Quai de la Gare (Métro Paris)

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Metro-M.svg Quai de la Gare
P1060105 Paris XIII avenue V. Auriol station quai de la Gare rwk.JPG
Tarifzone 1
Linie(n) 06Paris m 6 jms.svg
Ort Paris XIII
Eröffnung 1. März 1909
Ein gummibereifter Zug der Baureihe MP 73 bei der Ausfahrt in Richtung Nation
Der Bahnhof Anfang des 20. Jahrhunderts, im Hintergrund der Pont de Bercy

Quai de la Gare ist ein Hochbahnhof der Pariser Métro. Er wird von der Métrolinie 6 bedient.

Lage[Bearbeiten]

Die Station befindet sich im 13. Arrondissement von Paris. Sie liegt über dem Mittelstreifen des Boulevard Vincent-Auriol, der die Grenze zwischen den Quartiers de la Gare und de la Salpêtrière bildet, nahe der Bibliothèque nationale de France.

Name[Bearbeiten]

Der Name Quai de la Gare bezieht sich nicht auf den nahen Fernbahnhof Gare d’Austerlitz, sondern auf einen Liegeplatz (fr: gare d'eau) für Schiffe an der Seine. Um 1760 wurde dort zu diesem Zweck ein Becken angelegt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. März 1909 wurde die Station in Betrieb genommen, als der Abschnitt von Place d'Italie bis Nation eröffnet wurde. Die Eröffnung des 1906 fertiggestellten Bauwerks hatte sich um drei Jahre verzögert, da die Betreibergesellschaft CMP ein Defizit beim Betrieb dieses damals peripher gelegenen Streckenabschnitts vermeiden wollte.[2]

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Station ist vollständig überdacht, der einzige Ausgang befindet sich zum Seineufer hin. Unmittelbar nordöstlich anschließend werden die Straße Quai de la Gare und dann der Fluss über dem Pont de Bercy überquert.

Auf der Südwestseite führt die Hochbahnstrecke über die Rue Fernand Braudel und kreuzt danach das Gleisvorfeld des Bahnhofs Gare d’Austerlitz.

Verkehr[Bearbeiten]

Zunächst verkehrten auf der Strecke Züge der Bauart Sprague-Thomson. Im Juli 1974 wurde sie auf gummibereifte Fahrzeuge umgestellt, seitdem fährt auf der Linie 6 die Baureihe MP 73.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2862533076.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 179.
  2.  Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 210.
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48.83722212.3730672Koordinaten: 48° 50′ 14″ N, 2° 22′ 23″ O