Regine Möbius

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Regine Möbius (* 23. Juni 1943 in Chemnitz) ist eine deutsche Schriftstellerin und Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regine Möbius absolvierte an der Ingenieurschule Köthen von 1963 bis 1967 ein Abendstudium „Chemische Verfahrenstechnik“ und leitete das Versuchslabor des tiermedizinischen Labors der Karl-Marx-Universität für Schafzucht. Von 1984 bis 1987 studierte sie am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“ in Leipzig. Von 1991 bis 1997 war sie als Korrespondentin des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel tätig. Sie leitete von 1994 bis 2007 den Landesverband Sachsen im Verband deutscher Schriftsteller (VS) und ist seit 1997 stellvertretende Vorsitzende des VS-Bundesvorstands. Seit 2007 ist sie Kunst- und Kulturbeauftragte von ver.di auf Bundesebene, seit 2011 Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrates. Regine Möbius veröffentlicht Prosa, Lyrik und Publizistik. Sie lebt mit ihrer Familie in Leipzig.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Käferhain. Chronik eines Abrissdorfes. Borna 1983.
  • Autoren in den neuen Bundesländern. Schriftstellerportraits. Leipzig 1995.
  • (Hrsg.): Auf dem endlosen Weg zum Hause des Nachbarn. Göttingen 2000.
  • Panzer gegen die Freiheit. Zeitzeugen des 17. Juni 1953 berichten. Leipzig, 2003.
  • Wortmacht und Machtwort. Der politische Loest. Plöttner, Leipzig 2009.
  • mit Eva Karadi (Hrsg.): Die Wende begann am Balaton. Plöttner, Leipzig 2010.
  • mit Michael Hametner (Hrsg.): Das halbvolle Glas. Erich Loest Lesebuch. Plöttner, Leipzig 2012.

Mitgliedschaft in literarischen Vereinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kulturwerk deutscher Schriftsteller e.V.
  • Verband deutscher Schriftsteller (VS)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage Deutscher Kulturrat, abgerufen am 16. November 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]