Quasigeoid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Quasigeoid ist die Bezugsfläche für die Normalhöhen, die sich durch das Abtragen der auf der Erdoberfläche bestimmten Normalhöhen nach unten ergibt. Das Quasigeoid im Deutschen Haupthöhennetz 1992 wird als Normalhöhennull bezeichnet.

Normalhöhen werden aus der geopotentiellen Kote (Potentialdifferenz zum Geoid) und der Normalschwere ermittelt. Die Fläche, die man erhält, wenn man die an der Erdoberfläche bestimmten Normalhöhen nach unten abträgt, wird Quasigeoid genannt. Sie ist nicht identisch mit dem Geoid und keine Äquipotentialfläche der Schwere. Die Unterschiede zwischen Geoid und Quasigeoid liegen üblicherweise im Bereich von Zentimetern bis Dezimetern. Sie sind auf dem Meer und im Flachland am kleinsten und können im Hochgebirge auch im Meterbereich liegen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]