Ralf Alex Fichtner

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Ralf Alex Fichtner (* 31. Mai 1952 in Aue (Sachsen)) ist ein deutscher Karikaturist, Cartoonist, Illustrator, Maler und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus der Kreisstadt Aue im sächsischen Erzgebirge stammende Fichtner besuchte das Erweiterte Oberschule Bertolt Brecht in Schwarzenberg/Erzgeb., wo er das Abitur ablegte und heute als freischaffender Künstler lebt.

Nach Erfolgen im Ausland erschienen 1980 erstmals Werke von ihm in der DDR-Satire-Zeitschrift Eulenspiegel, die er mit dem Kürzel RAF versah, das schon bald für Aufsehen nicht nur bei den Sicherheitsorgangen der DDR sorgte. 1984 wurde er Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR, dem er bis zu dessen Auflösung angehörte.

Im Jahre 1988 wagte Fichtner den Schritt in die Selbständigkeit als freischaffender Künstler. Seit dieser Zeit gestaltete er rund 30 Personalausstellungen. Zahlreiche seiner Werke erschienen auch in der auflagenstarken Tageszeitung Freie Presse. Er betätigt sich nicht nur als Karikaturist und Maler, sondern auch als Illustrator und Buchautor, vor allem von Kinder- und Kriminalliteratur.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (mit Manfred Blechschmidt): Schwarzenberg, Dich lob ich mir. Zu Fuß durch eine Stadt, Schwarzenberg, 1988
  • Vitrine des Grauens [Schauergeschichten], Chemnitz, Phillis-Verlag, 2006.
  • ... und scheißen auf die Volksarmee. Ich diene der Deutschen Demokratischen Republik, Annaberg-Buchholz, Agentur ERZ.art, 2012.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995 1. Preis beim Wettbewerb der Herkuleskeule Dresden
  • 2000 Hauptpreis beim Internationalen Cartoon-Wettbewerb des Goethe-Instituts zur Expo 2000 in Hannover
  • 2002 Spezialpreis der Ausstellung Remembering 9/11 in Kyoto

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag beim Syndikat - Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur