Paul Plut

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Paul Plut live (2017)

Paul Plut (* 1988 in Schladming) ist ein österreichischer Sänger, Musiker und Komponist sowie Frontmann der Deutschpop-Band Viech. Plut betreibt zudem sein Soloprojekt Paul Plut.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Plut wuchs in Ramsau am Dachstein auf. 2006 nahm er zusammen mit Singer-Songwriter Philipp Szalay (Farewell Dear Ghost) dessen erstes Soloalbum auf und wurde Teil der Band. In seiner Studienzeit in Graz entstanden experimentelle Arbeiten wie ton:bildung, eine Reaktion auf die Studentenproteste.[1] 2011 gründete er zusammen mit Andreas Klinger die Deutschpop-Band Viech. In Wien gründete er 2013 die Blues-Punk-Band Marta.

2017 veröffentlichte Plut sein Solo-Debütalbum Lieder vom Tanzen und Sterben. Das Werk wird als düsterer Gospel im steirischen Dialekt bezeichnet[2] und bekam in der österreichischen und deutschen Presse viel Aufmerksamkeit: „Ein Album des Jahres“,[3] Andreas Rauschal (Wiener Zeitung); „Leonard Cohen auf der Planai“,[4] Karl Fluch (Der Standard); „Ein Meisterwerk für alle Ewigkeit“,[5] Dominik Oswald (The Gap). „Ein Diamant – hart, aber schön“,[6] Rainer Reitsamer (Musikexpress).

Paul Plut komponiert auch Musik für Film- und (Literatur-)performances, z. B. Mobility goes abstract[7] 2010 bei der Ars Electronica (mit Alexander Micheutz und Mia Zabelka).

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles und Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literaturvertonungen und Performances[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ton:bildung, by ton:bildung. Abgerufen am 24. März 2018.
  2. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: "C'est la Mü": Viel flaches Land für schräggelegten Klang. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 24. März 2018]).
  3. Andreas Rauschal: Grubenblues mit Gipfelkreuz. In: Pop, Rock und Jazz - Wiener Zeitung Online. (wienerzeitung.at [abgerufen am 24. März 2018]).
  4. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Paul Pluts Debütalbum: Sonnenfinsternis im Toten Gebirge. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 24. März 2018]).
  5. Zum Sterben schön – Paul Pluts Debütalbum entführt uns in die Dunkelheit - The Gap. In: The Gap. 7. November 2017 (thegap.at [abgerufen am 24. März 2018]).
  6. Review: Paul Plut - Lieder vom Tanzen und Sterben. In: Musikexpress. (musikexpress.de [abgerufen am 24. März 2018]).
  7. Was Menschen bewegt | Ars Electronica Festival 2010 - repair. Abgerufen am 24. März 2018 (deutsch).