Paule Hammer

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Paule Hammer (* 1975 in Leipzig) ist ein bildender Künstler, der in Leipzig lebt und arbeitet. Er zählt zu der jüngeren Generation der Maler der sogenannten Neuen Leipziger Schule.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hammer wurde in Leipzig geboren und wuchs in Suhl auf.

Im Jahr 1997 begann er ein Malerei-/Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Fachklasse bei Sighard Gille, das er 2002 mit dem Diplom abschloss. Von 2002 bis 2004 war er Meisterschüler bei Sighard Gille.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bilder und Arbeiten sind meist gruppiert und arrangiert in umfangreichen und häufig großdimensionalen Installationen. Sein Werk umfasst neben der Malerei und der Installation gleichzeitig eine komplexe Auseinandersetzung mit der Sprache und der Musik, die er über selbstgeschaffene Übersetzungesmethoden und Hilfen miteinander verknüpft. Grundlage seiner Arbeiten sind insbesondere die seit Jahren handschriftlich geführten Aufzeichnungen.

Seit 2004 präsentiert er seine Werke auf zahlreichen Ausstellungen, unter anderem in der Union Gallery London, im Chung King Project Los Angeles (2007), Frankfurter Kunstverein (2009), der Sammlung Philara Düsseldorf (2009), Frankfurt (2010), Museum Abtei Liesborn (2013), Kunstverein Göttingen (2013), Hygienemuseum Dresden (2015 und 2016) sowie kontinuierlich in der Galerie Jette Rudolph, jetzt Feldbusch.Wiesner.Rudoph Berlin aktuell / 2017 und dem Laden fuer Nichts Leipzig, zuletzt 2014.

Er ist ebenfalls prominent in Museen wie z. B. dem Museum Kunstpalast (Düsseldorf - ständige Ausstellung) oder im Museum der bildenden Künste (Leipzig - ständige Ausstellung) vertreten.

2007 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn, 2010 ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds des Freistaates Sachsen, 2013 eine Projektförderung der Stiftung Kunstfonds Bonn sowie im selben Jahr eine Projektförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Paule Hammer ist vertreten in Privatsammlungen u.a. in New York, Boston, Seattle, San Francisco, Los Angeles, Seoul, Wien, Zurück, Zug, Basel, Kopenhagen und in zahlreichen deutschen Sammlungen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mark Gisbourne, Hans-Werner Schmidt (Hrsg.): Paule Hammer - Werke aus der SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin. Kerber, 2013, ISBN 978-3-86678-869-5.
  • HAGEL (Paule Hammer / Sebastian Gögel): Nightmare Express. Lubok, Leipzig 2010, ISBN 978-3-941601-37-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]