Pierre-Jules Cavelier

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Pierre-Jules Cavalier

Pierre-Jules Cavalier (geboren am 30. August 1814 in Paris, gestorben am 28. Januar 1894 ebenda) war ein französischer Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cavelier war Sohn eines Silberschmieds und Tischlers und Schüler des Bildhauers David d’Angers und des Malers Paul Delaroche. 1842 gewann Cavalier den Prix de Rome mit einer Gipsstatue des Diomedes beim Betreten des Palladium. Von 1843 bis 1847 bildete er sich in Rom weiter aus und wohnte dort in der Villa Medici. Im Jahre 1864 wurde er zum Professor an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris ernannt und lehrte dort viele Studenten, darunter Édouard Lantéri, Hippolyte Lefèbvre, Louis-Ernest Barrias, Eugène Guillaume, den Briten Alfred Gilbert und den Amerikaner George Gray Barnard, ebenso den Finnen Ville Vallgren.[1][2]

Berühmte Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Karyatiden, Skizzengruppe, Terrakotta, Paris, Musée du Louvre, 1854
  • Cornélie, Mutter der Gracchengruppe, Marmor, Paris, Orsay Museum, 1861
  • Engel auf dem Glockenturm, Saint-Germain l’Auxerrois, Paris

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pierre-Jules Cavelier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pierre Jules Cavelier – Bildhauer: Penelope. Abgerufen am 3. Februar 2018.
  2. Cavelier, Pierre Jules. In: Hermann Alexander Müller: Biographisches Künstler-Lexikon. 1882, S. 98.