Philipp Hauß

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Philipp Hauß (* 1980 in Münster) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur. Er gehört seit 2002 dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauß studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien und war bereits während seines Studiums Regieassistent bei Christoph Schlingensief. Seit 2002 ist er Ensemblemitglied am Burgtheater und arbeitete u. a. mit den Regisseuren Luc Bondy, Andrea Breth, Alvis Hermanis, Stephan Kimmig, Roland Schimmelpfennig, Peter Stein, Nicolas Stemann und Peter Zadek. Er gastierte auch am Bayerischen Staatsschauspiel in München, am Berliner Maxim Gorki Theater und bei den Salzburger Festspielen. Mehrfach wurden Inszenierungen, in denen er mitwirkte, zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Seit 2006 ist Philipp Hauß auch als Regisseur tätig. Mit Studenten des Max Reinhardt Seminars erarbeitete er Bambiland von Elfriede Jelinek, im Kasino am Schwarzenbergplatz des Burgtheaters inszenierte er Die Legenden von Afrika 2 fishes, in der Garage X Theater Petersplatz Überleben eines Handlungsreisenden – eine Beratung und Das Opfer. Seine erste Regiearbeit am Landestheater Niederösterreich in der Spielzeit 2012/13, Mamma Medea von Tom Lanoye, wurde für einen Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Bundesländer-Aufführung nominiert.

2016 wurde bekannt gegeben, dass Hauß 2017 bei den Salzburger Festspielen in einer Inszenierung der Lulu von Athina Rachel Tsangari zu sehen sein wird.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„30 ist schon bedrohlich. Ich fand es hart, 30 zu werden. Ich musste an Ingeborg Bachmanns „Das dreißigste Jahr“ denken. Es verändert sich dann schon was. Früher war ich in vielem der Jüngste. Mit 30 ist man nicht mehr richtig jung. Da gibt es schon eine ganze Generation danach.“

Philipp Hauß: 30 ist schon bedrohlich. Interview in Die Presse, 24. Juli 2010[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vontobel-Preis – für Bambiland
  • 2. Preis der International Theatre School Week Warschau 2007 - für Bambiland

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Salzburger Festspiele: Lulu
  2. Barbara Peitsch: Philipp Hauß: "30 ist schon bedrohlich", Die Presse, 24. Juli 2010