegangen, die amtliche Blasonierung legt sich nicht fest. Die Gestaltung des Heiligen änderte sich wiederholt, während die Tingierung seit der Bestätigung der verloren gegangenen Marktprivilegien durch Herzog Albrecht IV. im Jahr 1486 feststand. Darin wird das „bisherige Wappen“ erwähnt, das heißt, der Beginn der Wappenführung lag schon weiter zurück. Das Fragment eines Siegelabdrucks von 1494 lässt auf die Entstehung des ersten Typars mit dem Wappen im frühen 15. Jahrhundert schließen.

Wappendaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenführung: seit 15. Jahrhundert Rechtsgrundlage: Das Wappen ist im Siegel überliefert; Siegelführung seit dem frühen 15. Jahrhundert belegt. Beleg: Bestätigung des Wappens in einer Urkunde Herzog Albrechts IV. vom 22. März 1486

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz mit Rathaus (re.)

Seit der Gemeinderatswahl am 16. März 2014 setzt sich der Marktgemeinderat von Langquaid folgendermaßen zusammen:[4]

  • CSU: 10 Sitze
  • SPD: 3 Sitze
  • FWG: 5 Sitze
  • ÖDP: 2 Sitze
  • Gesamt: 20

Bürgermeister ist seit 2002 Herbert Blascheck. Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 97,7 % der gültigen Stimmen erneut im Amt bestätigt. Der Bürgermeister gehört qua Amt ebenfalls dem Gemeinderat an.

Die Verwaltungsgemeinschaft Langquaid erledigt Verwaltungsaufgaben auch für die beiden Nachbargemeinden Hausen (Niederbayern) und Herrngiersdorf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der historische Marktplatz wird von Bürgerhäusern gesäumt, deren Treppengiebel und Türmchen auf das 19. Jahrhundert zurückgehen. Die Pfarrkirche St. Jakob ist eine im Kern spätromanische Kirche, die im 18. Jahrhundert barockisiert wurde. Sieben Kilometer nördlich von Langquaid befindet sich im Ortsteil Hellring die barocke Wallfahrtskirche St. Ottilia. Fünf Kilometer südlich liegt auf einem Hügel über dem Tal der Großen Laaber die Kapelle St. Koloman. Im gleichnamigen Ortsteil befindet sich das Kloster Paring.

Historische Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dauerausstellung …zu Baiern loblich gefreyt – Langquaid und die Wittelsbacher beleuchtet Fragen, wie die Bedeutung eines Marktes und seiner Marktrechte, Freiheiten und Privilegien, Rechte und Pflichten eines Marktortes, die Rolle von Kastner und Mautner als Vertreter der landesherrlichen Macht ebenso wie den Bezug des Marktes Langquaid zum Haus Wittelsbach, die Verbindung der Wittelsbacher Herrscherpersönlichkeiten zu Langquaid von der Markterhebung bis zum Krankenhausbau. Erklärt werden auch das Langquaider Wappen mit St. Jakob als Patron des Marktes, das Zunftwesen in Langquaid sowie das Kanzleiwesen und das Schreiben und Siegeln im 17. Jahrhundert.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kloster Paring
  • Ensemble des historischen Wittelsbacher Marktplatzes
  • Ehemaliges herzogliches Kastnerhaus
  • Katholische Pfarrkirche St. Jakob
  • Wasserschloss im Ortsteile Adlhausen
  • Wallfahrtskirche im Ortsteile Hellring
  • Wallfahrtskirche im Ortsteil Niederleierndorf
  • Augustiner-Chorherrenstift im Ortsteil Paring

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naherholungsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Naherholungsgebiet Marktweiher ist ein Freizeit- und Naherholungsraum. Flachuferbereiche aus Kies wurden mit Steinblöcken ausgestattet. Zu beiden Seiten eines renaturierten Grabens werden leicht erhöhte Uferbereiche auch als Liegewiese genutzt. Durch Wasserbausteine wurde ein kleiner Grabenrückstau gebildet. Der Graben ist mit Kies ausgeschüttet. Der große Marktweiher wird im Winter von Schlittschuhläufern und Eisstockschützen benutzt. Das Naherholungsgebiet Marktweiher ist Ausgangspunkt verschiedener Themenwanderwege und bietet einen 100 Meter langen Barfußpfad.

Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schulsporthalle: Die Mehrfachsporthalle mit 900 m² Hallenfläche und Zuschauertribüne steht für Veranstaltungen als Multifunktionshalle zur Verfügung.
  • Schulsportzentrum: Neben einem Sportstadion mit Laufbahn verfügt das Schulsportzentrum über einen Allwetterplatz, eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage, eine Beach-Volleyballanlage, einen Skate-Park und ein Mini-Spielfeld mit Kunstrasen.
  • Tennisplätze
  • Stockbahnen
  • Waldstadion
  • Sportplatz im Ortsteil Adlhausen
  • Sportplatz im Ortsteil Niederleierndorf

Langquaider Jahrmärkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lichtmeßmarkt am Sonntag vor Lichtmess (2. Februar)
  • Auffahrtsmarkt an Christi Himmelfahrt
  • Jakobimarkt am Sonntag nach Jakobi (25. Juli)
  • Kreuzerhöhungsmarkt (Zwetschgenmarkt) am Sonntag nach Kreuzerhöhung (14. September)
  • Nikolausmarkt am ersten Sonntag im Advent
  • Wallfahrtsfest Hellring im Ortsteil Hellring am zweiten Wochenende im Oktober

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden des Gemeindegebietes an der Staatsstraße 2144 wurde das Gewerbegebiet „Handwerkerhof“ eröffnet. Dieses wurde 2008 um das Gewerbegebiet „Steinelberg“, zwischen dem Feuerwehrzentrum und der Kreisstraße KEH 10, erweitert. Im Jahr 2011 wurde ein weiteres Gewerbegebiet „Grubberg“ erschlossen und mit einem Kreisel an die Kreisstraße KEH 10 angeschlossen.

Landwirtschaftlich ist die Region wegen der optimalen Boden- und Klimabedingungen ein Spargelanbaugebiet.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abitron Germany, Produktion von Funkfernsteuerungen
  • Albach Maschinenbau, Produktion von selbstfahrenden Holzhackmaschinen
  • Autec Deutschland, Hersteller von Funkfernsteuerungen
  • Europlant Pflanzenzucht, Kartoffelzuchtbetrieb
  • Fairhandelszentrum, Vertrieb von fair gehandelten Waren
  • Haumer & Ranftl, Malerfachbetrieb
  • KPM, Metallbaubetrieb
  • Laabertaler-Kunststoffbauelemente, Produktion von Kunststofffenstern und Türen
  • Lauschke Caravan und Freizeit, Vertrieb von Wohnwägen und Campingbedarf
  • Manasiev, Vertrieb von Reinigungsmaschinen
  • Maunsystem, Produktion von Aluminiumprofilen
  • MPK Kunststofftechnik, Produktion von Kunststofferzeugnissen
  • Okzam International, Vertrieb von Automobilzubehör
  • Schmidt-Visbek, Produktion von Kunststoff-Alu-Fenstern
  • Wagner Präzesionsmaschinenbau, Produktion von CNC Fräs- und Drehteilen für die High-Tech-Industrie

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Langquaid ist Endpunkt der Bahnstrecke Eggmühl–Langquaid, einer Nebenbahn, die hauptsächlich für den Güterverkehr und teilweise für Ausflugspersonenverkehr genutzt wird. Nordwestlich des Gemeindegebiets verläuft die Bundesautobahn 93, die in Richtung Regensburg über die Autobahnanschlussstelle 48 (Hausen) in etwa fünf Kilometern erreicht werden kann; aus Richtung München erreicht man die Gemeinde über die Anschlussstelle 49 (Abensberg) nach etwa sieben Kilometern.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2005 und 2016 wurde der Markt Langquaid mit dem Stadtmarketingpreis Bayern ausgezeichnet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindertagesstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kinderkrippe Krabbelkäfer (Markt Langquaid)
  • Kindergarten Rappelkiste (Markt Langquaid)
  • Kindergarten St. Jakob (Katholische Kirchenstiftung Langquaid)
  • Laabertaler Waldkindergarten Langquaid und Umgebung e. V.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule Langquaid mit gebundenem Ganztagszug
  • Mittelschule Langquaid mit offener Ganztagsschule

Erwachsenenbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volkshochschule Langquaid e. V.

Musikschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikschule Langquaid

Senioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Seniorenservicehaus (Pflegeeinrichtung)
  • Mehrgenerationenhaus (Begegnungszentrum)
  • Kostenloser Seniorenbus aus den Ortsteilen in den Markt

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Engelbert Albrecht (1836–1898), Dichter und Lyriker, lebte seit 1881 in Langquaid[5]
  • Christian Wolff, erfand 1894 die erste deutsche Hopfenpflückmaschine[6]
  • Alfons Maria Weigl (1903–1990), katholischer Priester und Schriftsteller, in Langquaid geboren
  • Armin Hary (* 1937), Leichtathlet (Sprinter), zweifacher Olympiasieger und zweifacher Europameister, wohnt im Ortsteil Adlhausen
  • Lieselotte Kinskofer (* 1959), Krimi-, Kinderbuch- und Drehbuchautorin, in Langquaid geboren[7]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerhalb des Ortes zwischen Langquaid und Schierling befindet sich ein ehemaliges Munitionshauptdepot der Bundeswehr (MunHptDep Schierling). Es wurde von 1937 bis 1939 als Luftwaffenmunitionsanstalt erbaut und im Oktober 2009 aufgelöst.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Langquaid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 563.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 610 und 611.
  4. http://www.langquaid.de/rathausverwaltung/marktrat#Markträte
  5. Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 1. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 44, ab gerufen am 8. Dezember 2017
  6. Museumsreport des Deutschen Hopfenmuseums e.V. Wolnzach, Ausgabe 2/2002, abgerufen am 8. September 2017
  7. Lotte Kinskofer Zu meiner Person, abgerufen am 12. Januar 2015