Peter Jeremy Ettl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Peter Ettl

Peter Ettl (* 19. Mai 1954 in Regensburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Ettl wuchs in Regensburg auf, studierte Volkswirtschaft an der dortigen Uni und lebte längere Zeit in der Bretagne und in Paris als Schriftsteller und Journalist. 1972 erhielt er den Rolf-Ulrici-Preis für junge Autoren, 1980 den Kulturförderpreis Ostbayern und 1988 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg. Bis 2001 war Ettl Redaktionsleiter einer bayerischen Tageszeitung und ist seitdem freier Schriftsteller und Herausgeber. Er schreibt Lyrik, Reiseerzählungen, Romane und Satiren (39 Einzeltitel). Gedichte wurden ins Englische, Französische, Tschechische, Schwedische und Italienische übertragen. Seit 2003 gibt er eine vielbeachtete Lyrikreihe heraus, in der u.a. Gedichtbände von Michael Arenz, Theo Breuer, Marianne Glaßer, Axel Kutsch, Andreas Noga, Jürgen Völkert-Marten und Maximilian Zander erschienen.[1]

Peter Ettl lebt mit seiner Frau, der Fachbuchautorin Renate Ettl in dem Weiler Gschaid Marklkofen.

Einzeltitel (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik-Anthologien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verband deutscher Schriftsteller (Hg.), Friedensfibel, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1982.
  • Hans Kruppa (Hg.), Wo liegt euer Lächeln begraben, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1983.
  • Manfred Hausin (Hg.), Wir haben lang genug geliebt, und wollen endlich hassen, Fischer Taschenbuch Verlag, 1984
  • Theo Breuer (Hg.), Ein Dach aus Laub, edition bauwagen, Itzehoe 2003.
  • Axel Kutsch (Hg.), Versnetze. Das große Buch der neuen deutschen Lyrik, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2008.
  • Karl Otto Conrady (Hg.), Der Große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Artemis & Winkler, Düsseldorf 2008.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Hagedorn, Wild Horses could not drag me away. In: Süddeutsche Zeitung vom 21. Februar 2009, Wild Horses Could Not Drag Me Away (Memento vom 6. Januar 2010 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]