Radträger

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Doppelquerlenker-Aufhängung eines gelenkten Rades:
links im linken Bildteil: Achsschenkel (grau)
mit vom Rad verdeckten Teilen Achsstummel und Radnabe

Mit Radträger wird der Teil der Radaufhängung bezeichnet, der die Radnabe und damit das Rad eines Kraftfahrzeugs aufnimmt.[1] Er besteht im Wesentlichen aus einem Achsstummel, der in der Radnabe steckt,[2] und Formelementen zur Verbindung (bei gelenkten Rädern schwenkbaren Verbindung) mit den übrigen Teilen der Radaufhängung. Der Radträger ist das gegenüber dem Fahrgestell oder der selbsttragenden Karosserie geführte Teil und gehört zusammen mit dem Rad zur ungefederten Masse des Fahrzeugs. Der bei gelenkten Rädern um eine nahezu vertikale Achse schwenkbare Radträger wird als Achsschenkel bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Heißing, Metin Ersoy, Stefan Gies: Fahrwerkhandbuch. 4. Auflage, Springer Vieweg Verlag. 2013, ISBN 978-3658019914.
  • Wolfgang Matschinsky: Radführungen der Straßenfahrzeuge: Kinematik, Elasto-Kinematik und Konstruktion., 3. Auflage, Springer Verlag Berlin Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-71196-4.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Radträger an der Hinterachse eines Golf I: [1]. Radträger ist der an den (abgeschnitten dargestellten) Schwingarm angeschraubte Achsstummel und die von der Bremsscheibe teilweise verdeckte Radnabe.
  2. Zwischen Achsstummel und Radnabe befinden sich i. d. R. zwei die Raddrehung ermöglichende Wälzlager. Bei angetriebenen Rädern besteht Formenwechsel: Innerhalb einer nicht drehenden Buchse dreht sich die mit dem Rad verbundene Antriebs-Welle.