Region Faranah

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Faranah
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Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Guinea
Hauptstadt Nzérékoré
Fläche 35.581 km²
Einwohner 941.554 (2014)
Dichte 26 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 GN-F

Koordinaten: 10° 3′ N, 10° 44′ W

Faranah ist eine Region Guineas und hat eine Fläche von 35.581 km². Sie liegt in der Mitte des Landes, angrenzend an Mali im Norden und Sierra Leone im Süden. Ihre Hauptstadt ist das gleichnamige Faranah. Die Region hatte bei der letzten Volkszählung 2014 941.554 Einwohner[1] und ist trotz eines starken Bevölkerungswachstums mit 26,5 Einwohnern pro Quadratkilometer immer noch dünn besiedelt.

Die Region Faranah liegt zum größten Teil in der geografischen Region Oberguinea; einzig die Präfektur Kissidougou im Süden wird zu Waldguinea gezählt. In den Bergen von Faranah entspringt der Fluss Niger.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Region Faranah umfasst vier Präfekturen. Diese sind:

Präfektur Fläche in km² Ew (2014)
männlich
Ew (2014)
weiblich
Ew (2014)
Gesamt
Hauptort
Dabola 6350 85.392 95.745 181.137 Dabola
Dinguiraye 7965 94.387 102.082 196.469 Dinguiraye
Faranah 12966 134.663 145.507 280.170 Faranah
Kissidougou 8300 136.381 147.397 283.778 Kissidougou
Region Faranah 35.581 450.823 490.731 941.554 Faranah

Bedeutende Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstärkste Ortschaft der Region ist Kissidougou mit fast 100.000 Bewohnern. Weitere bedeutende Städte sind Faranah, Dabola und Dinguiraye.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahl der Einwohner ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen. Die Volkszählungen ergaben (1983) 425.160, (1996) 602.845 und (2014) 941.554 Bewohner. Zwischen 1983 und 2014 gab es ein jährliches Bevölkerungswachstum von 2,5 %.

Von der Einwohnerschaft waren (2014) 450.823 Personen männlich und 490.731 (52,1 % der Bevölkerung) Personen weiblich. Nur 203.828 Personen (21,7 % der Bevölkerung) wohnten 2014 in städtischen Gebieten.

Die Region ist zwar sprachlich sehr zersplittert. Die auch auf staatlicher Ebene dominierenden Sprachen Malinke (36,3 % der Einwohner) und Poular (auch Peul; 27,9 % der Einwohner) sind die wichtigsten Sprachen. Weitere bedeutende Sprachen in der Region Faranah sind Kissi (13,2 % der Einwohner), Landouma (12,3 % der Einwohner), Djalonké (6,7 % der Einwohner) und Lélé (2,3 % der Einwohner).

Wie die meisten Regionen Guineas ist die Region beinahe vollständig islamisiert (landesweit 2014 89,1 %). Der Islam (89,1 % der Einwohner) und das Christentum (9,7 % der Einwohner) haben in den letzten fünfzig Jahren stark zugelegt. Nur noch kleine Teile der Bewohner sind Anhänger ihrer traditionellen Religionen. Aber viele Muslime und Christen praktizieren eine Mischreligon aus traditionellem und neuem Glauben. Zudem hat der Sufismus wie überall in Westafrika eine bedeutende Anhängerschaft.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nationales Statistikinstitut von Guinea, Volkszählung 2014, Seite 34
  2. Citypopulation, Städte Guineas