Parkett (Zeitschrift)

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Parkett
Beschreibung Kunstzeitschrift
Verlag PARKETT-Verlag
Erstausgabe 1984
Erscheinungsweise vierteljährlich
Verkaufte Auflage 12.000 Exemplare
Chefredaktorin Bice Curiger
Herausgeber Bice Curiger, Jacqueline Burckhardt, Dieter von Graffenried
Weblink www.parkettart.com

Parkett ist eine Kunstzeitschrift, die seit 1984 in Zürich und New York in deutscher und englischer Sprache erscheint.

Geschichte[Bearbeiten]

Parkett wurde 1984 von Bice Curiger (Chefredakteurin), Jacqueline Burckhardt und Dieter von Graffenried herausgegeben. Jeder Band entsteht aus einer direkten Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Gegenwartskünstlern. Die Zeitschrift veröffentlicht nicht nur mehrere Artikel über deren Werke, sondern ermöglicht ihren Lesern ein Kunstwerk in limitierter Auflage zu erwerben. Obschon die Parkett-Editionen heutzutage auch in Museen zu treffen sind, werden sie grundsätzlich für den Privatbesitz in Stadtwohnungen entworfen. Die Reihe der Parkett-Kunstwerke umfasst die verschiedensten Formate, von den Bildern zu den Skulpturen über Fotografien und Druckgrafik.

1987 wurden die Kunstwerke der Parkett-Reihe am Centre Georges Pompidou in Paris ausgestellt. Die Zeitschrift gewann somit eine internationale Anerkennung. Weitere Ausstellungen fanden unter anderem am MAK Center for Art and Architecture[1] in Los Angeles (1995), am Museum Ludwig in Köln (1999) und am Museum of Modern Art (MoMA) in New York (2001) statt. Für das Jubiläum anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Zeitschrift wurden 2004 am Kunsthaus Zürich sämtliche 150 Werke der Reihe ausgestellt.

2009 zeigte das Kanazawa Museum in Japan unter dem Titel "200 Artworks - 25 Years" eine Parkett-Retrospektive.

Künstler[Bearbeiten]

Seit ihrer Gründung hat Parkett mit den berühmtesten Gegenwartskünstlern aus verschiedenen Ländern zusammengearbeitet. Sowohl die Künstler als auch die Zeitschrift gewannen dafür eine internationale Anerkennung. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten, die mit Parkett zusammengearbeitet haben, zählt man Laurie Anderson, Daniel Buren, Enzo Cucchi, Peter Fischli und David Weiss, Meret Oppenheim, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Pipilotti Rist, Andy Warhol und Franz West.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bestehend aus dem Rudolph Schindler House, den Pearl M. Mackey Appartements und dem Fitzpatrick-Leland House.

Weblinks[Bearbeiten]