Reallabor

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Reallabore (engl.: Real-World Laboratories) sind eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, bei der das gegenseitige Lernen in einem experimentellen Umfeld im Vordergrund steht.[1] Akteure aus Wissenschaft und Praxis kommen dort zusammen, um auf Basis eines gemeinsamen Problemverständnisses wissenschaftlich und sozial robuste Lösungen zu erarbeiten und auszuprobieren.[2] Der Begriff des Labors wird hier über seine klassische natur- und ingenieurwissenschaftliche Bedeutung hinaus erweitert auf einen sozialen Kontext.[3] Mangels Kontrollgruppe ist die Validität des gewonnenen Wissens nur schwer zu beurteilen. Dennoch wurde der Ansatz in den letzten 20 Jahren erheblich weiterentwickelt,[3] denn Lösungen für wichtige Zukunftsfragen kann die Wissenschaft heute nur noch zusammen mit der Gesellschaft erarbeiten.[4]
Es wird erwartet, dass die über Reallabore entwickelten wissenschaftlichen Erkenntnisse leichter von Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft aufgegriffen werden und dass die Gesellschaft dadurch handlungsfähiger wird in Fragen einer nachhaltigen Entwicklung.[1][5]

„Ein Reallabor bezeichnet einen gesellschaftlichen Kontext, in dem Forscher Interventionen im Sinne von »Realexperimenten« durchführen, um über soziale Dynamiken und Prozesse zu lernen. Die Idee des Reallabores überträgt den naturwissenschaftlichen Labor-Begriff in die Analyse gesellschaftlicher und politischer Prozesse. Sie knüpft an die experimentelle Wende in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an. Es bestehen enge Verbindungen zu Konzepten der Feld- und Aktionsforschung.“

Kernkomponenten eines Reallabors[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reallabore zeichnen sich durch ihren Beitrag zur Nachhaltigkeitstransformation, Realexperimente, ein transdisziplinäres Vorgehen sowie gesellschaftliche und wissenschaftliche Lern- und Reflexionsprozesse aus.[8] Neben diesen als größtenteils unstrittig geltenden Merkmalen wird in der Literatur eine detaillierte Liste an Kernkomponenten vorgeschlagen, die Reallabore genauer zu anderen wissenschaftlichen Arbeitsmodi abgrenzen:

  1. Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung als normativer Rahmen;
  2. Erzeugung von kontextspezifischem System-, Ziel- und Transformationswissen;
  3. realweltliche Probleme als Ausgangspunkt;
  4. räumliche und thematische Eingrenzung des Labors;
  5. transdisziplinäre Zusammenarbeit (Co-Leitung) mit klaren Rollen für Wissenschaft und Praxis;
  6. realweltliche Interventionen (sog. Realexperimente);
  7. zyklische Lernprozesse durch Reflexion und Variation;
  8. Empowerment von Change Agents und Capacity Building.[9][2][10]

Reallaborprozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reallabore werden häufig in drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten etabliert (s. u.) und sind als Ausdrucksform einer transdisziplinären und transformativen Wissenschaft prozessorientiert. Der Kern der Reallabore, die realweltlichen Interventionen (Realexperimente), werden als Phase der sog. Co-Produktion von den Phasen des Co-Designs und der Co-Evaluation eingerahmt. Idealtypisch läuft ein Reallabor und die darin durchgeführten Realexperimente in den folgenden Prozessschritten ab:

  • Co-Design: Bildung eines transdisziplinären Teams aus Wissenschaft und Praxis; gemeinsame Problemdefinition und -repräsentation; thematische und räumliche Eingrenzung; Systemanalyse; Generierung von Ideen für Interventionen (Realexperimente)
  • Co-Produktion: Entscheidung für und Umsetzung von Interventionsidee(n); zyklische Reflexion und Nachsteuerung der in der Umsetzung befindlichen Interventionsidee(n); ggf. unmittelbare Anwendung und Nutzung von Zwischenergebnissen in der Praxis
  • Co-Evaluation: Erfassung konkreter Ergebnisse; Co-Interpretation; Transfer in Wissenschaft und Praxis.

Die Prozessschritte werden in der Praxis häufig mehrfach und in flexibler Reihenfolge durchlaufen.[9][2]

Reallabore in Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Ausschreibung zur Förderung von Reallaboren in Baden-Württemberg hatte eine unabhängige Expertengruppe den Auftrag, Empfehlungen auszuarbeiten, wie die Wissenschaft gestärkt werden kann, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.[11][12]

Anfang 2015 starteten die Reallabore für praxisnahe wissenschaftliche Forschung zur Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg (BaWü-Labs[13]). Damit ist Baden-Württemberg das erste Bundesland, das Reallabore auf breiter Basis fördert. Die erste Förderlinie Reallabore[14] wird mit 7 Mio Euro innerhalb von 3 Jahren gefördert. Unter den 32 Anträgen wurden 7 Projekte ausgewählt. Dabei durfte jede Hochschule nur einen Antrag einreichen.[15][16]
Eine zweite Förderlinie Reallabore Stadt[17] wird mit 8 Mio Euro gefördert.[18] Aus den 27 Anträgen wurden weitere 7 Projekte nominiert.[19]
Um die Reallabore selbst zu unterstützen und wissenschaftlich zu begleiten, das Reallabor-Konzept weiterzuentwickeln und Qualitätskriterien zu erforschen, wurden für eine Begleitforschung zwei Teams nominiert.[16][20][1]

Die Ergebnisse der Reallabore werden in öffentlichen Veranstaltungen und bei einer großen Abschlussveranstaltung präsentiert.[16] Diese fand im April 2018 in Karlsruhe statt.[21] Als BaWü-Lab-übergreifende Produkte sind besonders hervorzuheben: Eine GAIA Special Issue "Labs in the Real World – Advancing Transdisciplinarity and Transformations"[22], eine Methodensammlung zum transdisziplinären und transformativen Forschen[23] sowie ein Positionspapier aller BaWü-Labs mit Empfehlungen für die Förderung und Weiterentwicklung von Reallaboren[24] (alle 2018 veröffentlicht).

Nordschwarzwald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Seit Januar 2014 gibt es im Nordschwarzwald den ersten Nationalpark Baden-Württembergs. Seiner Einrichtung waren lange und kontroverse politische Debatten vorausgegangen.[25] Die Landesregierung hatte versprochen, die Kommunen im Nationalpark und in dessen Umgebung eng in die Entwicklung des Naturschutzprojekts einzubinden. Umgesetzt wird dieses Versprechen unter anderem mit dem Reallabor Nordschwarzwald (ReNo), das konkrete Handlungsoptionen erarbeiten soll.[26][25][15] Das Themenspektrum reicht von Tourismus und Markenbildung über Waldentwicklung und Naturschutz bis hin zur Infrastruktur im Nationalpark. Zum Auftakt ist eine Wissensmesse vorgesehen, bei der die Forscher ihre Fragen gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft konkretisieren.[25] Im Dialog mit der Bevölkerung vor Ort sollen Handlungsoptionen für die weitere Entwicklung des Nationalparks und der Region aufgezeigt werden.[25]
Die Diskussionen um den Nationalpark sind beispielhaft für eine tiefer gehende Debatte über unterschiedliche Vorstellungen von nachhaltiger Entwicklung in ländlichen Räumen. Und diese Räumen sind wesentlich für die Energiewende.[25]
In diesem Spannungsfeld hat das Projekt die Aufgabe, im Dialog mit der Bevölkerung die weitere ökologische, soziale und ökonomische Entwicklung voranzutreiben. Das Reallabor soll hierzu einen Beitrag leisten, indem es auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse Lernprozesse innerhalb und zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ermöglicht, die als Modell für die Transformation von ländlichen Regionen hin zu mehr Nachhaltigkeit dienen können[25]

Projektbeteiligte
Antragsteller: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusammen mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR)

Eckdaten
Fördervolumen: 800.000 Euro[25] plus 160.000 Euro für Arbeitsmaterial und Miete für Büroräume.[26]

Urban Office Heidelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele

Fairteiler-Mobil

Die Herausforderungen der aktuellen Transformation sind der Stadt Heidelberg bewusst. Das Reallabor soll Beiträge liefern beim demographischen Wandel und bei Fragen der partizipativen Stadtplanung.[15]
Im Rahmen des Projekts wird ein „Urban Office“ eingerichtet, um die Projektbeteiligten zusammenzubringen und die Aktivitäten zu bündeln. Zusammengearbeitet wird zunächst in vier Teilprojekten, die verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft aufgreifen und jeweils an ein konkretes Stadtentwicklungsprojekt in Heidelberg angebunden sind.[27]
Teilprojekt 1: Bei der Umgestaltung der Konversionsflächen sind Wissensorte ein wichtiges Thema, das durch die IBA aufgegriffen wird. Ein Beispiel ist das „Lernhaus“, das in Kooperation von Stadtbücherei und Volkshochschule entsteht. Ein anderes Beispiel sind die „Fairteiler-Mobile“, die im Heidelberger Stadtgebiet innerhalb des Projekts „Urban Office – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“ aufgestellt wurden.[28]
Teilprojekt 2: Wissenschaftliche Begleitung des Mehrgenerationenhauses in der Bahnstadt Heidelberg.
Teilprojekt 3: Begleitung des Lernortes Schul- und Bürgerzentrum B³ in der Bahnstadt.
Teilprojekt 4: Aufbau einer nachhaltigen kommunalen Energieversorgung im Gewerbegebiet Pfaffengrund nahe der Konversionsfläche Bahnstadt im Rahmen des „Masterplans 100 % Klimaschutz“.[29]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet „Urban office“ – Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft.)

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördervolumen: 800.000 Euro[27]

„KIT findet Stadt“ Karlsruhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Das Reallabor widmet sich der nachhaltigen Entwicklung des Karlsruher Stadtteils Oststadt. Als Auftakt wird ein erweitertes Bürger-Forum zur Themen- und Projektauswahl durchgeführt. Dazu wird ein „Sustainability Science Shop“ eröffnet und eine „übergreifenden Wissensbasis“ geschaffen.[15] Das Reallabor ist in das Projekt „Quartier Zukunft - Labor Stadt“[31] des Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) eingebettet.[32] Bereits seit Herbst 2013 ist das Team des Quartier Zukunft[33] in der Karlsruher Oststadt aktiv, um die nachhaltige Entwicklung des Stadtquartiers zu erforschen und voranzubringen. Nun können die Aktivitäten ausgeweitet werden.[34]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Reallabor 131: „KIT findet Stadt“).[35]

Projektbeteiligte

Future-City-Lab Stuttgart: nachhaltige Mobilitätskultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Über eine Vielzahl von Forschungs- und Mitmachformaten soll die Bereitschaft der Menschen gefördert werden, ihr eigenes Mobilitätsverhalten zu reflektieren und sich darüber auszutauschen. Ziel ist es, die Eigeninitiative im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätskultur zu stärken.[4] Dabei werden Akteure der Zivilgesellschaft als „Mitforscher“ in den Prozess des Wissenserwerbs und die Entwicklung von Pilotprojekten eingebunden, um nachhaltige Mobilitätsvisionen zu schaffen und Mobilitätspraktiken einzuüben.[15] Das Fraunhofer Institut IAO realisiert innerhalb des Projekts eine Visualisierungsplattform, die Mobilitätsprozesse sichtbar macht.[4]

Ziele der zivilgesellschaftlichen Beteiligten

  • Mit dem “Park(ing) Day” soll eine kritische Diskussion zum Thema Nutzung und Gestaltung des öffentlichen (Stadt)Raumes angeregt werden. Es soll aufgezeigt werden, wie Verkehrsflächen anders genutzt werden können. Das Motto lautet: „Die Stadt gehört allen!“[37]
  • Das „OK Lab Stuttgart“ will Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Citizen Science fördern.[38]

Projektbeteiligte

  • Koordination: Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart[39]
  • Antragsteller: Universität Stuttgart
  • Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
  • Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT)
  • Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS)
  • Forschungsinitiative Human Factors in Ageing, Technology and Environment
  • Städtebauinstitut (SI)
  • Lehrstuhl für Sport- und Gesundheitswissenschaften (INSPO)
  • Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik (ISV)
  • PARKing Day Stuttgart[37][40]
  • Lastenfahrrad Stuttgart[41]
  • Initiative „Plusrad“ Stuttgart[42]
  • OK Lab Stuttgart[38]

Eckdaten
Laufzeit: Januar 2015 – Dezember 2017

Weitere Informationen

  • „Bürgerplattform“ des Projekts[43]
  • Reallabor-Website der Universität Stuttgart[44]
  • Reallabor-Projektseite der Universität Stuttgart[45]

Ergebnisdokumentation
In einer vom Umweltbundesamt geförderten Broschüre werden vier Reallabore ausführlich beschrieben: Parklets, Bürger-Rikscha, Stäffele-Galerie und ein Lastenrad-Leihsystem.[46]

Textilwirtschaft Dietenheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Das Projekt verknüpft zwei Ziele: Auf der einen Seite soll die Textilstadt Dietenheim revitalisiert werden. Auf der anderen Seite soll die textile Wertschöpfungskette für Kunden erfahrbar gemacht werden und so Impulse zu einem nachhaltigen Textilkonsum gesetzt werden.[15]
Durch den Verkauf von Billigtextilien sind eine Vielzahl deutscher Unternehmen vom Markt verschwunden. Jetzt hofft die 6000 Einwohner-Stadt mit großer Textil-Vergangenheit auf ein Trendwende. Mit einer gläsernen Produktion und einer Design-Werkstatt, über die Kunden am Designprozess beteiligt werden können, soll der Markt für neue Käufer erschlossen werden. In bewusster Abgrenzung zum „Öko-Image“ sollen neue Vermarktungs- und Vertriebskonzepte entwickelt werden und das Bewusstsein der Konsumenten für hochwertige, umweltverträglich und fair produzierte Waren geschärft werden.[47]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Nachhaltige Transformation der Textilwirtschaft am Standort Dietenheim.[47])

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördervolumen: 960.000 Euro

Weitere Informationen
Nachhaltige Textilproduktion durch regionale Wertschöpfung (Video zum Projektantrag),[49] gleiches Video auf Youtube-Video[50]

EnSign – Klimaneutrale Hochschule Stuttgart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Um eine Klimaneutralität für den innerstädtischen Hochschulcampus der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) zu erreichen, soll im EnSign-Reallabor eine umfassende Umsetzungsstrategie entwickelt, mit Akteuren aus Hochschule und Stadt debattiert und in ersten Projekten exemplarisch umgesetzt werden.[15] Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Grundlagenforschung an der Hochschule und Realexperimenten in der Stadt sollen Erneuerung und Innovation langfristig wirksam in die Stadtentwicklung integriert werden.[5][51]

Projektbeteiligte
Antragsteller: Hochschule für Technik Stuttgart

Space Sharing – Nutzungsintensivierung durch Mehrfachnutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in Wachstumsregionen wie Stuttgart die Nutzflächen im Gebäudebestand zunehmen, während die Nutzerdichte sinkt. Mit dem Projekt soll die Nutzungseffizienz von Gebäuden in urbanen Zentren gesteigert werden.[15]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Nutzungsintensivierung des Gebäudebestands durch Mehrfachnutzung.)

Projektbeteiligte

  • Antragsteller: Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Leitung: Fachgruppe Architektur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Stadt Stuttgart
  • Vermögen und Bau Baden-Württemberg
  • Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart

Eckdaten
Laufzeit: Januar 2015 – Dezember 2017

BUGA:log – Nahversorgung mit automatisierten Transporteinheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Während der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn sollen selbstfahrende Transportfahrzeuge so für die Nahversorgung im Stadtraum eingesetzt werden, dass das Verkehrsaufkommen reduziert wird. Die Fahrzeuge sollen für Anlieferung und Entsorgung eingesetzt werden und die Besucher der Bundesgartenschau können selber den Transportern kleine Aufträge erteilen.[18]
Autonomes Fahren mit Kleinfahrzeugen z. B. in der logistischen Quartiersversorgung könnte eine Lösungen für die Versorgung älterer oder kranker Menschen und für die Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum sein. Das Projekt zielt darauf ab, mittel- bis langfristig den städtischen Verkehr zu reduzieren, hin zu einer Stadt der kurzen Wege. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Stadtviertels könnten sich beispielsweise in Zukunft schwere oder sperrige Konsumgüter bis an die Haustür schicken lassen, anstatt sie selbst mit dem Auto abzuholen. Der tägliche Einkauf würde selbst seinen Weg vom Auto bis zur Haustür finden, so dass neue verkehrsberuhigte Bereiche entstehen könnten. Mit dem Reallabor soll gezeigt werden, wie Logistik und eine nachhaltige Stadtentwicklung zusammenwachsen können. Auf diesem Weg könnte eine Steigerung der Lebensqualität für die Bevölkerung geschaffen werden.[52]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Logistische Nahversorgung im urbanen Raum mit automatisierten Transporteinheiten im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 mit Quartiers- und Stadtteilentwicklung „Neckarbogen“.)

Fragen der Forschung

  • Wie gut können selbstfahrende Kleinfahrzeuge die urbane Logistik ergänzen?
  • Wird ein solches Liefersystem für Besorgungen von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen?
  • Sind automatisierte Systeme ein Weg, um den motorisierten Personen- und Güterverkehr in den Städten zu reduzieren?[52]

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördervolumen: 875.000 Euro[52]

Zukunftsweisender Öffentlicher Nahverkehr Schorndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
In Schorndorf soll ein Quartiersbussystem entwickelt werden, das ohne feste Haltestellen auskommt. Danach soll es in einem Pilotversuch ab 2018 umgesetzt und auswerten werden.[55] Über digitale Lösungen sollen Busse effizient ausgelastet werden. Das Vorhaben soll Umwelt, Fahrgäste und Verkehrsaufkommen entlasten.[55] Als Mittelstadt im Ballungsraum Stuttgart steht Schorndorf exemplarisch für den Pendelverkehr zwischen Zentrum und Umland. Vor allem außerhalb der Hauptverkehrszeiten wird der öffentliche Nahverkehr oft als zu wenig flexibel empfunden. Durch das Reallabor sollen die Hauptverkehrsverbindungen in Zeiten schwächerer Nachfrage flexibel ergänzen werden. Von Anfang an sollen die Schorndorfer Bürger in die Arbeit der Wissenschaftler einbezogen werden.[55]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Zukunftsweisender ÖV – Bürgerorientierte Optimierung der Leistungsfähigkeit, Effizienz und Attraktivität im Nahverkehr.)

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördervolumen: 1,2 Millionen Euro[55]

„Go Karlsruhe!“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
In Karlsruhe soll untersucht werden, wie die Stadt die Optimierung der Fußgängermobilität gestalten kann.[18] Das Reallabor geht dabei einen innovativen Weg, indem die Beteiligung vor Ort über digitale Medien im öffentlichen Raum, wie interaktive Displays oder Smartphones erfolgt. So werden sie zum Beispiel aufgefordert: „Gehe deinen Lieblingsweg und markiere, was dich daran stört. Zeige vor Ort mit dem Smartphone, was läuft und was nicht.“ Viele weitere Spielarten für Engagement könnten möglich sein (Fachbegriff: Gamification). Neu für ein wissenschaftliches Projekt ist die Einbindung des lokalen Radiosenders Die neue Welle als Medienpartner.[19]

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördersumme: 1,17 Mio. Euro[19]

Siehe auch

Energielabor Tübingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
In Tübingen soll ermittelt werden, wie im Stadtraum Photovoltaik, Solar- und Geothermie, Kleinwindkraft und Biomasse so ergänzt werden können, dass 50 Prozent der Versorgung durch regenerative Energiequellen erfolgt.[18]

Projektbeteiligte

Eckdaten
Fördersumme: 1,2 Millionen Euro[63]

Stadt:quartiere 4.0 Stuttgart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
In Stuttgart und Herrenberg sollen virtuelle 3-D Simulationen genutzt werden, um die Bevölkerung in die Stadtentwicklung einzubeziehen.[18] Im Projekt sollen neuartige Verfahren für eine frühzeitige Bürgerbeteiligung entwickelt und gemeinsam mit den Städten Stuttgart und Herrenberg an ausgewählten Referenzquartieren zusammen mit der Bevölkerung erprobt werden. In Herrenberg können anstehende Projekte aus dem Stadtentwicklungskonzept Herrenberg 2020 profitieren. Die Bürgerschaft soll nicht nur frühzeitig in die Stadtentwicklung einbezogen werden, sondern sich dabei mit Hilfe von digitalen Verfahren und Simulationen ein Bild von den Zukunftsplanungen machen können.[64]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Stadt:quartiere 4.0 – frühzeitige gestaltende Bürgerbeteiligung für eine nachhaltige Entwicklung in Baden-Württemberg.)

Projektbeteiligte
Antragsteller: Universität Stuttgart

Weitere Informationen

  • Reallabor Stadt[65]
  • Reallabor macht Bürger zu Stadtplanern[66]

Stadt – Raum – Bildung Heidelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
Die architektonischen Gegebenheiten in den bestehenden Schulen sollen den didaktischen Veränderungen anpasst werden. Neue Lehrkonzepte haben den Frontalunterricht abgelöst. In den 70er Jahren waren pro Schüler zwei bis drei Quadratmeter Schulraum vorgesehen, heute sind vier bis fünf Quadratmeter pro Kind angemessen. Auch die Entwicklung hin zur Ganztagsschule stellt neue Anforderungen an die Architektur.[67]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Stadt – Raum – Bildung – Reallabor für die nachhaltige Planung von Bildungslandschaften und die Integration von Aus- und Umbauten von Schulgebäuden.)

Projektbeteiligte

  • Antragsteller: SRH Hochschule Heidelberg
  • Fachbereichs Architektur der Fakultät School of Engineering and Architecture der SRH Hochschule Heidelberg
  • Städtebau-Institut der Universität Stuttgart
  • Institut für Raumkonzeption und Grundlagen des Entwerfens der Universität Stuttgart
  • Institut für Erziehungswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
  • Space Bonding Research Labs
  • TTI GmbH / TGU COMPARE Consulting
  • Stadt Heidelberg

Weitere Informationen
Land Baden-Württemberg lässt Schularchitektur erforschen[68]

Asyl Heidelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt-Ziele
In der Rhein-Neckar-Region wird untersucht, welche Faktoren die wirtschaftliche und die soziale Integration von Flüchtlingen fördern können.[18] Das Reallabor geht der Frage nach, wie Asylsuchende in den Städten Heidelberg, Sinsheim und Wiesloch möglichst schnell integriert werden können.[69] Dazu werden die Rahmenbedingungen in den Bereichen berufsfeldbezogener Spracherwerb, Arbeitsmarktintegration, dezentrales Wohnen und bürgerschaftliches Engagement untersucht. Die Hürden, die dem Gelingen einer Integration im Wege stehen, sollen durch datengestützte Auswertungen und durch die wissenschaftliche Begleitung von Maßnahmen identifiziert werden, daneben sollen die Integrations-Helfer durch die Entwicklung von Unterrichts-Materialien unterstützt werden.[69] Dadurch kann die Effektivität von Maßnahmen untersucht und Best-Practice-Empfehlungen herausgearbeitet werden.[70] Ausgangshypothese ist, dass insbesondere die Faktoren:

  • Spracherwerb,
  • berufliche Bildung,
  • Arbeitsmarktintegration,
  • dezentrales Wohnen und
  • bürgerschaftliches Engagement aus der Gesellschaft

eine wesentliche Rolle für eine gelungene Integration spielen.[70]
(Der offizielle Projekt-Titel lautet Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region – Sprachkompetenz, Beschäftigungsfähigkeit und sozialer Anschluss.)

Projektbeteiligte

Eckdaten

  • Fördervolumen: 1,1 Mio Euro[71]
  • Das Projekt ist auf eine Laufzeit von Januar 2016 bis mindestens Dezember 2018 angelegt.[70]

Weitere Informationen
Reallabor Asyl[72]

Reallabore in Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lemgo Digital[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Federführung des Fraunhofer IOSB-INA [73] in Lemgo wird mit dem IoT-Reallabor »Lemgo Digital« als offene, herstellerunabhängige Technologie-, Demonstrations- und Partizipationsplattform eine Referenzplattform für Mittelstädte betrieben[74]. In den Handlungsfeldern Mobilität, Umwelt, Handel und Energie werden neben dem Technologietransfer insbesondere partizipative Technologiegestaltungsprozesse und Geschäftsmodellentwicklungen erprobt.

Reallabore in Wuppertal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Wuppertal gab es und gibt es mehrere Forschungsprojekte, die gemeinsam das Reallabor Wuppertal bilden.[75][76][77][78] Dazu gehören u. a. die BMBF-finanzierten Projekte "Wohlstands-Transformation Wuppertal (WTW)", "Upscaling-Strategien für eine Urban Sharing Society (UrbanUp)" sowie "Transformationsstadt - BürgerInnen forschen für ein Gutes Leben". Projektbeteiligte sind u. a. das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) der Bergischen Universität Wuppertal, das Wuppertal Institut für Umwelt, Klima, Energie gGmbH sowie diverse Praxispartner. Innerhalb des gesamtstädtischen Reallabors gibt es in einigen Stadtgebieten Quartiers-Reallabore:

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Nachhaltigkeitwissenschaften gibt es immer wieder Diskussionen zur Abgrenzung und Einbindung des Reallabor-Ansatzes zu/in Transdisziplinarität, transformative Wissenschaft, Aktionsforschung u.v.m.[8][9][2][84] Auch eine bessere theoretische Fundierung wird angemahnt.[85] Kritik wird mitunter auch an der normative Orientierung des Ansatzes an einer nachhaltigen Entwicklung und der "aktivistischen" Beteiligung von Forschenden an Interventionen (Realexperimente) geübt.[84] Strohschneider sieht in der transformativen Wissenschaft die Wissenschaftsautonomie in Gefahr und in der intervenierenden Praxisorientierung eine Überforderung der Wissenschaft.[86] Einzelne empirische Studien zeigen, dass Reallaboren diesen Herausforderungen zwar zum Großteil gewachsen sind, im Falle knapper Ressourcen die Ausbalancierung zwischen den hohen wissenschaftlichen und praktischen Ansprüchen aber schwierig und ein zeitweiliges Heraustreten der Forschenden aus ihrer klassischen Wissenschaftsrolle erforderlich und üblich ist.[10][77][2][87]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Begleitforschung für Reallabore in Baden-Württemberg, Institut für sozial-ökologische Forschung, o. J.
  2. a b c d e Michael Rose, Matthias Wanner, Annaliesa Hilger: Das Reallabor als Forschungsprozess und -infrastruktur für nachhaltige Entwicklung. Konzepte, Herausforderungen und Empfehlungen. In: NaWiKo Synthese Working Paper No. 1. Nachhaltiges Wirtschaften, 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  3. a b Der Beitrag der Wissenschaft zum Umgang mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen, Rainer Lange, Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats, Köln, 18. Juni 2014
  4. a b c Stadt Stuttgart als Reallabor, Forschungsprojekt zu neuen Formen des Wissenstransfers und Bürgerbeteiligung, 28. Oktober 2014
  5. a b Reallabor Spacesharing, Staatliche Akademie der bildenden Künste, Stuttgart, o. J.
  6. Urbane Reallabore – ein Blick in die aktuelle Forschungswerkstatt, Planung neu Denken (pnd) online, März 2014
  7. Klimaschutz als Weltbürgerbewegung, Sondergutachtten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), S. 93, 2014
  8. a b Niko Schäpke, Matthias Bergmann, Franziska Stelzer, Daniel J. Lang, Guest Editors: Labs in the Real World: Advancing Transdisciplinary Research and Sustainability Transformation: Mapping the Field and Emerging Lines of Inquiry. 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018 (englisch).
  9. a b c d Matthias Wanner, Annaliesa Hilger, Janina Westerkowski, Michael Rose, Franziska Stelzer, Niko Schäpke: Towards a Cyclical Concept of Real-World Laboratories. A Transdisciplinary Research Practice for Sustainability Transitions. In: disP - The Planning Review 54 (2). Taylor & Francis, 2018, S. 94-114, abgerufen am 14. Dezember 2018 (englisch).
  10. a b Annaliesa Hilger, Michael Rose, Matthias Wanner: Changing Faces - Factors Influencing the Roles of Researchers in Real-World Laboratories. In: GAiA - Ecological Perspectives for Science and Society 27 (1). Oekom-Verlag, 2018, S. 138-145, abgerufen am 14. Dezember 2018 (englisch).
  11. Wissenschaft für Nachhaltigkeit - Herausforderung und Chance für das baden-württembergische Wissenschaftssystem, Hrsg.: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Dr. Karin Boschert, Juni 2013
  12. Video zum Baden-Württembergischen Bericht „Wissenschaft für Nachhaltigkeit“, Laufzeit: 8 Minuten, 13. Juni 2013
  13. Begleitforschung der geförderten Reallabore in Baden-Württemberg
  14. Ausschreibung zur Förderung von Reallaboren in Baden-Württemberg gestartet, 19. November 2013, Antragsfrist: 14. Februar 2014
  15. a b c d e f g h Geförderte Reallabore der Hochschulen in Baden-Württemberg, 10. Oktober 2014
  16. a b c Rede von Ministerin Theresia Bauer anlässlich der Veranstaltung „Ba-Wü-Labs GO!“, Start der Reallabore in Baden-Württemberg am 30. April 2015
  17. Ausschreibung „Reallabor Stadt“, Antragsfrist: 26. Juni 2015
  18. a b c d e f Baden-Württemberg fördert Reallabore, Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg, o. J.
  19. a b c Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft erhält im Wettbewerb „Reallabor Stadt“ den Zuschlag für das Projekt „GO Karlsruhe!“, Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft, 13. November 2015
  20. Zwei Teams – eine Begleitforschung, Flyer
  21. Erfolgsmodell Reallabor. (baden-wuerttemberg.de [abgerufen am 10. November 2018]).
  22. Zeitschrift - GAIA 1 - 2018. Abgerufen am 10. November 2018 (deutsch).
  23. Transdisziplinär und transformativ forschen. 2018, doi:10.1007/978-3-658-21530-9 (springer.com [abgerufen am 10. November 2018]).
  24. Empfehlungen für die Förderung und den Aufbau von Reallaboren. Ein Positionspapier der BaWü-Labs. 25. April 2018, abgerufen am 10. November 2018.
  25. a b c d e f g Der Nordschwarzwald als Reallabor, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 13. Oktober 2014
  26. a b Das "Reallabor Nordschwarzwald" bringt Forscher mit Machern vor Ort zusammen, Schwäbisches Tagblatt, 10. Januar 2015
  27. a b Stadtentwicklung im „Reallabor“; Universität Heidelberg, Änderungsstand: 2. Februar 2015, abgerufen am 26. Februar 2016
  28. Wissen auf Rädern, von Arndt Krödel, Rhein-Neckar-Zeitung, 8. November 2017
  29. Urban Office, Universität Heidelberg, Geographisches Institut, letzte Änderung: 24. Februar 2016
  30. IBA ist Laboratorium auf Zeit, IBA Heidelberg
  31. Quartier Zukunft, Labor Stadt, Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie
  32. Landesförderung für „Reallabor“ in Karlsruhe, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), 17. November 2014
  33. Ideen für das Quartier Zukunft, Quartier Zukunft, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), o. J.
  34. Land fördert Reallabor zur nachhaltigen Entwicklung der Karlsruher Oststadt
  35. Landesförderung für „Reallabor“ in Karlsruhe, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 17. November 2014
  36. KIT-Zentrum Mensch und Technik
  37. a b PARKing Day Stuttgart, (Hinweis: die Navigationsleiste befindet sich links unten)
  38. a b OK Lab Stuttgart, Das OK Lab Stuttgart ist Teil des Programms Code for Germany der Open Knowledge Foundation Germany. Ziel des Programms ist es, Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Citizen Science zu fördern.
  39. Institut für Landschaftsplanung und Ökologie, Universität Stuttgart
  40. PARKing Day Stuttgart, Facebook-Seite
  41. Lastenrad Stuttgart, Die Initiative stellt in Stuttgart kostenlos ein Lastenrad zum Verleih zur Verfügung.
  42. Plusrad, Die Initiative will radfahrende Berufspendler unterstützen als Plattform für Berufspendler.
  43. Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur, Universität Stuttgart
  44. Projekt Future City_Lab, Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur, Universität Stuttgart, o. J.
  45. Projekte, Universität Stuttgart, o. J., abgerufen am 27. Februar 2016
  46. Die Kultur des Experimentierens, herausgegeben vom Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur, Universität Stuttgart, 9. Januar 2018
  47. a b [http://www.uni-ulm.de/home/presse/aktuelles-thema/reallabor.html (Memento vom 6. März 2016 im Internet Archive) Nachhaltigkeit als Chance für die regionale Textilwirtschaft], Universität Ulm, letzte Änderung: 19. Mai 2015
  48. Internationale studentische Organisation, die sich mit Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft beschäftigt, Ortsgruppe Reutlingen
  49. Nachhaltige Textilproduktion durch regionale Wertschöpfung, Laufzeit: 3 Minuten, o. J.
  50. Gleiches Video auf Youtube-Video, 20. April 2015
  51. HFT Stuttgart erhält Zuschlag für „EnSign“, Hochschule für Technik Stuttgart
  52. a b c d e November 2015: Wissenschaftsministerin Theresia Bauer übergibt Förderbescheid für ReallaborQ, Hochschule Heilbronn
  53. Kompetenzzentrum LogWert, Hochschule Heilbronn
  54. BUGA:log - Forschungsprojekt zum Einsatz von selbstfahrenden Transportfahrzeugen zur Nahversorgung im städtischen Raum, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Logwert ist ein gemeinsam initiiertes Kompetenzzentrum des Fraunhofer IAO und der Hochschule Heilbronn.
  55. a b c d Busfahren on demand: DLR entwickelt im Projekt Reallabor Schorndorf bedarfsorientiertes Buskonzept ohne Haltestellen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), 1. Februar 2016
  56. Knaus Linienbusse
  57. [http://www.geo.uni-tuebingen.de/work-groups/geography/physische-geographie-geoinformatik/geoinformatik-gis.html (Memento vom 27. Februar 2016 im Internet Archive) Physische Geographie mit Schwerpunkt Geographische Informationssysteme], Universität Tübingen
  58. Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung / School for Sustainability, Universität Tübingen
  59. imakomm AKADEMIE GmbH, Aalen
  60. [http://www.imakomm-akademie.de/fileadmin/user_upload/PDF/S_Tuebingen_Startschuss_Energielabor_Pressemitteilung_151207.pdf (Memento vom 28. März 2016 im Internet Archive)Offizieller Startschuss Energielabor Tübingen], Pressemitteilung, imakomm AKADEMIE GmbH, 7. Dezember 2015
  61. Umweltzentrum Tübingen
  62. Institutes für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart
  63. Stadt als Energielabor, Land fördert Projekt mit 1,2 Millionen Euro, Schwäbisches Tagblatt, 27. Oktober 2015
  64. Offizieller Start für Forschungsprojekt "Reallabor Stadt:quartiere 4.0"
  65. Reallabor Stadt, L-TV-aktuell, ab 1:50 Minuten, (Laufzeit: 2:30 Minuten), 2. Dezember 2015
  66. Reallabor macht Bürger zu Stadtplanern, Landesschau aktuell Baden-Württemberg, SWR Mediathek–Video, Laufzeit: 1:20 Minuten, 2. Dezember 2015
  67. Startschuss: Schulen zukunftsfähig gestalten, SRH Hochschule Heidelberg, 10. Dezember 2015
  68. Land Baden-Württemberg lässt Schularchitektur erforschen, Video, Laufzeit: 1:20 Minuten, 11. Dezember 2015
  69. a b Reallabor Asyl eröffnet, Kooperationsprojekt von PH-Heidelberg und ZEW-Mannheim, 16. November 2015
  70. a b c d Reallabor Asyl, o. J.
  71. Forschungsprojekt der Region stellt sich in Wiesloch vor: Ministerin Theresia Bauer lobt die ambitionierte Fragestellung des „Reallabor Asyl“, Kai Schmidt-Eisenlohr, 21. Januar 2016
  72. Reallabor Asyl, Youtube-Video Laufzeit: 24 Minuten, 13. Januar 2016
  73. Fraunhofer IOSB-INA, 25. Dezember 2017
  74. Reallabor Lemgo Digital, 25. Dezember 2017
  75. Karoline Augenstein, Hans Haake, Alexandra Palzkill, Uwe Schneidewind, Mandy Singer-Brodowski, Matthias Wanner: Von der Stadt zum urbanen Reallabor. Eine Einführung am Beispiel des Reallabors Wuppertal. In: Ulf Hahne, Harald Kegler (Hrsg.): Resilienz: Stadt und Region - Reallabore der resilienzorientierten Transformation. Peter Lang, Frankfurt a. M. 2016, ISBN 978-3-631-67181-8, S. 167–195.
  76. WTW-Team (2018): Wohlstands-Transformation Wuppertal. Projektbroschüre Februar 2018, herausgegeben vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit.
  77. a b c d e Michael Rose, Katharina Schleicher, Katrin Maibaum: Transforming Well-Being in Wuppertal - Conditions and Constraints. In: Sustainability. Band 9, Nr. 12. MDPI, 2017, S. 2375, doi:10.3390/su9122375 (mdpi.com [abgerufen am 14. Dezember 2018]).
  78. Westdeutsche Zeitung: Wuppertal als Reallabor für das Teilen. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
  79. a b c d Matthias Wanner, Annaliesa Hilger, Olivia Spiker, Janina Westerkowski: Was lernen wir aus den vier Wuppertaler Reallaboren? Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit, 2018, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  80. a b c Maria Behrens, Andreas Keil: Wuppertal - Städtische Transformation auf Maßstabsebene des Quartiers. In: Olaf Schnur, Matthias Drilling, Oliver Niermann (Hrsg.): Ökonomie im Quartier - Von der sozialräumlichen Intervention zur Post-Wachstumsgesellschaft. Springer VS, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-23446-1, S. 191–215.
  81. Matthias Wanner, Fabian Reinkenhoff: Wer hat und wodurch wurde das Mirker Quartier entwickelt? Eine partizipative Konstellationsanalyse am Beispiel eines Wuppertaler Stadtquartiers. Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit, 2017, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  82. HAUSHÜTEN -> Startseite. Abgerufen am 14. Dezember 2018 (deutsch).
  83. Michael Rose, Katharina Schleicher: Was tragen die Wuppertaler Reallabore zur Wohlstandstransformation bei? Ein Leitfaden für einfache Wirkungsabschätzungen in transdisziplinären Projekten. Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit, 2017, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  84. a b Roland W. Scholz: The Normative Dimension in Transdisciplinarity, Transition Management, and Transformation Sciences. New Roles of Science and Universities in Sustainable Transitioning. In: Sustainability. Band 9, Nr. 6. MDPI, 2017, S. 991, doi:10.3390/su9060991 (mdpi.com [abgerufen am 14. Dezember 2018]).
  85. Melanie Jaeger-Erben, Emilia Nagy, Martina Schäfer, Elisabeth Süßbauer, Jana Zscheischler: Von der Programmatik zur Praxis: Plädoyer für eine Grounded Theory transformationsorientierter Forschung. GAiA - Ecological Perspectives for Science and Society 27 (1), 2018, S. 117-121, abgerufen am 14. Dezember 2018.
  86. Peter Strohschneider: Zur Politik der Transformativen Wissenschaft. Festschrift für Hans Vorländer. In: André Brodocz, Dietrich Herrmann, Rainer Schmidt, Daniel Schulz, Julia Schulze Wessel (Hrsg.): Die Verfassung des Politischen. Springer VS, Wiesbaden 2014, S. 175–192.
  87. Agathe Osinski, Tom Dedeurwaerdere, Pauline Herrero: Design features for social learning in transformative transdisciplinary research. In: Sustainability Science. Springer, 22. Oktober 2018, ISSN 1862-4057, S. 1–19, doi:10.1007/s11625-018-0641-7 (springer.com [abgerufen am 14. Dezember 2018]).