Philosophicum Lech

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Philosophicum Lech
Gegründet 1997
Region Lech am Arlberg, Vorarlberg, Österreich
Website https://www.philosophicum.com/

Das Philosophicum Lech ist eine Tagung im Bergort Lech in Vorarlberg. Auf diesem interdisziplinären Symposion wird alljährlich ein aktuelles und im weitesten Sinn philosophisches Thema im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen verhandelt.

Das für Ende September 2020 geplante 24. Philosophicum Lech zum Thema Als ob! Die Kraft der Fiktion wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie auf 2021 verschoben.[1] Der nächste Termin ist von 20. bis 25. September 2022 unter dem Motto Der Hass. Anatomie eines elementaren Gefühls.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maria-Sibylla Lotter spricht beim Philosophicum Lech im Jahr 2014

Das Philosophicum Lech, das 1997 erstmals veranstaltet wurde, sieht sich als ein übernationales Zentrum für philosophische, kultur- und sozialwissenschaftliche Reflexion, Diskussion und Begegnung. Wissenschaftlicher Leiter der Tagung ist der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann. In seiner Herausgeberschaft erscheinen die Tagungsbände des Philosophicums Lech im Zsolnay Verlag.

Zu den bisherigen Vortragenden zählten u. a. Norbert Bolz, Reinhard Brandt, Rudolf Burger, Norbert Hoerster, Michael Köhlmeier, Robert Menasse, Richard David Precht, Rüdiger Safranski, Franz Schuh, Peter Sloterdijk, Robert Spaemann, Aleksandar Tišma, Ernst Tugendhat und Lambert Wiesing.

Auslobung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2009 verleiht das Philosophicum jährlich den Tractatus-Preis für philosophische Essayistik.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Philosophicum Lech auf 2021 verschoben. In: ORF.at. 2. September 2020, abgerufen am 2. September 2020.